Das Handynetz als Wetterstation
Israelische Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um über das Handynetz Niederschlagsmengen zu messen.
Die flächendeckende Umspannung mit Mobilfunknetzen weltweit eröffnet neue Möglichkeiten in der Umweltforschung.
Israelische Forscher nutzen die Handynetze etwa als Instrument zur Messung von Niederschlägen, berichtet wissenschaft.de.
Die Funksignale der einzelnen Sendemasten werden durch den Regen gedämpft, durch Messung dieser Abschwächung lassen sich Intensität und Ort des Niederschlags ermitteln.
Auch für Schnee, Hagel und Staub
Vor allem in Städten werden so sehr präzise Ergebnisse gewonnen, die mit herkömmlichen Regenmessern und Wetterradaren durchaus mithalten können, so die Forscher der Universität in Tel Aviv.
Herkömmliche Niederschlagsradargeräte senden Mikrowellen aus und bestimmen anhand der zurückgeworfenen Strahlung die Dichte des Niederschlags.
Das Verfahrene eigne sich als kostengünstige Ergänzung zu gängigen Messmethoden und könne auch zur Bestimmung der Konzentration von Schnee, Hagel, Nebel und Staub herangezogen werden.
[Science | wissenschaft.de]


