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Fünf Irrtümer über die Piratenpartei

NETZ
26.07.2009|06:00

In nur drei Jahren ist die Piratenpartei in Schweden zu einer ernst zu nehmenden politischen Kraft herangewachsen und mittlerweile im EU-Parlament vertreten. In Deutschland tritt sie zur Bundestagswahl im September an. Ist die Piratenpartei eine politische Eintagsfliege, oder wird sie nachhaltig Felder besetzen, die von den traditionellen Parteien seit Jahren vernachlässigt werden? Ein Erklärungsversuch anhand von Vorurteilen.

Was ist die Piratenpartei?

Die erste Piratenpartei wurde 2006 in Schweden gegründet. Sie tritt unter anderem für eine Anpassung des Urheberrechts an die Bedingungen des digitalen Zeitalters ein, wobei diese Forderungen bis hin zur kompletten Abschaffung geistiger Eigentumsrechte gehen können. Zweiter thematischer Schwerpunkt der Piratenparteien ist der Schutz der Bürgerrechte vor Überwachungsmaßnahmen wie der demnächst auch in Österreich anstehenden Vorratsspeicherung aller Kommunikations- und Handystandortdaten. Derzeit gibt es Piratenparteien in 32 Ländern, darunter auch in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Populärer Irrtum #1: Die Piratenpartei wurde vom Team des umstrittenen Torrent-Trackers The Pirate Bay gegründet. Sie kommt also aus dem Umfeld notorischer Provokateure und Urheberrechtsverletzer.

Antwort: Falsch. Die schwedische "Ur-Piratenpartei" wurde 2006 auf Initiative des ehemaligen Microsoft-Projektleiters Rickard Falkvinge gegründet. Falkvinge hatte schon im Jänner 2006 im Netz vorgefühlt, ob sich genügend Interessenten für die Gründung einer neuen Partei finden würden, die sich um die Probleme des Urheberrechts und den Schutz der Privatsphäre im digitalen Zeitalter kümmern würde. Im Februar 2006 hatten die Piraten die 1.500 Unterschriften beisammen, die sie für die Registrierung als Partei gebraucht hatten, und wurden offiziell als solche anerkannt.

Nicht mit der Piratenpartei zu verwechseln ist das 2003 gegründete Piratenbüro (Piratbyran). Aus diesem wiederum ging 2004 der Torrent-Tracker The Pirate Bay als eigenständige Organisation hervor.

Die Ur-Piratenpartei wurde nicht von den Pirate-Bay-Machern gegründet, aber sie wurde durch sie relevant. Der erste Meilenstein in der Geschichte der Partei war die Razzia im Mai 2006, bei der die schwedische Polizei Durchsuchungen bei Pirate Bay und Piratenbüro durchgeführt und dabei auch die Server der beiden Organisationen konfisziert hatte. Zwei Tage nach der Razzia hatte die Piratenpartei nach eigenen Angaben 2.000 neue Mitglieder. Bei der darauffolgenden Reichstagswahl im September 2006 konnte die Piratenpartei 34.918 Stimmen und damit 0,63 Prozent holen.

Derzeit hat die schwedische Piratenpartei nach aktuellen Zahlen auf ihrer Website 49.985 Mitglieder und liegt in dieser Hinsicht hinter der Moderaten Partei (54.858) und den Sozialdemokraten (100.639) auf Platz drei in der dortigen Parteienlandschaft. Bei der Wahl zum EU-Parlament erreichte die schwedische Piratenpartei 7,1 Prozent und konnte den Informatiker Christian Engström nach Straßburg entsenden. In Deutschland kam die Partei bei dieser Gelegenheit auf 0,9 Prozent. Das Verzeichnis des internationalen Dachverbands der Piratenparteien zählt Mitgliedsorganisationen in 32 Ländern. Seit 1. Juli 2006 gibt es in Österreich eine Piratenpartei, die allerdings bisher nicht zu Wahlen angetreten ist.

Populärer Irrtum #2: Die Piratenpartei spricht nur oberflächliche Trendthemen an, die sich so schnell ändern werden wie die Technologie, die sie hervorgebracht hat.

Antwort: Die Probleme, die zur Gründung der Piraten geführt haben, wurzeln tief in den Ursprüngen der Computerkultur. Wer sich die Mühe macht, in Steven Levys Standardwerk "Hackers" nachzulesen, wird feststellen, dass der freie Austausch von Programmcode schon in der Frühzeit der digitalen Revolution ein heiß umstrittenes Thema war. Angesichts der Komplexität von Software müssen Programmierer modular denken. Patente - speziell Trivialpatente nach US-Vorbild - und Copyright-Fragen halten schnell den Betrieb auf und führen zu sinnlosen Redundanzen.

