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Silvio Berlusconi

Berlusconi greift nach dem Internet

NETZFILTER
12.12.2008|09:16

Ärger mit Netzfiltern könnte schon bald zum Alltag der europäischen Internet-Nutzer gehören. Denn unter der Führung von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi wollen die G-8-Staaten "das Internet regulieren". In Deutschland fordert Familienministerin Ursula von der Leyen ebenfalls Internet-Filter. Ihr ausdrückliches Vorbild: Großbritannien.

Die Sperre eines historischen Plattencovers in der Wikipedia durch britische Provider, die quasi nebenbei Zigtausende Wikipedia-Mitarbeiter im Vereinigten Königreich tagelang vom Zugriff auf das Online-Lexikon ausschloss, ist keineswegs als Einzelfall zu werten, der sich kaum wiederholen wird.

Im Gegenteil ist vielmehr zu erwarten, dass sich derart überschießende Zensurmaßnahmen in naher Zukunft quer durch Europa häufen werden, da die Briten einer Entwicklung vorausgeeilt sind, die sich auch in anderen Ländern gerade abzeichnet.

"Erlaubt und freiwillig"

Diesen Sachverhalt bestätigte auch das Büro von EU-Kommissarin Viviane Reding in Beantwortung einer Anfrage von ORF.at. Neben Großbritannien sei auch in Schweden, Dänemark, Finnland und den Niederlanden eine Regelung in Kraft, die "es Internet-Service-Providern erlaubt, auf freiwilliger Basis den Zugang zu Bildern von Kindesmissbrauch zu blockieren", die auf Servern in Drittstaaten stehen.

Blockieren ist also "erlaubt" und geschieht "auf freiwilliger Basis", aber ohne Gerichtsbeschluss und gleichsam auf Zuruf durch die Polizei oder eine dazwischengeschaltete Stiftung wie in Großbritannien - doch dabei bleibt es nicht.

Die Wikipedia-Sperre

Am Dienstag hat die EU hat ein neues Millionenprogramm zum Schutz von Minderjährigen im Internet aufgelegt. Dass die Empfänger der Gelder immer nachvollziehbar und verantwortungsbewusst mit diesen Mitteln umgehen, darf bezweifelt werden. Auch die umstrittene britische Internet Watch Foundation (IWF), die für die Sperre der Wikipedia verantwortlich zeichnete, wird aus diesem Topf finanziert.

Teil eins der Serie zum Thema:

Oder: Verpflichtend

"In Italien sind Internet-Provider gesetzlich verpflichtet, eine von der Polizei erstellte Liste von Websites zu blockiern. Momentan sind in anderen EU-Staaten, besonders in Deutschland und Frankreich, Diskussionen darüber im Gange, ob ein derartiges Regime auf freiwilliger oder verpflichtender Basis eingeführt werden soll", erklärte das Büro der Kommissarin.

Die "Effizienz"

Wenn man bedenkt, dass die britische Wikipedia-Sperre "auf freiwilliger Basis" geschah, mag man sich ausmalen, was passiert, wenn das Blockieren gewisser Inhalte verpflichtend wird, und vor allem, wie "effizient" so ein Regime funktionieren kann.

Während der Blockade der Wikipedia in Großbritannien war das inkriminierte Plattencover der deutschen Rockband Scorpions auch dort über eine ganzen Zahl von Websites ständig einsehbar: in Rockmusik-Lexika und auf Fan-Websites, als antiquarische Original-LP von 1976 und als Nachpressung in Online-Auktionshäusern.

Die Sperrpläne Deutschlands

"Beim Thema Zugangssperren (so genanntes 'Access Blocking') setzt Deutschland auf die guten Erfahrungen in den skandinavischen Ländern sowie in Großbritannien, Italien und Kanada", heißt es auf der Website des deutschen Familienministeriums.

Von der Leyen wolle Anfang 2009 eine entsprechende Gesetzesinitiative auf den Weg bringen. Diese soll bis zum Sommer verabschiedet werden.

Wörtlich heißt es dort: "Die in Großbritannien eingeführte Technik vermag sogar einzelne Bilder zu sperren. Das Problem des unabsichtlichen Blockierens anderer Seiten ('Overblocking') ist damit technisch längst lösbar."

