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Schatzkiste im Sand

Wie The Pirate Bay Geld verdienen will

PEER-TO-PEER
01.07.2009|15:55

Am Mittwoch hat die schwedische IT-Firma Global Gaming Factory (GGF) einen Überraschungscoup gelandet und die Website The Pirate Bay (TPB) für 5,5 Millionen Euro gekauft. ORF.at sprach mit Hans Pandeya, dem Geschäftsführer des Unternehmens, über seine Pläne mit dem ehemaligen Flaggschiff der Torrent-Tracker.

ORF.at: Sie haben 5,5 Millionen Euro für The Pirate Bay bezahlt. Was wollen Sie daraus machen?

Pandeya: Wir haben am Mittwoch zweimal zugeschlagen. Wir haben The Pirate Bay gekauft und haben mit Peerialism ein Unternehmen übernommen, das Filesharing auf die nächste Stufe heben will. Mit der neuen Technologie dieses Unternehmens werden wir in der Lage sein, gemeinsam mit der Filesharing-Community neue Einkommensquellen zu erschließen. Auch die Filesharer können dabei Geld verdienen. Das ist das Neue daran.

Damit diese Technologie abhebt, ist es notwendig, den dominanten Player zu besitzen. Das ermöglicht uns den Eintritt in den Markt. Dazu haben wir The Pirate Bay übernommen. Nun wollen wir der Technologie ein Upgrade verpassen und die Filesharer an unseren Umsätzen beteiligen.

The Pirate Bay

Mit rund 20 Millionen Nutzern und einer Milliarde Page-Impressions ist die 2004 gegründete schwedische Torrent-Tracker-Site wohl die Größte ihrer Art. Die Musik- und Filmindustrie übt seit langem starken juristischen Druck auf The Pirate Bay aus. Die vier Betreiber wurden im April von einem Stockholmer Gericht in erster Instanz wegen Verletzung des Urheberrechts zu je einem Jahr Haft sowie 2,7 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt. Gegen das Urteil legten sowohl die Kläger aus der Medienindustrie als auch die Angeklagten Berufung ein. Am Mittwoch verkauften die Betreiber The Pirate Bay überraschend. Die Einnahmen sollen einer Stiftung zugutekommen, die Internet-Projekte entwickeln will.

Link:

ORF.at: Sie haben auch angekündigt, die Rechteinhaber an den Einnahmen beteiligen zu wollen.

Pandeya: Ja, denn in einem solchen System können die Content-Anbieter bezahlt werden. Aber die Filesharer werden mehr Geld verdienen, als sie für Musik ausgeben können. Um mit herkömmlichen Modellen von Filesharing konkurrieren zu können, bei denen die Nutzer Inhalte kostenlos herunterladen, müssen wir ihnen etwas bieten, das für sie einen Wert generiert. Das erreichen wir, indem wir die Nutzer mit Filesharing Geld verdienen lassen. Das ist besser als freie Inhalte. Wenn wir das nicht schaffen, werden die Nutzer wohl woanders hingehen.

ORF.at: Wie wird diese neue Technologie konkret aussehen?

Pandeya: Es ist eine Peer-to-Peer-Technologie der nächsten Generation. Damit ist es uns möglich, den Internet-Verkehr zu optimieren. Der Großteil des Internet-Verkehrs wird durch Filesharing generiert. Wir können den Internet-Verkehr für Internet-Anbieter reduzieren. Wir können mit Hilfe der Filesharer auch die Kosten für den Datentransfer verringern. Wir können also den großen Internet-Anbietern helfen, ihre Kosten zu senken.

Gemeinsam mit der Filesharing-Community wollen wir auch Speicherplatz anbieten. Wenn Sie 20 Millionen Filesharer haben und jeder von ihnen ein Gigabyte ungenützten Speicherplatz auf seiner Festplatte hat, dann ergibt das eine gigantische "Festplatte" im Internet. Das ist eine weitere Dienstleistung, die wir verkaufen können. Wir müssen dazu auch keine Milliardenbeträge investieren, denn der Speicherplatz ist bereits da, auf den 20 Millionen PCs der Filesharer. Unsere Technologie ermöglicht es uns, diese Kapazitäten zu nutzen.