Wer ein Computersystem administriert, wird sich auch schnell Fragen stellen müssen, die den Schutz der Privatsphäre berühren. Außerdem sind Computer Maschinen, die perfekte Kopien herstellen können. Sie mit DRM-Systemen und flankierenden gesetzlichen Maßnahmen daran hindern zu wollen, anstatt diesen Vorteil zu nutzen, um beispielsweise Vertriebskosten zu reduzieren und sein Geschäftsmodell entsprechend anzupassen, wirkt auf einen Profi wie der Versuch, mittels magischer Rituale die Gravitation aufheben zu wollen.

Auch das Internet selbst ist aus einer akademischen Kultur des freien Austauschs hervorgegangen. Darum sind im Gegensatz zu Ted Nelsons Konzept zum Hypermediensystem Xanadu in den grundlegenden Kommunikationsprotokollen des Internets auch keine Mechanismen für Micropayments und technischen Schutz von Inhalten vorgesehen.

Die Fragen, die die Piratenpartei aufgreift, werden im Kern unserer informationsverarbeitenden Systeme aufgeworfen, und zwar nicht erst seit 2006, sondern seit es Computer und Möglichkeiten zu deren Vernetzung gibt. Eines der gegenwärtigen Probleme besteht darin, dass mit der rapiden Ausweitung der Systeme auf andere Kulturen und soziale Gruppen die ursprünglichen Mechanismen der Netzwerker- und Computerprofis zur Selbstregulation wie Hacker-Ethik und Netiquette nicht mehr ausreichen. So hat sich ein neues Politikfeld geöffnet, das allerdings von den traditionellen Parteien bisher nicht ernsthaft und nachhaltig genug bearbeitet wurde.

Populärer Irrtum #3: Die Piraten sind raubkopierende Pickelboys, die ihre Luxusprobleme zu grundlegenden Fragen über die Zukunft der menschlichen Gesellschaft hochstilisieren und eigentlich nur gratis Trashfilme und Müll-Pop abgreifen wollen.

Antwort: Wie die zunehmend scharfen Auseinandersetzungen über das im Geheimen ausgehandelte Anti-Piraterie-Abkommen ACTA zeigen, berühren die Konflikte über Patente und Urheberrecht nicht nur den Umgang mit Medienprodukten. Es geht darum auch um Fragen wie jene, ob Pharmafabriken in Schwellenländern für Medikamente zur Aids-Behandlung hohe Lizenzgebühren zahlen müssen. Je intensiver die Wertschöpfung mit Ideen betrieben wird, desto härter werden die Kämpfe um das "geistige Eigentum". Die Piratenpartei ist sich auch dieser Dimension der Urheberrechtsthematik durchaus bewusst, wie ein Blick in ihr Wahlprogramm zeigt. Ob diese tiefer liegenden Probleme auch für die Wählerschaft eine Rolle spielen, sei dahingestellt. Und: Auch die Piratenpartei bleibt eine überzeugende Lösung des Problems der Entlohnung der Kreativen in der digitalen Ökonomie schuldig, in ihrem Gedankengut dominiert der Standpunkt der Konsumenten. Sie verschleiert das zumindest nicht.

Was die Trashfilme angeht, so lautet die Frage, ob der Kampf gegen das unlizenzierte Filesharing tiefe Eingriffe in das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung rechtfertigen kann. Die zwei zentralen Themen der Piratenpartei, Urheberrecht und Überwachungsgesellschaft, sind nicht voneinander zu trennen. Auch dieser Problemkomplex ist schon in der Architektur unserer IT-Systeme angelegt. Diese folgt nicht unbedingt dem Bauplan der Demokratie.

Der Admin kann theoretisch alles. Aber was soll er tun dürfen und unter welchen Umständen? Wer kontrolliert ihn und wie? Je weiter diese in alle Bereiche unserer Gesellschaften vordringen, desto häufiger wird man sich diese Frage stellen müssen. Mit diesen Fragen sind IT-Fachkräfte und jüngere Menschen, die in der Informationsgesellschaft aufgewachsen sind, naturgemäß früher konfrontiert worden als die "Babyboomer" oder Protagonisten der Ökobewegungen der 1970er und 1980er Jahre. Genauso wie die Ökologie ist auch der Umgang mit den alles durchdringenden IT-Systemen ein Querschnittsthema, das die ganze Gesellschaft betrifft. Die Frage lautet, ob sich die Bürger administrieren lassen oder ob sie selbst mitentscheiden wollen.

Populärer Irrtum #4: Die Piratenpartei ist unnötig. Die traditionellen Parteien haben mehr Macht und Reichweite und nehmen sich ebenfalls auf ihre Weise der Problemstellungen der Informationsgesellschaft an.

