Meldungen
E-Books: Kindle gegen iPad
Apples iPad empfiehlt sich mit eigenem E-Book-Store unter anderem auch als Lesegerät für digitale Buchdateien. Im Vergleich mit Amazons Kindle zeigt sich schnell, welches Gerät für welchen Zweck am besten geeignet ist - und in welchem Verhältnis die geschlossenen Verkaufssysteme der US-Konzerne zum freien und offenen Internet stehen. Amazon trumpft unterdessen mit einer neuen Kindle-Generation auf. 
Nach Fusion verlässt bwin Wiener Börse
Nach dem Zusammenschluss des österreichischen börsennotierten Online-Sportwettenanbieters bwin und der britischen PartyGaming wird bwin die Wiener Börse verlassen. Wieviele Arbeitsplätze in Österreich verloren gehen, ist noch unklar. Börsenvorstand Heinrich Schaller bedauert den Abgang.

IPhone 4: Wartezeiten nach dem Hype
Ab Freitag ist das iPhone 4 auch in Österreich erhältlich. Die beiden Anbieter T-Mobile und Orange verzeichneten im Vorfeld des Österreich-Starts deutlich mehr Vorbestellungen als bei den Vorgängermodellen. Die verfügbaren Stückzahlen sind vorerst gering. Bis Mitte August sollte sich die Liefersituation laut Orange-Österreich-Chef Michael Krammer aber stabilisieren. 
SWIFT: US-Zugriff auch rückwirkend
US-Terrorfahnder dürfen ab dem 1. August - dem Inkrafttreten des SWIFT-Abkommens - auch rückwirkend die Daten europäischer Bankkunden abfragen. 
Bwin fusioniert mit PartyGaming
Wie die bwin Interactive Entertainment AG am Donnerstag ad hoc bekanntgegeben hat, wird sie sich mit der britischen Firma PartyGaming PLC zu einer gemeinsamen Gesellschaft zusammenschließen. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen PartyGaming SE firmieren, seinen Sitz in Gibraltar haben und an der Londoner Börse notiert sein. 
Siemens schlägt Erwartungen der Börse
Prognose für Jahresergebnis erhöht, Automatentochter verschenkt 
Preise für iPhone 4 bekanntgegeben
Apple-Smartphone ab Freitag bei T-Mobile und Orange erhältlich 
Vorratsdatenspeicherung: Kritik und Prüfung
Auch der jüngste Versuch von Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ), die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung umzusetzen, stößt seitens Datenschützern, Verbänden, Grünen und BZÖ auf Kritik. Das Justizministerium kündigte an, den jüngsten Entwurf für die Umsetzung nun genau prüfen zu wollen. 
Wenn das Copyright der Wirtschaft schadet
Laut einer Studie des IT-Industrieverbands CCIA erwirtschaften EU-Unternehmen jährlich rund 1,1 Billionen Euro auf Grundlage legitimer Ausnahmen von geistigen Eigentumsrechten. Der Verband spricht sich dafür aus, nicht nur diese Rechte selbst, sondern auch ihre Grenzen möglichst präzise zu definieren. 
Land der WLANs, Land am Strome!
Seit zwanzig Jahren hängt Österreich nun schon am Internet. Die Netzkulturwoche forscht im Kulturprogramm nach den Spätfolgen technologisch bedingten Kulturwandels. Dabei stellt sie fest, dass unsere Träume und Gefühle immer noch nicht auf MiniDisc abgespeichert werden können. Wie traurig. 
Vorratsdatenspeicherung mit Ausnahmen
Der neue Entwurf zur Umsetzung der umstrittenen EU-Richtlinie zur Data-Retention (Vorratsdatenspeicherung) sieht eine Robinson-Liste mit Telefonnummern und E-Mails von Seelsorgern, Ärzten, Anwälten und anderen Berufsgeheimnisträgern vor. Die Anbieter müssen Kunden nach 30 Tagen informieren, an wen Standort- oder Verkehrsdaten auf Anfragen nach dem Sicherheitspolizeigesetz (SPG) weitergegeben wurden. Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) im Gespräch mit ORF.at. 
Algorithmus für verträglichere 3-D-Bilder
Forscher an der ETH Zürich haben einen Algorithmus entwickelt, der 3-D-Aufnahmen korrigiert und für den Betrachter besser verträglich macht. 
EU verliert Streit über Elektronikzölle
Im Streit über Einfuhrzölle auf bestimmte Elektronikgeräte hat die EU vor dem Schlichtungsgremium der Welthandelsorganisation WTO eine Niederlage erlitten. 
Spammer setzen auf Kurzlinks
URL-Abkürzungsdienste sind zwar praktisch, werden aber auch immer öfter zum Sicherheitsrisiko: Spammer nutzen die Technik zunehmend, berichtet die Softwarefirma Symantec. 
Digitale Dividende: Für Funkmikros wird es eng
Mit der jüngsten Regierungsentscheidung in Sachen Frequenzverteilung können nicht alle Beteiligten gut leben. Speziell auf Open-Air-Festivals wird der Plan negative Auswirkungen haben. Aufgrund der unsicheren Lage bei Funkmikrofrequenzen wurden Technikinvestitionen im Wert von einer halben Million Euro eingefroren, so Gerd Alfons, Technikchef der Bregenzer Festspiele, zu ORF.at. 
Indien plant Tablet-PC für 30 Dollar
Indien hat den Prototypen eines Tablet-PCs präsentiert, der rund 30 Dollar (23,2 Euro) kosten soll. Der Rechner soll ab 2011 in Produktion gehen und vor allem an Schulen zum Einsatz kommen. 
Lautlos mit dem Computer sprechen
Seit 15 Jahren beschäftigt sich die deutsche Informatikerin Tanja Schultz mit Spracherkennungssystemen. Ihr jüngster Prototyp kommt dabei ganz ohne Sprache aus, besser gesagt ohne laut gesprochene Sprache. Es genügt, wenn der Anwender die Befehle "stumm" spricht, denn das System erfasst die elektrischen Potenziale von Muskelbewegungen des menschlichen Sprechapparats. 
Hulu: Expansion im Minenfeld
Der populäre US-amerikanische Web-TV-Dienst Hulu versucht sich an einem Bezahlangebot, will aber gleichzeitig kein Kabel-TV-Konkurrent sein. Fusionsgelüste zwischen NBC Universal und dem Kabelnetzbetreiber Comcast drohen das Projekt zu zerreiben. Eine internationale Expansion scheint derzeit ausgeschlossen zu sein. 
Die Hampelkonsole: Feinmotorik war gestern
Mit Microsofts neuem Spielesystem Kinect soll der Couch-Potato endlich dynamisch werden und Streichelzoo-Ausflüge zu zahmen Kuscheltigern unternehmen. Dabei ist an dem System nicht nur der Name irgendwie merkwürdig. Mit Milo hat es auch einen virtuellen kleinen Bruder zu bieten. 
