GGF: Internet-Cafes und Software

Das schwedische Unternehmen Global Gaming Factory (GGF) notiert seit 2006 an der Börse. Neben dem Betrieb von Internet-Cafes bietet GGF auch Software an. Am Mittwoch übernahm die Firma für umgerechnet 5,5 Millionen Euro die Domain der schwedischen Torrent-Tracker-Site The Pirate Bay. Für weitere 9,1 Millionen Euro kaufte GGF den Software-Entwickler Peerialism, der ein auf Peer-to-Peer-Technologie basierendes System zu Datenspeicherung und -transport über das Internet entwickelt hat.

Links:

ORF.at: Sie wollen also mit Unternehmen konkurrieren, die Speicherplatz anbieten?

Pandeya: Ja, es gibt viele Unternehmen, die Speicherplatz anbieten. Wir können den Speicherplatz aber billiger anbieten, da wir nicht in Datenzentren investieren müssen. Die Community hilft uns dabei. Wir verwenden die ungenutzen Ressourcen der Nutzer und wollen daraus Erlöse generieren. Die kommen auch den Filesharern zugute, denn durch sie wird das erst möglich. Je mehr Leute also Filesharing nutzen, desto mehr Geld werden sie verdienen. Uns ermöglicht das auch, die Rechteinhaber zu bezahlen.

ORF.at: Ihr Geschäftsmodell basiert also darauf, dass sie die ungenutzten Ressourcen der Filesharer auf dem Markt anbieten?

Pandeya: Ja, wir erschließen gemeinsam mit den Filesharern neue Einnahmequellen. Für die Nutzer von The Pirate Bay wird sich äußerlich nichts verändern. Alles wird so sein wie zuvor. Wir versehen ihre BitTorrent-Clients auf ihren Desktops mit einem Upgrade. Die Filesharer können dann in ihren Clients sehen, wie viel Geld sie verdient haben. Mit diesem Geld können sie für die Inhalte bezahlen, die sie über The Pirate Bay gefunden haben. Es wird ihnen sogar noch Geld übrig bleiben. Das ist also besser als nur der kostenlose Download.

Die Filesharer müssen sich nur mit unserem System verbinden und verdienen damit automatisch Geld. Dazu müssen sie eigentlich nur ein Upgrade auf ihrem Client durchführen. Das Upgrade ist rückwärtskompatibel. Den einzigen Unterschied, den die Nutzer bemerken, ist, dass sie ihren Account sehen können, in dem ihr Guthaben verzeichnet ist.

ORF.at: Werden sich die Nutzer ihren Verdienst auch auszahlen lassen können?

Pandeya: Ja, Sie können sich das Geld auch auf ihr Konto überweisen lassen.

ORF.at: Sie wollen auf diese Art mit Internet-Optimierung, Datentransfer und dem Verkauf von Speicherplatz Geld verdienen. Wie sieht es mit Werbung auf The Pirate Bay aus?

Pandeya: Wir werden natürlich auch Werbung verkaufen. Die soll aber nur einen geringen Teil unserer Umsätze ausmachen. Was die Werbung betrifft, sehe ich ein Potenzial von rund 40 Millionen Dollar pro Monat, das wir mit The Pirate Bay verdienen können. Den Großteil unserer Umsätze wollen wir aber mit Speicherplatz und Datentransfer generieren.

ORF.at: Welches Potenzial sehen Sie da? In welchem Bereich bewegen sich ihre Erwartungen?

Pandeya: Genaue Zahlen kann ich derzeit keine nennen, wir müssen unsere Angebote auch an den Bedürfnissen unserer potenziellen Kunden anpassen.

ORF.at: Wann wird es so weit sein?

Pandeya: Wir werden unser Geschäft Anfang August aufnehmen, aber wohl noch ein halbes Jahr bis ein Jahr brauchen, bis wir das Potenzial nutzen können. Wir müssen auch noch die Technologie entsprechend modifizieren.

ORF.at: Wie viel verdient eigentlich The Pirate Bay heute mit Werbung? Sind Sie mit den Zahlen vertraut?

Pandeya: Heute ist es für The Pirate Bay schwierig. Sie haben aufgrund der rechtlichen Situation keine Verträge mit großen Unternehmen. Wenn die rechtlichen Hürden ausgeräumt sind, gibt es eigentlich keinen Grund, warum The Pirate Bay nicht wie jede andere Seite auch ordentlich Geld verdienen soll.