Antwort: Es gibt immer wieder einzelne Akteure in traditionellen Parteien, die sich mit dem oben skizzierten Problemkomplex befassen. Aber bisher bearbeitet die offizielle Politik diese Fragen in der Regel mit dem altbekannten Instrumentarium der Industrie- und Infrastrukturpolitik, zuweilen garniert mit Law-and-Order-Rhetorik. Das führt schnell zu Widersprüchen, wenn etwa die Logik des Infrastrukturausbaus verlangt, dass in schnellere Breitbandnetze investiert werden muss, während die Aktivitäten der Medienindustrielobby beispielsweise in Frankreich darauf abzielen, möglichst viele User von diesen Netzen der Zukunft auszuschließen. Während Regierungsvertreter gerne das Internet als "rechtsfreien Raum" darstellen, sorgen diese Widersprüche gerade dafür, dass rechtsfreie Räume geöffnet werden, etwa wenn in Entwürfen zu Netzsperren- und Überwachungsgesetzen die Gewaltenteilung aufgehoben wird.

Bei der Diskussion über das Netzsperrengesetz in Deutschland hat sich beispielhaft gezeigt, dass Menschen, die es gewohnt sind, mit Computern und Code umzugehen, mit symbolischer Politik nicht zufriedenzustellen sind. Im Netz schafft der Code die Wirklichkeit, und wenn in ihm ein Zeichen nicht stimmt, dann funktioniert er nicht. Es ist daher nicht besonders klug, einer Klientel, die unter diesen Bedingungen lebt und arbeitet, einreden zu wollen, dass Stoppschilder im Internet etwas gegen Kinderpornografie ausrichten können. Es ist noch weniger intelligent, dieser Klientel mit Umfragen und Statistiken begegnen zu wollen, die diese mittels ihrer Kompetenz im Umgang mit informationstechnischen Systemen innerhalb weniger Sekunden demontieren kann. Und es muss Menschen, die es gewohnt sind, ihre eigenen Systeme zu administrieren, zynisch vorkommen, wenn eine Regierung eine zentral verwaltete geheime Sperrliste von Internet-Adressen ausgerechnet unter dem Vorwand der Kinderpornobekämpfung durchsetzt.

Mag sein, dass solche Mechanismen im Paralleluniversum von "Bild, BamS und Glotze" noch funktionieren, wie Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder das einmal formuliert hat. Es kann aber genauso gut sein, dass nach der nächsten Wahl jene 0,9 Prozent der Piraten-Wähler der einen oder anderen Partei fehlen werden.

Populärer Irrtum #5: Die Piratenpartei ist eine Single-Issue-Protestpartei, der schnell die Luft ausgehen wird.

Antwort: Siehe oben: Vom Wachstum und der zunehmenden Relevanz der Netze bleiben nur wenige Teilbereiche moderner Gesellschaften unberührt. Die Relevanz der Informationsökologie wird daher eher steigen als fallen. Und es gibt Parteien, die mit bedeutend weniger intellektueller und programmatischer Substanz Erfolge feiern, als sie die Piraten zu bieten haben.

Die Piratenparteien selbst mögen zuweilen schwach, übereifrig oder ungeschickt anmuten, aber die Probleme, die sie ansprechen, sind real und werden in absehbarer Zeit eher schwieriger werden, als dass sie verschwänden. Ob eine Generation, die in digitalen Systemen an "instant gratification" gewöhnt ist, dazu bereit ist, den langen Marsch durch die Instanzen anzutreten, bleibt abzuwarten. Das Urheberrecht zu verdammen, ist einfach. Eine tragfähige Weiterentwicklung oder Alternativkonzepte für das digitale Zeitalter zu erarbeiten, wird sehr schwierig. Erfolg wird sich sicher auch erst dann einstellen, wenn sich auch in anderen Ländern politische Talente wie Rickard Falkvinge finden, die in der Lage sind, die Ziele der Piraten überzeugend zu präsentieren und sie für andere gesellschaftliche Gruppen attraktiv zu machen. Die Piraten stellen viele richtige Fragen. Ihr politisches Überleben wird stark davon abhängen, ob sie diese auch nur ansatzweise werden beantworten können.

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(futurezone/Günter Hack)

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Forum

 
  • Sehr gelungene Beschreibung

    genick, vor 197 Tagen, 8 Stunden, 14 Minuten

    vieler Probleme im Bereich Politik, Gesellschaft und Recht in den Zeiten des Internetz’ – trotzdem betrachte ich es als Verschwendung, dass er in Bezug auf Mythen über die Piratenpartei verfasst wurde; Mythen braucht es gar nicht, wenn immer offensichtlicher wird, dass diese Leute nicht einmal ihre Kernthemen kompetent vertreten können: http://preview.tinyurl.com/lf3kaw

    • Aber Richard Stallman kanns?

      deepblues, vor 197 Tagen, 7 Stunden, 46 Minuten

      Der Mann hat zwar seine Verdienste, aber er ist nicht der Messias. Die Piratenpartei hat hier eben einen andern Standpunkt als er. So what?