"Freiwillig und erlaubt", die Zweite

Diese Entwicklung ist nicht auf Europa beschränkt. Von der US-Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, wurde von Noch-Präsident George W. Bush Mitte Oktober ein Gesetz in Kraft gesetzt, das Internet-Providern Zugriff auf Listen mit "Kinderporno"-Fotos im Netz gibt, die bis dahin nur Polizei und Strafverfolgern für den behördeninternen Gebrauch zur Verfügung standen.

Zwar schreibt der US-Gesetzestext (derzeit noch) keine systematische Überwachung des Internet-Verkehrs vor, sondern "erlaubt" sie nur auf freiwilliger Basis. "Wissentliches Nichtmelden" von "Kinderpornografie" wird allerdings in den Rang eines schweren Delikts erhoben.

Berlusconis Vorstoß

Endgültige Klarheit darüber, dass es sich bei der weltweiten Einführung von Filter-Regimes - wie so oft - um eine konzertierte Aktion handelt, die von den G-8-Staaten ausgeht, brachte dann Berlusconi in der vergangenen Woche.

Italiens führender Medien-Tycoon und Premierminister hatte da angekündigt, er werde den G-8-Vorsitz seines Landes ab 1. Jänner 2009 dafür nutzen, dort einen "Vorschlag zur Regulation des Internets" aufs Tapet zu bringen.

G-8 gegen EU-Parlament

Was Berlusconis französischer Kollege Nicolas Sarkozy als EU-Ratspräsident nicht geschafft hat, nämlich unter Berufung auf den Schutz des Urheberrechts die verpflichtende Einrichtung von Internet-Filtern gleichsam als EU-Standard festschreiben zu lassen, wird jetzt über die G-8 probiert.

Das alles passiert gegen den erklärten Willen des EU-Parlaments, das sich mit überwältigender Mehrheit von 573 zu 74 Stimmen für einen Paragrafen im Telekompaket ausgesprochen hat, der genau das verbieten würde.

Zusatz 138 zur Universaldiensterichtlinie sieht vor, dass Internet-Sperren - welcher Art auch immer - EU-weit nicht ohne Einschaltung eines ordentlichen Gerichts durchgeführt werden dürfen.

Sarkozy gegen EU-Kommission

Sarkozy hatte den EU-Kommissionsvorsitzenden Jose Manuel Durao Barroso und Medienkommissarin Reding dazu aufgefordert, sich "persönlich" für die Streichung des Zusatzes 138 aus dem Telekompaket zu engagieren. Dieser verhindere den Kampf gegen Internet-Piraterie, was die Existenz der europäischen Medienindustrie bedrohe.

Der EU-Ministerrat

Im EU-Ministerrat, der das Telekompaket noch einstimmig verabschieden muss, wurde der Paragraf 138 dann ganz einfach gestrichen. Sowohl Kommission wie Parlamentarier haben dieses Vorgehen offen kritisiert.

Da nicht damit zu rechnen ist, dass sich das Parlament angesichts der oben zitierten Mehrheitsverhältnisse eine solche Vorgangsweise bieten lassen wird, wird eine Einigung vor den Neuwahlen zum EU-Parlament immer unwahrscheinlicher.

Ausblick 2009

Immer wahrscheinlicher hingegen wird die Aussicht, dass unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Missbrauch von Kindern im Internet europaweit Filter- und Blockade-Regimes, die ohne Einschaltung eines Richters auskommen, zum EU-Standard erhoben werden.

Wetten darauf, dass es nicht lange dauern wird, bis die private Unterhaltungsindustrie - auch bekannt als "Rechteinhaber" - verlangen wird, dass die Provider mit demselben System auch andere "illegale Contents" blockieren, werden nicht angenommen.

(futurezone/Erich Moechel)

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Forum

 
  • Je deutlicher der "freie" Markt scheitert ....

    freewind, vor 423 Tagen, 23 Stunden, 40 Minuten

    ... desto wichtiger wird die Zensur um an der Macht zu bleiben!

    Da könnte ja jeder kommen und dem Cavaliere Mafiakontakte nachsagen!

