Meldungen
Google steigt gegen Facebook & Co in den Ring
Google hat am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Mountain View einen neuen Service vorgestellt: Buzz. Der Internet-Konzern implementiert damit Funktionen wie sie auch Online-Netzwerke wie Facebook und Twitter anbieten, in seinen E-Mail-Dienst Google Mail. Google Mail wird damit quasi zum Meta-Social-Network. 
Warner Music weiter in den roten Zahlen
Umsatz mit Musikverkauf im Internet um fünf Prozent gestiegen 
KDE 4.4 veröffentlicht
Das neue KDE 4.4 bringt einen neuen Desktop, der für Netbooks optimiert wurde, und neue Features zur Kommunikation in Sozialen Netzwerken. 
Neue Plattform für IKT-Maßnahmen
Eine neue Einrichtung soll Österreich im digitalen Zeitalter voranbringen. Der Ministerrat hob am Dienstag das "Kompetenzzentrum Internetgesellschaft" aus der Taufe. Die Plattform mit Vertretern aus Bundeskanzleramt sowie Finanz-, Verkehrs- und Wirtschaftsministerium soll IKT-Maßnahmen koordinieren und umsetzen.

SWIFT: EVP will Abstimmung verschieben
Die Konservativen im Europaparlament wollen die am Donnerstag geplante Abstimmung über das heftig umstrittene Bankdatenabkommen der EU mit den USA verschieben. Sie wollen einen entsprechenden Antrag vor Beginn der Abstimmung einbringen. 
Opel: Mit Elektroautos aus der Krise
Der angeschlagene Autobauer Opel plant neben dem bereits angekündigten Ampera weitere Elektrofahrzeuge. Das sieht das am Dienstag vorgestellte Sanierungskonzept von Opel-Chef Nick Reilly vor. 
Diskussionsprotokoll zu ACTA veröffentlicht
Im Rahmen einer Veranstaltung im Jänner haben Schweizer Unterhändler einen Einblick in die geheimen Verhandlungen über das Anti-Piraterie-Abkommen ACTA gewährt. Die Schweizer Piratenpartei hat nun ein Protokoll der Diskussion ins Netz gestellt. 
Google plant eigene Twitter-Funktion
Die Nutzer von Gmail und Googlemail sollen demnächst kleine Botschaften und Statusmeldungen in Echtzeit an ihre Kontakte verschicken und deren Nachrichten beobachten können. Das berichtete das "Wall Street Journal" ("WSJ"). 
Kinderpornoseiten löschen statt sperren
Im Kampf gegen Kinderpornografie will die deutsche Regierung ein Gesetz zur Löschung solcher Websites schaffen und nicht weiter auf der Sperrung dieser Seiten bestehen. 
Österreichs Schüler im Sozialen Netz
Österreichs Kinder und Jugendliche drängen in Soziale Netzwerke. Nicht selten melden sich schon Zehnjährige auf Plattformen wie Facebook, Netlog und MySpace an, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben. ORF.at sprach mit Experten der Initiative Saferinternet.at über Gefahren und Chancen im Umgang Jugendlicher mit Sozialer Software. Die Initiative hat auch schon Erfahrungen mit einem eigenen Sozialen Netzwerk gesammelt. 
Knalleffekt bei SAP
Leo Apotheker, erst seit einem Jahr Vorstandschef von Europas größtem Software-Haus SAP, wurde überraschend abgelöst. Die Fäden dabei zog SAP-Mitbegründer Hasso Plattner.

Facebook: Neue Spielregeln für Microsoft
Das Soziale Netzwerk Facebook hat den Vertrag mit Microsoft für die Integration von Microsofts Suchmaschine Bing erweitert. Dafür darf Microsoft keine Bannerwerbung mehr auf Facebook verkaufen. 
Schreiben in der Hyper-DDR
Kurz vor seinem Tod ist der deutsche Schriftsteller Ronald M. Schernikau in einen sterbenden Staat ausgewandert. In der untergehenden DDR vollendete er seinen phantastischen Roman "legende", ein europäisches Alptraumprotokoll, in dem sich merkwürdige Götter an der Realität Berlins abarbeiten. 
"Linked Data": Das wissende Web
Am Anfang hat sich im Web alles um Dokumente gedreht. Jetzt geht es einem der Erfinder des World Wide Web, Tim Berners-Lee, vor allem um die Daten, mit denen das Netz tagtäglich gefüttert wird. Diese besser auffindbar zu machen und miteinander zu verknüpfen ist eines der Ziele, die Berners-Lee mit dem Projekt "Linked Data" erreichen will. 
Absage für nationale deutsche Abhörzentrale
Polizei und Verfassungsschutz sollen räumlich getrennt bleiben 
USA machen Stimmung für SWIFT-Abkommen
Bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones, erklärt, dass das Finanzdatenabkommen mit den USA (SWIFT-Abkommen) als Zeichen des Kampfs gegen den Terror nicht scheitern dürfe. 