    • An das Genick:

      tomtiger, vor 197 Tagen, 5 Stunden, 40 Minuten

      Erstmal hat die FutZo schon darüber berichtet, Story 1621330.

      Zweitens ist die PP nicht Haus und Hof Lakai der FSF.

      Drittens ist Stallman kein Jurist, es ist - jedenfalls in Österreich derzeit - nicht möglich, unterschiedliche Schutzfristen für unterschiedliche Lizenzen zu gewähren. Alle Urheber haben vor dem Gesetz gleich behandelt zu werden.

      Viertens, und da hat Stallman recht, haben stark verkürzte Schutzfristen negative Auswirkungen für manche Lizenzen, z.B. die GPL. Die GPL selbst ist aber ihrerseits wiederum ein erhebliches Problem, z.B. für die BSD Lizenz. Dort müssen wir auch jeden GPLten Code neu schreiben, weil die GPL halt gschissen ist.

      Das ist ein Problem der FSF, die wird sich halt entweder an die neuen Schutzfristen anpassen oder verschwinden wie Schreibmaschinen.

  • Sehr guter Artikel!

    kernelpanic, vor 197 Tagen, 10 Stunden, 9 Minuten

    Die größte Problematik die ich bei der Popularitätsgewinnung der PPen sehe, ist aber trotzdem der Nama. Die meisten Personen verbinden mit "Pirat" eben etwas negatives, vor allem durch die vielen Medienberichte von echten Piraten, die Schiffe entern und Geiseln nehmen um dann hohe Lösegeldforderungen zu stellen. Daher auch der Irrtum mit The Pirate Bay. Der Begriff Pirat ist immer schon negativ behaftet gewesen und IMO wäre es sinnvoller gewesen, einen Namen zu finden, der positiver behaftet ist.

    • Der Parteiname

      deepblues, vor 197 Tagen, 8 Stunden, 18 Minuten

      ... ist historisch gewachsen. Genauso wie "Sozialdemokraten", die heutzutage weder sozial noch demokratisch sind. Ganz zu schweigen von "Volks"partei, "Freiheit"lichen oder Bündnis "Zukunft" Österreichs, deren Nammen allesamt mit den Programmen herzlich wenig zu tun haben. Wer die Partei schon im voraus wegen des Namens ablehnt und sich nicht die Mühe macht sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, der würde sie auch mit anderer Bezeichnung nicht wählen.

    • tomtom72, vor 196 Tagen, 7 Stunden, 55 Minuten

      Das ACTA Abkommen wird den Begriff „Pirat“ neu definieren. Kinder werden zu Piraten, wenn sie Kinderlieder auf gebrannten CDs hören, obwohl für jeden dieser Rohlinge schon längst eine Abgabe für die UI einbehalten wird.

      Das Lobbyistenpack bezahlt die regierenden Politiker und Parteien um ihre Interessen durchzusetzen und wird dich früher oder später auch zu einem Pirat deklarieren, nur weil ein Stück Programmcode auf deinem PC zu finden war, für den du nicht gezahlt hast.

  • Ein kompliment an den Autor!

    cyberhawk, vor 197 Tagen, 10 Stunden, 46 Minuten

    Das ist eine der seltenen "Sternstunden" in der FuZo! Ich bin ja selber Pirat im Herzen nur die österreichischen Ableger tun mir zu wenig um da mitmachen zu können. Und für Motivationsseminare fehlt mir leider im Moment die Zeit! Mach ich aber gerne wenn ich wieder mehr Zeit habe!

    • "tun mir zu wenig"

      deepblues, vor 197 Tagen, 7 Stunden, 57 Minuten

      ... ist leicht gesagt. Was erwartest du von einer 200-Maxel-Partei? Weltrevolution?
      Aktionen in grossem Maßstab kann man auch erst ab einem gewissen Stand an aktiven Mitgliedern durchführen, und bis man die beisammen hat dauerts seine Zeit. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen ...

  • solala, vor 197 Tagen, 20 Stunden, 39 Minuten

    Wir haben bis jetzt noch nichtmal das AfrikaSyndrom gelöst, geschätzt wird es noch Jahrzente daueren für ein Problemlösung, einizige Frage ist, wieviel Tote bleiben auf der Strecke bei dieseer Schlacht

    Am Ende wird das Schlahtfeld in etwa so aussehen wie Europa am Ende des 2. Weltkrieges

    AfrikaSyndorm, wir haben dort die Moderne Medizin hingebracht, die Kindersterblichkeit drastisch gesenkt, und den Menschen in den Schädel getrichtert, das jede Empfängnisverhütung das Werk des Satans ist, die Folge Überbevölkerung, Hungersnot, Krieg, Bürgerkrieg und ein Dahinvergitieren, für Millionnen

