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Last.fm verschiebt Pläne für Stream-Abos

MUSIK
30.03.2009|21:02

Nach negativen Rückmeldungen der Nutzer

Wie Last.fm-Mitgründer Richard Jones am Montag im offiziellen Weblog des Unternehmens mitgeteilt hat, hat sich die Musikwebsite dazu entschlossen, ihre Abobezahlpläne zunächst zu verschieben.

Last.fm hatte am vergangenen Dienstag angekündigt, von Hörern außerhalb der USA, Großbritanniens und Deutschlands in Zukunft drei Euro pro Monat für die Nutzung seiner Audiostreaming-Dienste verlangen zu wollen. Damit habe man Verdienstausfälle in Regionen kompensieren wollen, in denen man keine Werbekunden habe, so Jones.

Modifikationen angekündigt

Aufgrund der zahlreichen negativen Rückmeldungen der Nutzerschaft habe man die Einführung des kostenpflichtigen Musikabodienstes nun vorläufig verschoben, so Jones. Man werde nun die Entwickler über die für den Abodienst notwendigen Änderungen an den APIs informieren, sodass die Systeme die zahlenden Abonnenten auch dann erkennen, wenn die Streams über ein eingebettetes Programm auf einer anderen Website abgerufen werden.

Weiterhin soll es möglich werden, Geschenkabonnements zu kaufen. Man sei auch dabei, andere Bezahlmethoden außer PayPal und Kreditkarte zu recherchieren, beispielsweise SMS-Bezahlsysteme. Wenn diese Optionen zufriedenstellend implementiert seien, werde man das Abomodell zum Preis von drei Euro pro Monat einführen, so Jones. Ein Datum für die Umstellung hat Jones nicht genannt.

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(futurezone)

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Forum

 
  • caveb, vor 235 Tagen, 8 Stunden, 32 Minuten

    kein scrobbeln,
    keine zu scrobbelnden verzeichnisse,
    kein last.fm player
    kein österreicher mehr auf last.fm

    wenn ich jetzt zu einer burschenschaft gehe, ist es dann wieder gratis, weil dann eben Deutscher?

  • agentbluescreen, vor 235 Tagen, 10 Stunden, 43 Minuten

    wo wir wieder dabei wären, dass keiner für content zahlen will ... und werbung allenfalls hingenommen wird ;-)

    • dumpfschädel, vor 235 Tagen, 8 Stunden, 37 Minuten

      für rapidshare zahlt ein ganzer haufen. leider.

    • agentbluescreen, vor 235 Tagen, 8 Stunden, 24 Minuten

      da geht ja auch um ein bissi was anderes ... zwar ned großartig anders ... aber doch ... webspace könnt man sich ja schließlich überall mieten ... und so viel anders is das denn auch nit ^^

    • dumpfschädel, vor 235 Tagen, 4 Stunden, 55 Minuten

      bei last.fm kommt immerhin ein kleiner teil der einnahmen bei den künstlern an.

      rapidshare und diverse klon-plattformen sacken sich das gesamte geld ein, obwohl gefühlte 80% des contents keine urheberrechtlich unkritischen urlaubsbilder in zip-archiven sind. und das haben sie in ihrem business modell berücksichtigt. nicht, dass es schlau wäre, die technologieentwicklung auszubremsen, um dem urheberrecht mehr durchsetzungskraft einzuräumen, aber dann schon lieber 3 euro pro monat für ein halbwegs faires modell, als parasitäre erscheinungen wie rapidshare zu unterstützen. bei mir hinterlassen solche unternehmen einen weitaus unsympathischeren eindruck, als unternehmen wie last.fm.