ORF.at: Sie wollen auch die Rechteinhaber vergüten. Haben Sie schon Gespräche mit Inhalteanbietern geführt?

Pandeya: Wir haben mit verschiedenen Leuten in der Industrie gesprochen. Die Anbieter sind sehr interessiert. Nachdem wir den Deal bekanntgegeben haben, können wir damit beginnen, ernsthaft zu diskutieren. Wir präsentieren den Inhalteanbietern unsere Technologie und versuchen herauszufinden, was die Ansprüche der Rechtinhaber sind. Wir sind auf einem guten Weg. Es wird aber wohl noch einige Zeit dauern.

ORF.at: Sollten die Gespräche scheitern, steht The Pirate Bay dann neuerlich eine Klage ins Haus?

Pandeya: Wir müssen ihnen geben, was sie wollen. Wir sind ein börsennotiertes Unternehmen und müssen sehr darauf achten, rechtlich einwandfrei vorzugehen und werden uns daher bemühen den Ansprüchen der Inhalteanbieter gerecht zu werden.

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(futurezone/Patrick Dax)

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Forum

 
  • if it sounds too good to be true...

    herb, vor 221 Tagen, 6 Stunden, 49 Minuten

  • nicht durchdacht

    visudoer, vor 222 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten

    zit von weiter untern:

    "Damit du Geld verdienen kannst, stellst du über deinen Client - neben deiner "Saugtätigkeit" Speicherplatz auf deinem Rechner zur Verfügung.
    Tausende von Rechnern liefern somit eine Menge Speicher.
    Das Unternehmen verkauft Speicherplatz und verdient damit Geld."

    ÄHM... HÜSTEL...

    in erster linie richtet sich diese "vision" an privat-anwender. ist also so besehen ein B2C modell.

    ich kann jetzt aber nicht hergehen und B2B services über ein auf unzuverlässigen prozessen fundierendes B2C system stülpen. das ist der B2B-mässige untergang.

    ganz konkret heisst das:

    die meisten user, welche speicherplatz zur verfügung stellen, werden dies aus den für privatanwender nunmal üblichen gründen nur in völlig unzureichenden zustand "anbieten" können.

    sprich die meisten privat user haben ihren pc nunmal nicht 24/7 laufen - und selbst wenn, kann otto-normalverbraucher keine 98%ige verfügbarkeit garantieren.

    doch *genau* diese garantierte 98%+ verfügbarkeit meines speichers benötige ich, bevor ich mir "speicher" extern holen geh. ich hab nix davon, wenn mein speicher zu 2/3 der benötigten zeit nicht vorhanden ist, weil mama&papa mit dem kleinen max der den pirat bay client laufen hat mal wieder den strom vom pc abdrehen weil dieser zu lange davor gesessen ist.

    in absehung dessen, dass "externer speicher" an sich sowieso volxverdummung...

    • visudoer, vor 222 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten

      "externer speicher" an sich sowieso volxverdummung zum quadrat ist - meine daten gehören mir, sonst niemanden. ergo befinden die sich auf meiner festplatte, und nicht bei irgendwelchen mir völlig unbekannten. und was für private und daher noch eher irrelevante daten gilt, muss für gewerbliche daten (ev betriebsgeheimnisse, forschungsergebnisse & co) noch um so mehr gelten.

      von vorne herein zum scheitern verurteilt.

  • Das geniale an dem Ding ist, dass die meisten

    tollerei, vor 222 Tagen, 7 Stunden, 18 Minuten

    Leutz glauben, es würde nicht funktionieren. Das Potential ist da - wer darüber nachdenkt, wird das erkennen.
    Und auch die Rechteinhaber werden (vielleicht) erkennen, dass das ihre (möglicherweise letzte) Chance ist, ihre ansonsten unattraktiven Titel übers Inet zu vertickern (entweder das, oder sie gehen mit Pauken+Trompeten unter, weil die Kids weiterhin fröhlich kopieren werden OHNE wem was zu zahlen).
    Wie gesagt, wenn man das richtig macht und die Hebel geschickt einsetzt, hat diese Vision durchaus Zukunft...

  • Aber die Filesharer werden mehr Geld verdienen, als sie für...

    mindmachine, vor 222 Tagen, 14 Stunden, 10 Minuten

    ...Musik ausgeben können...