    So gesehen sind Patent, Produktschutz und Urheberrecht, Waffen für Krieg 3.0, allerdings, ein Welt ohnde diese würde ebenso wenig Funktionieren, für die Lösugn müßte man sich zusammensetzten, nur der einize Ort im Moment sind Gerichte wo Urteile gesprochen werden, deren Bais aus einer Zeit stammt, wo elektrisches Licht noch nicht mal ein Fremdwort war, das ist dann auch gleich das nächte Problem

    Und irgendwie rutschen wird mit den ganzen Problemen nur immer tiefer in diese Jauchegrube rein, bis uns eben der Dreck bis zum Hals steht

    (So gesehen würde ich die Piratenpartei eher als Propagndisten dieser Rutschpartie sogar sehen)

  • asdf111, vor 197 Tagen, 22 Stunden, 4 Minuten

    Wow, ganze 4 Beiträge in einer Woche. So viele Beiträge werden, alle ORF Kanäle zusammengefasst, über SPÖVP pro Stunde veröffentlicht.

    • :-)

      klausi025, vor 197 Tagen, 12 Stunden, 16 Minuten

      ERSTENS geht es hier um die Futurezone. Auch wenn man offenbar sehr viel Freiheiten beim ORF genießt in dieser Sparte, muss man diese Freiheit nicht dazu missbrauchen, um einseitig zu berichten. Aber in staatlichen und halbstaatlichen Betrieben ist eben der Gedanke selten zu finden, dass man hier mit dem Geld aller nicht einfach sein Ding abziehen kann. Und ZWEITENS ist es die Art der Berichterstattung, die "ein wenig" die Objektivität vermissen lässt. Ich meine ... dieser Beitrag ist kein Bericht, sondern liest sich wie eine Wahlwerbung der übleren Sorte. Einer Partei, die in Österreich defacto gar nicht existent ist, mehr Beiträge (von der tendenziösen Qualität ganz abgesehen) zu widmen als allen anderen Parteien zusammen widerspricht ganz einfach der Objektivität und Unparteilichkeit, die einen Staatsfunk in einer Demokratie ausmachen. Das ist Propaganda!

    • Schau Hasi:

      tomtiger, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 59 Minuten

      1.) Wenn Du es nicht schaffst, zu erkennen, dass eine Kritik von Herrn Stallman an den Piraten eine Kritik ist, solltest Du grundsätzlich die Finger von der Tatstatur lassen.

      2.) Wenn eine Partei neu gegründet wird, und diese Partei einen entsprechenden IT Bezug hat, wird darüber auch berichtet. Sollte sich also eine Partei "linke/rechte/grüne/wasweisich Informatiker Österreichs" etablieren, würde über die ebenso häufig berichtet.

      3.) Auch wenn etablierte Parteien ein IT relevantes Programm aufstellen, wird darüber berichtet. Anläßlich z.B. des SPG oder auch zum Bereich Überwachung, etc. wurden jeweils dutzende Berichte über die Parteien aller Farben hier veröffentlicht. Auch zur EU Wahl oder zum Thema ÖH Wahl waren hier entsprechend viele Berichte. Ebenso z.B. bei der Videoüberwachung von Gemeindebauten, etc.etc.

      4.) Hier ist IT das Thema. Wenn die anderen Parteien zum Thema IT entsprechende Programme vorstellen würden, würde hier auch darüber berichtet. Wenn die anderen Parteien das Thema IT stiefmütterlich behandeln, und nix Neues tun, soll sich die Redaktion etwas aus den Fingern saugen, oder sollen die Parteien, die aktiv im IT Umfeld arbeiten totgeschwiegen werden, weil sonst ein Ungleichgewicht entsteht. Was kommt als nächstes, forderst Du, dass nur dann über einen Flugzeugabsturz...

    • Fortsetzung:

      tomtiger, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 58 Minuten

      ... berichtet werden darf, wenn gleichzeitig über mindestens einen Autounfall, ein Zugsunglück, eine Schiffskatastrophe, ... berichtet wird?

      5.) Du hast schon recht, es ist traurig, wie wenig Engagement die anderen Parteien zum Thema IT zeigen, aber darf man in einem IT Medium deshalb nicht die Parteien totschwiegen, die was unternehmen.

    • guenterhack, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 47 Minuten

      Hey, wenigstens sichern wir damit Ferienjobs für anonyme Astroturfer. *ggg*

    • Cool!

      tomtiger, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 2 Minuten

      Der Begriff "Astroturfer" war mir neu. ;)