    • 100 ack

      mindmachine, vor 423 Tagen, 21 Stunden, 40 Minuten

    • pc104, vor 423 Tagen, 19 Stunden, 27 Minuten

      Oder womöglich Information darüber beziehen wie man etwas selbst machen kann statt es von irgendjemanden zu kaufen. Bedenkt Freunde, wer selbst etwas macht statt irgendeiner Industrie dafür Geld zu zahlen ist ein Kommunist. Oder Faschist. Oder Terrorist. Oder was ist grad der Böse des Tages?

    • Und ...

      walkofframe, vor 423 Tagen, 11 Stunden, 52 Minuten

      ... "versehentlich" geraten Berichte wie dieser auf Sperrlisten, dann wissen die Leute eben nichts davon ...

    • duttyology, vor 423 Tagen, 1 Stunde, 45 Minuten

      ich kann freewind nur 100%ig zustimmen

  • michael4wien, vor 424 Tagen, 3 Stunden, 17 Minuten

    Kinderpornographie ist für ich eines der abscheulichsten Verbrechen die es gibt.

    Jedoch lasse ich mir meine Freiheit dadurch nicht beschneiden und meine Informationsfreiheit nicht einschränken. Es wird dann "beschlossen" das andere Pages die Musikdownload bieten oder andere politische Strömungen vertreten auch europaweit zu sperren sind.

    Wer regt sich hier über China auf ?

    Greift zum e-mail und schreibt euren Parteien das ihr das nicht wollt. Nicht nur reden (und posten) sondern Position einnehmen!

    • Natürlich geht es nicht ...

      freewind, vor 423 Tagen, 23 Stunden, 34 Minuten

      ... um Kinderpornographie. Die könnte man ja leicht ausschalten indem man die Geldströme überwacht.

      Aber der "freie Kapitalmarkt" ist ja wichtiger als die Menschen und der "wahre Feind" ist eigentlich die Meinungsfreiheit!

  • die lupenreinen demokraten

    qball, vor 424 Tagen, 4 Stunden, 20 Minuten

    nicht weiter verwunderlich dass die zwei die die chefposten der fernsehgesellschaften persönlich besetzen können nach internet sperren verlangen.

    ich hasse franzosen und italiener.

    obwohl, gäbe es wirklich wiederstand wenn die shotter-marie solche sachen fordern würde?

    • enemy1, vor 424 Tagen, 3 Stunden, 29 Minuten

      Wiederstand in Österreich??
      Never. Eher fällt uns der Himmel auf den Kopf. Schließlich haben wir ja schon unsere beiden Terroristen und oft genug erklärt man uns, wie gefährdet wir vom globalen Terrorismus sind.
      Chertoff deklarierte Europa gar zur "Operationsbasis des internationalen Terrorismus". Darum gehört das Internet zensiert, überwacht und der Österreicher selbst verwanzt und bespitzelt.

      Außerdem gibte da noch die typisch österreichischen Handicaps:
      1) "Mir wurscht"-Einstellung
      2) Bequemlichkeit
      3) Erst aufwachen, wenn es zu spät ist.

    • genau - Wiiiiiiiieeederstand!!!!

      rüsselnorbert, vor 424 Tagen, 3 Stunden, 28 Minuten

      sorry, aber das hab ich jetzt gebraucht :-)

    • holzi, vor 424 Tagen, 2 Stunden, 37 Minuten

      die typisch österreichischen Handicaps/die typisch österreichische Einstellung würde ich so beschreiben:

      1) Erst einmal abwarten welche Meinung die "wichtigen" Leute (== Politiker einer gewünschten Partei) vertreten
      2) Diese Meinung auch als die eigene definieren und dies vl. auch öffentlich zugeben, aber sich keinesfalls auf eine Diskussion einlassen, da man dann die Meinung ja verteidigen müsste

      Hat natürlich ein bisschen mit Bequemlichkeit zu tun ;-)

    • Ich liebe die Italiener ...

      freewind, vor 423 Tagen, 23 Stunden, 27 Minuten

      ... ich hab nur was gegen Mafiosi und Rechtsextremisten.

      Zwischen Berlusconi, Schotter-Mizzi und Sarkozy sehe ich wenig Unterschied.
      Nicht umsonst hat W. Schüssel Berlusconi als "persönlichen Freund" bezeichnet.

      Die neue Rechte ist im Kommen und sie sehnt sich nach Applaus!