    *loooool* Dummschwätzeralarm! Ich gebe denen 1 Jahr und dann sperren sie zu.

    • maginar, vor 222 Tagen, 12 Stunden, 57 Minuten

      so ist es und das Volk bezahlt die Schulden.

  • ne servas

    matrix681, vor 222 Tagen, 17 Stunden, 15 Minuten

    der will monatlich 40.000.000$ mit werbung umsetzen?

    und das soll nur ein kleiner teil seines umsatzes sein?

    dann muss man dem herren zum fund der henne gratulieren, die goldene eier legt :)

    • nene, nicht real! enron-style natürlich....

      trancedominator, vor 222 Tagen, 7 Stunden, 13 Minuten

      nt

  • maginar, vor 222 Tagen, 22 Stunden, 53 Minuten

    Und ich dachte immer die Geschäfte laufen schlecht, die Firmen verdienen zu wenig, es sind zu viele Arbeitskräfte am Markt, ja ja, so kann man sich täuschen und das fehlende Geld ist irgendwo vorhanden.

  • Wieso klingt dieses Geschwafel

    pepperbird, vor 222 Tagen, 23 Stunden, 38 Minuten

    wie ein Pyramidensoiel?
    1) Die Betreiber kriegen Geld.
    2) Die Rechteinhaber kriegen Geld.
    3) Die User kriegen Geld.

    Bravo!

    Jetzt muss man nur genügend Idioten finden, die 1), 2) und 3) bezahlen. Wofür sollen sie das tun? Für den ungenutzten Speicherplatz auf den HDDs der User? Wer könnte den wofür brauchen? Wer soll für etwas bezahlen, das er nicht kontrollieren kann? Ich schalt einfach meinen PC ab - dann verdien ich zwar nix, aber es kostet ja auch nix - oder doch?

    Damit ich den "1 GB" eines Users verkaufen kann, muss ich dafür sorgen, dass der Zugriff einigermaßen kotrollierbar garagtiert werden kann. Also verlange ich VORHER vom User Geld, das er zurück kriegt, wenn er lange genug online ist, um seinen HD-Platz zu vermarkten. - Nicht vergessen der Kunde "Speichplatzmieter" soll ja 1), 2) und 3) bezahlen!

    Das stinkt eben nach Pyramidenspiel:
    Ich verspreche einer Menge Leute Geld, die dieses nur unter der Bedingung kriegen, dass andere in das Spiel einsteigen.

    • Kann mir das schon vorstellen

      vampirestate, vor 222 Tagen, 22 Stunden, 42 Minuten

      Es wird ja eine Torrent-ähnliche Technologie genutz.
      Damit du Geld verdienen kannst, stellst du über deinen Client - neben deiner "Saugtätigkeit" Speicherplatz auf deinem Rechner zur Verfügung.
      Tausende von Rechnern liefern somit eine Menge Speicher.
      Das Unternehmen verkauft Speicherplatz und verdient damit Geld.
      Da natürlich Rechner mal online und mal offline sind, existieren die Daten der Speicherplatzkunden auch nicht nur auf einem Rechner. Sie werden über die Clients auf mehreren Rechnern gespiegelt.
      Wahrscheinlich registriert ein zentrales System, ob ausreichend Kopien der gehosteten Daten verfügbar sind (Das gleicht dann ein bisserl der "alten" Napster-Technik, ist hier aber sinnvoll) und sorgt ggf. dafür dass weitere Mirrors im Netzwerk deponiert werden.
      So kann das Unternehmen die Datenverfügbarkeit garantieren.
      Der Speicherplatz-Kunde lädt seine Daten über den Betreiber ins Netzwerk hoch, wodurch seine Daten erst einmal verteilt deponiert werden.
      Der User, der den Client laufen hat, saugt und shared nebenbei "wie gewohnt", stellt aber einen Teil seiner HD sowie Bandbreite zur Verfügung.
      Also: Bezahlt wird von den Speicherplatzmietern.

    • @vampirestate

      nukewashington, vor 222 Tagen, 22 Stunden, 18 Minuten

      ein server mit 500 gig upload und 200 gig speicher kostet im monat keine 10 dollar...

      rechnen sie mal nach!!!

      fast kein user kann im moment mit diesem uploadvolumen mithalten, noch kann damit soviel geld gemacht werden dass sich damit content finanzieren lässt.

      das komplette interview ist ein einziger brainfuck...