  • :-)

    klausi025, vor 197 Tagen, 23 Stunden, 48 Minuten

    Da können die ganz Selbstgerechten hier natürlich untergriffig und persönlich werden ... der ORF ist ein öffentlich rechtliches Medium und als solches sind 4 Beiträge in der letzten Woche über eine schwedische Partei doch ein wenig viel. :-) Das hat nichts mit Information zu tun ... das ist einfach standesrechtlich bedenklich, wenn Redakteure so eindeutig ihre Meinung in einem mehr oder minder staatlichen Betrieb einbringen. Da zähle ich ja noch gar nicht die tendenziösen Beiträge, die sich mit der Frage des Schutzes geistigen Eigentums beschäftigen. Einen Beitrag habe ich hier aber noch nicht gefunden! :-) Wie steht die Piratenpartei eigentlich dazu, dass man in Österreich verpflichtet ist, Gebühren an das staatliche Fernsehen zu entrichten, unabhängig davon, ob man nun ORF sieht oder nicht. *ggg*

    • max7c, vor 197 Tagen, 23 Stunden, 19 Minuten

      Klausi, der ORF hat nun mal einen öffentlichen Auftrag, unter anderem:

      "Durch seine Informationsleistung nach den Qualitätskriterien der Objektivität, Unparteilichkeit und *Meinungsvielfalt* leistet der ORF einen konstitutiven Beitrag zur freien gesellschaftlichen Meinungsbildung nach demokratischen Grundsätzen."

      Da bei den anderen Kanälen des ORFs überhaupt nicht oder nur wenig über die Piratenpartei informiert wird, darf es hier in der Fuzo ruhig ein wenig mehr sein.

      Schon mal mitgezählt wie oft von ORF1 oder ö3 innerhalb einer Woche von der ÖVP berichtet wird? Hälst du das etwa auch für bedenklich?

    • tauceti, vor 197 Tagen, 17 Stunden, 31 Minuten

      nein, warum sollte er es für bedenklich halten?
      Vielleicht wird er ja von seiner Partei dafür bezahlt, hier den ganzen Tag lang so einen Blödsinn zu verzapfen.

      Und wenn wir dann noch seine Partei wählen, dann fördern wir den auch noch finanziell (über die Parteienförderung)...

    • :-)

      klausi025, vor 197 Tagen, 12 Stunden, 22 Minuten

      Ach Tauceti ... falsche Verdächtigungen zeigen bloß, wessen Geistes Kind Du bist! :-)
      Und ganz allgemein ... MEINUGNSVIELFALT ... wieviele Beiträge gab es in der Futurezone ind den letzten 4 Wochen zu Parteien wie SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ, Grüne, KPÖ, ... informieren ist eine Sache ... tendenziöse Berichterstattung von Redakteuren etwas ganz anderes! Gerade in einem Unternehmen, das in Wahrheit von öffentlichen Geldern lebt, könnte man sich ein Mindestmaß an Standesregeln erwarten!

    • :-)

      guenterhack, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 27 Minuten

      Och, Klausi. Wenigstens sind meine Beiträge signiert.

    • An klausi:

      tomtiger, vor 197 Tagen, 11 Stunden, 2 Minuten

      Nun, es wurden exakt so viele Berichte über SPÖ, ÖVP, FPÖ, BZÖ, Grüne und KPÖ gebracht, wie diese Presseaussendungen über ihre Aktivitäten zum Thema IT ausgesendet haben.

      Du darfst Dich gerne an diese Parteien wenden und sie auffordern, mehr Engagement im Bereich IT zu zeigen, da sie sonst in der Fachpresse untergehen. Ist eh traurig, dass diese Parteien so gut wie nix im IT Bereich tun und fordern.

    • @tom

      guenterhack, vor 197 Tagen, 11 Stunden,

      Beim Astroturfing geht es nicht um Argumente, sondern nur ums Anpatzen.

    • An Günter:

      tomtiger, vor 197 Tagen, 10 Stunden, 56 Minuten

      Ja, war mir neu der Begriff. Ich habe diese Leute immer anders bezeichnet, fängt aber auch mit "A" an. ;)

  • darkyat, vor 198 Tagen, 3 Stunden, 37 Minuten

    Sehr guter Artikel!

    Schön wäre noch eine Linkliste auf die Piratenparteien.

    www.piratenpartei.at
    - Freies Wissen! Freie Kultur! Freie Menschen!

    • :-)

      klausi025, vor 197 Tagen, 23 Stunden, 45 Minuten

      Genau ... Wahlwerbung mit Zwangsgebühren! :-) Das ist echt professionell, wenn ein Reporter seine Meinung so offenkundig einfließen lässt! *ggg*

    • :-)

      klausi025, vor 197 Tagen, 23 Stunden, 42 Minuten

      Die meisten hier schreien ja bereits, wenn sie für einen Film zahlen müssten, den sie sich ansehen! Ich muss ORF-Gebühren zahlen, egal ob ich mir ORF ansehe im Fernsehen oder nicht! *ggg* Von den Steuergeldern für den ORF rede ich noch gar nicht, weil Steuergelder eben vielfältig verwendet werden. Aber die, die sonst immer so liberal tun, möchte ich hier EINMAL erleben, dass sie ihre Stimme gegen diese Maßnahme erheben, die selbst Musik- und Filmindustrie in den Schatten stellt!