Rechtsanwälte gegen Vorratsdatenspeicherung
Österreichs Rechtsanwälte warnen angesichts der zunehmenden Videoüberwachung und der Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention) vor einem Überwachungsstaat. Sie fordern, die Richtlinie nicht umzusetzen. 
Netzkino: Von den Piraten lernen
Kopierschutz, Geoblocking, fehlende legale Angebote: Die Probleme der Filmindustrie mit dem Internet sind oft genug hausgemacht. Wenn die Anbieter im Netz erfolgreich sein wollen, sollten sie sich von den Vertriebsstrategien der analogen Welt verabschieden - und einige Erfolgsrezepte der Medienpiraten kopieren. Teil zwei der futurezone.ORF.at-Serie über das Internet als Kino. 
Wer war noch gleich Adobe?
Während sich Google, Microsoft und Apple schier überschlagen, um ihre Produkte zu überarbeiten, ist es um einen recht still geworden. Wer war gleich noch einmal Adobe? 
Mobilfunker liefern Daten für Werbeindustrie
Die Mobilfunkvereinigung GSMA misst ab sofort das Verhalten sämtlicher Nutzer von mobilem Internet in Großbritannien, um den Markt für Mobilfunkwerbung anzukurbeln. Die anonymisierten Daten liefern die Mobilfunker. Nach Großbritannien sollen auch andere Länder folgen. 
Microsoft kappt Live-Funktion für Xbox-Spiele
Spiele für erste Xbox-Generation ab 15. April nur noch offline 
US-Justiz lehnt Google-Books-Vergleich ab
Das US-Justizministerium äußert auch gegen den abgeänderten Kompromiss zwischen Google und den US-Autoren und -Verlegern zum Digitalisierungprojekt Google Books Bedenken. Die Vereinbarung verstoße gegen das Kartell- und das Urheberrecht, weshalb das Ministerium eine nochmalige Überarbeitung empfiehlt. 
Datenschutz-"Dammbruch" durch Vorratsdaten
Der Koautor des aktuellen Gesetzesentwurfes zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung (Data-Retention) plädiert angesichts der neuesten Entwicklungen, die Pläne grundsätzlich zu überdenken. 
SWIFT: USA drohen mit bilateralen Verträgen
Im Streit über das Finanzdatenabkommen mit den USA (SWIFT-Abkommen) droht die US-Regierung laut einem Medienbericht mit einem Abbruch der Verhandlungen. Stattdessen könnte es bilaterale Verhandlungen geben. Auf die EU-Parlamentarier steigt nun der Druck. 
Ein einsamer Router im Weltall
Mit dem künstlichen Erdtrabanten Intelsat 14 wurde im vergangenen November auch ein ganz besonderes Stück Hardware in den Orbit befördert. In bester Tradition des Intergalactic Computer Network arbeitet dort nun ein IP-Router, der auf die harten Bedingungen im Weltraum optimiert ist. Besteht das Gerät den Test, wird es nicht lange alleine bleiben. Denn auch das US-Militär ist an dem Projekt beteiligt. 
EU: Innenausschuss gegen SWIFT-Abkommen
Der Innenausschuss des EU-Parlaments hat mehrheitlich einem Bericht zugestimmt, der dem Plenum empfiehlt, die Ratifizierung des Finanzdatenabkommens mit den USA (SWIFT-Abkommen) abzulehnen. Die Kritiker des Abkommens sehen das Abkommen als unverhältnismäßigen Eingriff in die Grundrechte der EU-Bürger an. 
Rechtsstreit über "iMussolini"
Entwickler zieht "Duce"-App wegen Copyright-Problemen zurück 
Bericht: Multitouch für Amazons Kindle
Das E-Book-Lesegerät von Amazon könnte Berichten zufolge bald über einen Multitouch-Bildschirm verfügen. Amazon hat ein Start-up aus New York gekauft, das sich auf Touchscreen-Technologie spezialisiert hat. 
Symbian 3 ist Open Source
Die Symbian Foundation hat am Donnerstag in London bekanntgegeben, den Quellcode des Handybetriebssystems Symbian 3 unter der Open-Source-Lizenz Eclipse Public License (EPL) veröffentlicht und damit frei verfügbar gemacht zu haben. 
Australien: Niederlage für Medienindustrie
Höchstgericht: Provider sind nicht für Inhalte verantwortlich 
Google verbündet sich mit der NSA
Wie die US-Tageszeitung "Washington Post" am Mittwoch (Ortszeit) berichtet hat, sind Google und der US-Nachrichtendienst National Security Agency (NSA) dabei, gemeinsam die jüngsten Angriffe auf die Infrastruktur des Internet-Konzerns zu untersuchen. 
Spiele- und Musikapps als iPad-Gewinner
Für das iPhone gibt es derzeit etwa 140.000 kleine Anwendungen ("Apps") in Apples Online-Store. Diese sollen auch auf dem iPad funktionieren. Doch die Größe des Apple-Tablets bietet Programmierern auch neue Möglichkeiten. Vor allem Spiele- und Musikentwickler könnten davon profitieren. ORF.at hat sich bei den heimischen Programmierern umgehört. 


