    • raucher27, vor 222 Tagen, 19 Stunden, 38 Minuten

      mich kommt das Ganze auch schwer unrealistisch vor, mein erster Gedanke war auch ein Ponzi scheme. Aber für das klassische Pyramidensystem fehlen hier die Leute, die zahlen sollen.

      Als Sharer würde ich die Kohle schon nehmen, würde aber dann weiter meine Inhalte über andere Wege und Programme gratis beziehen. Die Lücke, welche TPB hinterlässt, schließt hoffentlich jemand. Ich kann mir ausserdem nicht vorstellen, dass jemals die Einnahmen beim Sharen die Ausgaben decken würden.

      Das Ganze macht eigentlich für mich nur unter einer Annahme sinn: jemand hat die Idee, den Festplattenplatz der Leute über ein P2P Filesharing Programm zu verscherbeln und fragt sich, wie er schnell viele Leute dazu bringen kann, da mit zu machen. Man kaufe TPB, eröffne einen kleinen, mäßig gut laufenden Online Shop in unkonventionellem Gewand ala iTunes mit P2P Technologie (um sich die Hardware und Bandbreiten Kosten zu ersparen) und kann mit einer rießigen Userbase starten, deren Plattenplatz zu verkaufen. Vermutlich verschlüsselt, sodass die Nutzer die Inhalte auf dem verkauftem Platz nicht einsehen oder verändern können.

      Problem dabei ist: TPB stirbt dabei und aus BitTorrent wird BiTorrenTunes. Diesen Verrat an der Userbase von den TPB Leuten kann...

  • Wieso habe ich das Gefühl ...

    maxitb, vor 223 Tagen, 52 Minuten

    ... das die content Industrie hinter GGF steht ?

    Szenario:
    Es gibt etwas, daß kann man nicht totreden, nicht weglobben oder vernichtend klagen.

    Lösung:
    Man kaufts auf, machts unattraktiv und fertig.

    Fazit:
    Blöde Sache, daß das nur in einer wirtschaftlich orientierten Welt funktioniert (hatte); daß internet ist dagegen ein Spielwiese von Bastlern, die schnell woanders das vermeindlich kaputtgemachte Konzept wieder aus dem Nichts stampfen.

    Beispiel:
    napster - Vorgangsweise war damals analog.

    Frage:
    Sind manche Höchstverdienstberater echt so clever, den selben Blödsinn zweimal zu verkaufen ? Und da beklagt sich die content-Industrie noch, daß sie immer weniger Geld über haben ...

  • suit, vor 223 Tagen, 4 Stunden, 37 Minuten

    Was ist an dem System jetzt wirklich so neu? Liest sich wie ein Abo - wie etwa UseNeXT usw. Lediglich das nutzen der Kapazität und die Vergütung für Uploads sind neu. Ich bezeifle aber stark, dass das mathematisch möglich ist, mehr Geld als Vergütung zu generieren, als durch Verkäufe erwirtschaftet wird :).

    • freenet?

      allamerican, vor 223 Tagen, 4 Stunden, 22 Minuten

      Vgl. auch freenet (http://freenetproject.org/), auch wenn es technisch ein wenig anders funktionieren mag.

      Aber die Idee mit dem Datenpool ist wirklich nicht neu.

  • nein danke

    bröselmaschine, vor 223 Tagen, 4 Stunden, 49 Minuten

    "Wir versehen ihre BitTorrent-Clients auf ihren Desktops mit einem Upgrade."

    lol :D

    wenn ich rootkits wollte benutzte ich windows :D

    • suit, vor 223 Tagen, 4 Stunden, 40 Minuten

      Als wenns für unixoide Systeme keine Rootkits gäbe ...

    • Ich hasse UNIX, aber Windows

      omen, vor 223 Tagen, 3 Stunden, 3 Minuten

      ist auf RootKits aufgebaut :(

    • suit, vor 222 Tagen, 9 Stunden, 2 Minuten

      Rootkits für Unix gabs schon Jahre bevor es Windows überhaupt gab - "richtige Rootkits" (im bösartigen Sinn) für Windows gibts erst wenigen Jahren.