    • 3n3my1, vor 197 Tagen, 21 Stunden, 8 Minuten

      Seit Wochen und Monaten jammerst du in jedem Artikel - ob es passt oder nicht - wegen den "Zwangsgebühren". Das wird langsam langweilig, noch dazu ist es hier in der Futurezone absolut fehl am Platz.

      Wenn es dich gar so stört, dann gibt es 2 Möglichkeiten:
      1)Du zahlst einfach nicht mehr und basta. Mit den Konsequenzen musst du halt auch leben.

      2)Anstatt herumzusülzen, tu was dagegen. Stell eine Website ins Netz, starte eine Petition - ich bin der erste, der sie unterstützt.

      Aber BITTE - verschon die Leute, die wirklich zum Thema posten und Meinungen austauschen wollen, mit diesem ewig gleichen Gelaber, das ist kontraproduktiv.

  • Früher oder später werden

    sigi99, vor 198 Tagen, 8 Stunden, 3 Minuten

    auch diese "Politiker" von der Industrie, ausgebildet, ersetzt, bestochen und für das dämliche Volk zum wählen vorgeführt werden (um den Schein einer Demokratie zu wahren), wie alle anderen in den stärkeren Parteien.
    Wahl war gestern, heutzutage regieren schon längst Konzerne und Banken die Welt, und sicher nicht die Laufburschen Aka Politiker. Sieht man doch immer wieder: Vor der Wahl wird verprochen/gelogen dass sich die Balken biegen, nach der Wahl alles vergessen, und die Spinner gehen sie noch immer wählen, weil sie ja sooooooooo sympatisch waren. Also beschwert euch gefälligst nicht wenn z.b. der Porsche 50Mio abfindung bekommt, womit 1 Jahr lang 1000 Leute beschäftigt werden könnten... usw... Spielt lieber mehr Lotto, damit der Finanzminister auch mehr Geld zum verzocken hat... :)

    • max7c, vor 198 Tagen, 6 Stunden, 15 Minuten

      Neue Parteien bringens also nicht - die werden früher oder später doch auch bloß wieder korrumpieren.

      Sollte man deiner Meinung nach also einfach alles so hinnehmen wie es ist da sich ja ohnehin nichts ändern wird?

  • sme3, vor 198 Tagen, 8 Stunden, 4 Minuten

    danke für den gut recherchierten artikel

    der ist mindestens 146 APA Meldungen wert ;)

  • Gut und schön

    nitrogen, vor 198 Tagen, 10 Stunden, 7 Minuten

    Dass sich die Piraten also ernstlich mit dem Thema befassen, ist löblich, umso mehr, als die aktuellen Politiker absolut überhaupt keine Ahnung haben (von irgendeiner deutschen Politikerin wird der Ausspruch "Was ist schnell nochmal ein Browser?" kolportiert, ich müsste nachschauen, wer genau es gesagt hat). Dieser Wissensstand ist natürlich katastrophal, wenn solche Leute dann die Gesetze definieren.

    Allerdings habe ich als Kreativer, der vom Urheberrecht geschützt wird, nichts davon, wenn eine Partei keine konkreten Vorschläge macht, wie sie die Abzocke und juristische Verfolgung kleiner Filesharer durch Großkonzerne von dem berechtigten Wunsch des einzelnen Kreativen nach Schutz seines Werkes trennen will. Irgendwo klingt mir das alles noch zu sehr nach "Alles hat jedem zu gehören, niemand hat das Recht auf sein eigenes Werk", und dafür kann ich leider nicht stimmen.

    Ganz abgesehen davon gebe ich einem Kommentator weiter unten recht: Der Name ist höchst unglücklich gewählt und wirkt unseriös.

    Überdies möchte ich bezweifeln, das die "Generation IT" wirklich mehrheitlich so spezialisiert ist. Ja, die heutigen Jungen, die mit Computer und Internet groß geworden sind, können sich alle einen Handy-Klingelton aus dem Internet runterladen, in Chats einsteigen und sich ein Video auf YouTube ansehen,...

    • Forts.

      nitrogen, vor 198 Tagen, 10 Stunden, 2 Minuten

      ... aber wirkliche Ahnung hat die große Mehrheit nicht. Von diffizilen Problemen, wie sie von der Piratenpartei angesprochen werden, ganz zu schweifen.

    • Brigitte Zypries

      euripides, vor 198 Tagen, 9 Stunden, 36 Minuten

      http://www.youtube.com/watch?v=X92GtG1G_hY

    • @nitrogen

      ldir, vor 198 Tagen, 2 Stunden, 36 Minuten

      Lieber Stickstoff, auch ich bin ein Kreativer, und werde die Piraten wählen (sofern sie zu Wahlen antreten) aus mehreren Gründen:
      Ich wäre weniger kreativ wenn ich nicht bei anderen abschauen würde und ihre Werke durch meine eigenen Ideen verbessern würde.
      Ich habe etwas dagegen dass meine Fans wie Kriminelle verfolgt werden, nur weil sie kein Geld haben um sich meine Programme zu leisten (Essen geht vor).
      Das Urheberrecht ist pervertiert. Nicht der Künstler bekommt das meiste Geld aus seinem geistigen Eigentum, sonderngroße Firmen die ohnehin so viel Geld haben dass sie sich Gesetze kaufen können.