  • Silvio

    rüsselnorbert, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 30 Minuten

    ...die Kasperln sollte vielleicht einmal den kommenden Ratsvorsitzenden zur Brust nehmen, anstatt ihm nach jeder geschlagenen Wahl zu gratulieren und Glückwunschnachrichte zukommen zu lassen. Da haben wir einen proletenhaften Al-Capone als Regierungschef und dazu fällt der EU & Co nichts ein.

  • intelligento

    rüsselnorbert, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 42 Minuten

    das Argument mit der Kinderpornographie ist ja schon toll - ist ja schätz ich mal nicht so, dass heute die einschlägigen Seiten pedophila.com etc heissen, das wirds ziemlich sicher auch in Zukunft nicht sein, die werden schon ihre Wege finden zum Austausch von diversen Material übers web und seis über die "Schwammerliebhaber" oder die "Freunde der Schmetterlinge" und wenn die geschlossen werden, geht woanders das Theater von vorne los. Ausserdem, wie willst über mails verschickte pdfs, bild-datein etc kontrollieren? da tust dir schwer mit div. Filtern.

  • Laßt die Büchse der Pandora zu!

    pc104, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 45 Minuten

    Um Himmels Willen, dann ist mit Strafverfolgung im Internet endgültig Essig und die Trolle übernehmen die Foren endgültig!

    Sehen wir es mal realistisch. Was passiert wenn so etwas Gesetz wird? Nun, erst mal wird der gewünschte Effekt erzielt. Sprich, es wird schwerer, sich Zugang zu illegalem Material schwieriger (sagen wir's ruhig, wir wissen ja alle worum's wirklich geht, also alles was entweder irgendeiner Regierung mißfällt oder das Umgehen von Kopierschutzverfahren erlaubt).

    Danach machen die Menschen das, was sie immer machen wenn sie Gesetze nicht für sinnvoll erachten: Sie suchen nach Möglichkeiten sie zu umgehen. Und die sind gerade bei solchen Idiotenaktionen selbst für Computerlaien alles andere als schwierig. Anonyme Proxies und andere Weiterleitungssyteme werden also zum Standardequipment des durchschnittlichen Regimekritierks und P2P-Enthusiasten gehören. Dementsprechend gibt's dann auch mehr proxies, weil dann auch ein entsprechend erheblicher Markt dafür da ist.

    Da der Mensch primär auf seine Bequemlichkeit und erst sekundär auf seine Sicherheit bedacht ist, macht das aktuell selbst von jenen, die wirklich Illegales aufführen (also die oft zitierten Terroristenkinderschänder usw), gerade mal eine Minderheit. Den Rest hat man aktuell ja recht gut unter Kontrolle.

    Danach ist damit Essig. Weil dieses System und wie man...

    • pc104, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 45 Minuten

      Danach ist damit Essig. Weil dieses System und wie man es benutzt wird schnell die Runde machen. Ich geb dem ganzen Mist grad mal 'n Monat Effizienz, dann war's das. Und dann haben wir WIRKLICH Sorgen! Weil dann benutzt jeder Proxies, kommt also aus jetzt aus Abu Dhabi, gleich aus Sri Lanka und morgen aus Malaysien und die Polizei kann durch die Finger gucken.

      Laßt bitte diesen Scheiß! Es ist so schon schwer genug jemanden dingfest zu machen der im Internet wirkliche Straftaten begeht!

    • Nachsatz

      pc104, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 39 Minuten

      Das einzige was damit erreicht wird ist, Kriminellen eine neue Einnahmequelle zu erschließen. Es gibt nämlich Länder, die echte Probleme haben. Und diesen Ländern ist es furzegal, wohin ihre User surfen (ggf. vielleicht gerade mal nicht die Seiten, die die eigene Regierung anprangern, was aber demjenigen, der über dieses Land surft herzlich egal ist solang "sein" illegaler Content zugänglich ist). Es wird ein Markt für Proxies in diesen Ländern geschaffen, sonst passiert hier gar nix.

      Entweder man schafft einen Markt für Kriminelle, indem man sich dort Zugang kauft (sprich, Geld gegen freien Proxy), oder sie verteilen Trojaner, die der User in der EU dann womöglich willentlich und absichtlich installiert um den Proxy nutzen zu können. Na was, was scheißt's hier wen ob er als Teil eines Botnets den nächsten Gegner Russlands vom Internet kickt, dafür kann er seine Seiten ansurfen die der EU halt nicht genehm sind. Die allgemeine Meinung ist eh schon "die EU interessiert mich so weit wie mich die EU interessiert, tangiert also mein Rektum nicht mal periphär (sprich, geht mir am A vorbei)".

      Bequemlichkeit vor Sicherheit, wie oben erwähnt.

    • ja, erinnert mich an ...

      rüsselnorbert, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 37 Minuten

      ... einen Vorschlag aus dem MAD-Magazine, wo shop A eine originalgetreue Magnum, jedoch OHNE Schlagbolzen verkauft und gegenüber in shop B bekommt man NUR Schlagbolzen die zufällig genau zu jener Ware aus shop A passen ;-)

    • pc104@ 100% ccordance

      kleeklee, vor 423 Tagen, 21 Stunden, 57 Minuten

      Sofern unsere EU irgend vernünftig ist, so gewährt sie künftig allen ihren Schäfchen eine Europäisch länderübergreifende dynamische IP6, welche dem Menschenrecht Anonymität und Datenschutz gerecht wird.

      Gleichzeitig aber sollte die EU von diesem Datenstrom eine 1:1 Kopie ziehen welche im Falle eines Falles einer Strafverfolgungsbehörde zum Werkzeug gereicht. Anonymität ist nicht zugleich keine Verantwortung.

      Dazu bitte den Eltern also Produkt ein je alter abgestuftes Proxynet, womit unmündigen ein sicheres Umfeld zum Erwachsenwerden garantiert ist.

      Und natürlich noch ein wichtiges Netz, eines mit einer garantiert fixen IP, worüber wir künftig sicher Geschäfte tätigen.

      Noch eines,
      Bitte keine "Superbürgerkarte", ich bin mir absolut sicher, alle Bürger möchten für jeden Zweck ein getrenntes Stück Plastik.

      Denn E-Gov Arbeit Bank und Gesundheit passen nicht wirklich zusammen.

  • Was kann man dagegen tun?

    testuser47, vor 424 Tagen, 5 Stunden, 58 Minuten

  • Benito Berlusconi = primus inter pares

    rüsselnorbert, vor 424 Tagen, 6 Stunden, 19 Minuten

    den haben wir noch gebraucht wie einen Kropf - wirkt ja auch durchaus glaubwürdig bei seinem background.
    Das kann doch nicht der Ernst sein, das wird ja sicherlich nur einmal der Anfang sein....sind wir jetzt auch schon so deppert in Europa???
    vielleicht sollte man aber gleich die Medien, Bücher etc zensurieren - sicherheitshalber!
    bekanntlich hat ja im Laufe der Geschichte eine Zensur stets Erfolg gehabt und jene die Informationen wollten hatten sie auch nicht bekommen - wie blöd muss man sein???
    Die sollten bei ihren Vergleichen bitte China, N-Korea, Weissrussland und andere Vorreiter nicht vergessen.

    "Wer die Party verbietet, bereitet die Orgie vor"

  • Wird wohl Zeit für WEB 3.0

    cyberhawk, vor 424 Tagen, 7 Stunden, 20 Minuten

    Ein von Servern unabhängiges Netz in dem Kontent durch mehrfachspeicherung unwiederruflich geschützt wird vor dem Zugriff dieser Gangster, Gauner und Diktatoren. Die Technik wäre schon da nur wenn jeder Nutzer auch bereit wäre 200MB "Plattenplatz" und "Uploadvolumen" zu opfern hätten "DIE" keine Chance mehr für ihre Volksverblödungsstrategien!

  • gwuerzer2, vor 424 Tagen, 7 Stunden, 27 Minuten

    Wie schon zum Thema "Glühbirnen-Verbot" kann man auch hier wieder eines feststellen: einer der "Zwecke" der EU ist es, möglichst alle bei den Bürgern unpopuläre Gesetze dort auszuschnapsen, weil als Bürger kann man "gegen die EU" eigentlich so gut wie gar nichts machen - nicht einmal abwählen kann man die Fritzen dort...