      Von den Piraten erwarte ich mir dass sie das Urheberrecht novelieren. Schlimmer kann es für uns Kreative nicht werden, sondern entweder gleich schlimm, oder besser.
      Wir brauchen keine versteifte konservative Strukturen in der Politik, die Statistiken fälschen oder Probleme schaffen, um an der Macht zu bleiben. Wir brauchen frischen Wind.

    • @ ldir

      nitrogen, vor 198 Tagen, 1 Stunde, 21 Minuten

      Ich weiß nicht, ob du von deiner Kreativität lebst, aber bei mir ist das der Fall. Und wiewohl meine Fans (nennen wir sie halt mal so) sehr viel von mir gratis erhalten, muss ich zum einen auch von etwas leben und habe zum anderen auch Produktionskosten. Wie du schon sagst: Essen geht vor, und auch ich bin kein Androide.
      Bei mir ist überdies kein Megakonzern zwischengeschaltet, wie sich das manche immer so schön vorstellen. Bei mir geht es direkt an den Kunden. Und während keiner je auf die Idee käme, zum Bäcker zu gehen und dort Gratissemmeln als sein Menschenrecht zu verlangen, verlangen umgekehrt sehr viele Leute alles Kreative geschenkt zu bekommen. Hallo? Das ist auch Arbeit.

      Ganz abgesehen davon geht es mir vor allem darum, dass keiner einfach hergehen, sich meine Sachen ungefragt aneignen und sie dann ohne Hinweis auf den Ursprung verfremden kann.

    • @nitrogen

      3n3my1, vor 198 Tagen, 45 Minuten

      Nur aus Interesse: Wieviel Geld hast du schon durch "Raubkopierer" aka Filesharer aka Staatsfeind No 1 verloren?

      Und: Du bist also der Meinung, dass die Maßnahmen Seitens der Musikindustrie gerechtfertigt sind. Dass man Kinderzimmer stürmt, vollkommen überzogene Schadensersatzforderungen in Prozessen stellt, jeden illegalen Download mit einem entgangenen Kauf gleichsetzt, über dubiose Praktiken an IP-Adressen kommt, das Web zensiert (Ruf nach dem Sperren von Filehostern), findest Three Strikes gerechtfertigt und freust dich auf ACTA?

      Weiters: Du bist NICHT der Meinung, dass man sich in der Mitte treffen müsste? Dass die Musikindustrie die Entwicklung verschlafen hat und ihr gesamtes Konzept überdenken müsste? Dass die tatsächlich "Schaffenden" gegenüber den Labels ohnehin im Nachteil sind? Dass auch die Schaffenden selbst "aktiv" werden sollten? Wäre ich ein Musiker, so würde ich z.B. auf meiner Visitenkarte Werbung für mich machen. Sehe ich bei dir aber keine.

    • @nitogen

      ldir, vor 197 Tagen, 22 Stunden, 45 Minuten

      Ich gehe noch einem Job nach, bei dem ich nicht von einmal getanerer Arbeit Jahrelang lebe. Meine Software schreibe ich meist am Abend, und das wichtigste ist: Es macht mir riesig Spaß, wie bei den Barden die vor Jahrhunderten durchs Land zogen und ihre Kunst ohne "Austro Mechana" öffentlich vorführten. Verdienst ist hierbei zweitrangig, obwohl ich davon alleine auch ganz gut meine Familie ernähren könnte. Produktionskosten... Ja, die sind da, aber diese halte ich sehr gering. Bin noch nie darauf sitzen geblieben.
      Niemand sagt, ein Bäcker soll dir Gratissemmeln geben, aber es wird wohl auch kein Bäcker auf die Idee kommen, dir das Nutzungsrecht an seinen Semmeln zu verkaufen.
      Mir geht es vor allem darum, dass wenn Jemand meine Ideen klaut, fühle ich mich geehrt. Und wenn derjenige meine Ideen noch weiter verbessert, wieso nicht? So wird die Entwicklung beschleunigt, und bleibt nicht auf der Stelle weil einer jammert: "Der hat aber von mir abgeschaut". Jammern nutzt den Kunden nichts, und der Jammer den die Musikindustrie veranstaltet, schadet dem Kunden (DRM und kriminalisierung) und damit auch der Industrie. Nützen tut es gar nichts.
      Übrigens macht die Musikindustrie trotz Wirtschaftskrise immer höhere Gewinne...