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Piraten nach der Wahl: Ändern oder kentern?

NETZPOLITIK
29.09.2009|09:03

Die deutsche Piratenpartei konnte bei ihrem ersten Auftreten bei einer Bundestagswahl beachtliche zwei Prozent der Zweitstimmen holen. In einem Gastkommentar für ORF.at analysiert der deutsche Politikwissenschaftler Christoph Bieber das Ergebnis. Starker Online-Wahlkampf, die Schwäche der etablierten Linken auf dem Gebiet der Netzpolitik sowie die Erosion der Volksparteien gaben den Piraten demnach Rückenwind.

Zur Person:

Christoph Bieber ist Politikwissenschaftler an der Universität Gießen. Er hat sich in zahlreichen Publikationen mit politischen Prozessen im Netz auseinandergesetzt und führt auch ein Weblog zu diesem Thema.

Links:

Die neue Struktur des Parteienwettbewerbs gilt als eines der wesentlichen Resultate der Bundestagswahl vom 27. September 2009. Gemeint sind damit meist die Festigung des Fünfparteiensystems sowie das schlechte Abschneiden der einstmals großen Volksparteien. Doch auch unterhalb der Fünfprozenthürde ist Bewegung ins Parteiengefüge der BRD gekommen: mit 2,0 Prozent - das sind rund 880.000 Wähler - ist die Piratenpartei die größte unter den kleinen Parteien und nun endgültig auf dem politischen Radarschirm aufgetaucht.

Das sieht zunächst nicht wie ein überwältigender Erfolg aus, denn von den magischen fünf Prozent, die ihr den Einzug in den Bundestag erlauben würden, ist die thematisch auf "digitale Bürgerrechte" fokussierte Partei noch sehr weit entfernt – allerdings ist das Tempo der Parteienentwicklung mehr als erstaunlich. Noch zu Jahresbeginn hatte die deutsche Piratenpartei nicht einmal 1.000 Mitglieder. Die seit Anfang 2009 tobende öffentliche Debatte über die Einführung von "Netzsperren" führte zum sprunghaften Anstieg der Mitgliederzahlen – allein über das Wahlwochenende kamen etwa 350 Anmeldungen hinzu.

Mit dem kurz vor der Bundestagswahl verabschiedeten "Zugangserschwerungsgesetz" führte die deutsche Bundesregierung ein System ein, mit dem das Bundeskriminalamt ohne richterliche Kontrolle eine geheime Sperrliste führt, die alle Provider übernehmen müssen. Lediglich der Bundesdatenschutzbeauftragte soll Einsicht in die Liste erhalten. Auf dieser Sperrliste sollen die Netzadressen von Kinderpornoanbietern verzeichnet sein. Opposition und Bürgerrechtler kritisieren das Gesetz, mit dem eine zentrale Polizeibehörde Kontrolle über ein Massenmedium erhält, den Einstieg in die staatliche Zensur. Die Debatte über das Gesetz verschaffte der deutschen Piratenpartei starken Zulauf.

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Wendepunkt Internet-Sperrgesetz

Im Rückblick waren zwei Ereignisse dabei von besonderer Bedeutung: die äußerst populäre und von 134.000 Menschen unterzeichnete Online-Petition gegen das "Zugangserschwerungsgesetz" im Mai und der zugehörige Bundestagsbeschluss vom 18. Juni. Die Auseinandersetzung um das mit den Stimmen der Regierung beschlossene Paket verschaffte den Gegnern erhebliche Aufmerksamkeit und sorgte für massiven Zulauf bei der Piratenpartei. Erst dadurch gelang es, die Zulassung zur Bundestagswahl sicherzustellen – am 31. Juli. Im Wahlkampf befanden sich die Piraten demnach gerade einmal zwei Monate. Eine immense Herausforderung, zumal gleich zwei Aufgaben zu lösen waren: die Organisation des Wahlkampfs und der Aufbau einer rasch wachsenden Parteistruktur.

Vor diesem Hintergrund ist das Wahlergebnis also durchaus als Erfolg zu werten, zumal außerdem nur ein schmaler Etat für die Durchführung eines klassischen "Offline-Wahlkampfs" zur Verfügung stand – das wird sich künftig ändern, denn die insgesamt 845.904 Wählerstimmen sichern einen nicht unerheblichen Anspruch auf staatliche Mittel zur Parteienfinanzierung.

Einschnitte bei den Grünen

Doch wie ist das Resultat näher zu bewerten, und was bedeutet der Ausgang der Bundestagswahl für die weiteren Perspektiven der Piratenpartei?

Zunächst einmal scheinen die Gewinne der Piraten ein besseres Resultat der Grünen verhindert zu haben – die Hochburgen der Piraten liegen über das ganze Land verteilt in Hochschulstädten, einem klassischen Stimmenreservoir auch der grünen Konkurrenz. Die Auswertung der Resultate ist in noch vollem Gange und von außen sehr gut nachvollziehbar, denn das Piraten-Wiki dokumentiert minutiös die Wahlergebnisse und hebt ein besonders "piratiges" Abschneiden hervor.

Die Darstellung der Ergebnisse im Piraten-Wiki schlüsselt nicht nur die Resultate nach Bundesländern auf, sondern kommentiert besonders gute und schlechte Teilergebnisse. So muss sich der strategisch wichtige Landesverband Nordrhein-Westfalen die Zeile "#fail :( warum?“ gefallen lassen – mit 1.7% blieben die Piraten dort deutlich unter dem Bundesschnitt.

Wahlkampf als Rollenspiel

Hier wird nochmals die auf gegenseitige Motivation und internen Konkurrenzkampf angelegte Organisations- und Kommunikationskultur der Piratenpartei deutlich: bisweilen ähnelte die "Mission Bundestagswahl" einem Rollenspiel, das in eine Folge von Teilaufgaben zerlegt war: Europawahl, Zulassung zur Bundestagswahl, Übernahme der Mehrheiten in den Sozialen Netzwerken, Mitgliederwerbung. Das vorerst letzte "Quest" war eben die Bundestagswahl am Sonntag.

Unmittelbar nach der Bundestagswahl beginnt nun schon die Ausrichtung auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im kommenden Mai. In inhaltlicher Perspektive dürfte es nicht schwierig werden, sich auch weiterhin öffentlichkeitswirksam in die "Netzpolitik" der Bundestagsparteien einzumischen. Es ist nicht davon auszugehen, dass in der schwarz-gelben Regierung die Debatte um digitale Bürgerrechte prominent auf der Agenda platziert wird, außerdem waren CDU/CSU und FDP bei der wichtigen Abstimmung zum Zugangserschwerungsgesetz gespalten: die Christdemokraten hatten das Gesetz nahezu vollständig unterstützt, die Liberalen stimmten mehrheitlich dagegen.

SPD und Grüne: Netzpolitische Strategie fehlt

Auch die drei übrigen im Parlament vertretenen Parteien haben viele Onliner nicht wirklich überzeugen können – die SPD hat ihren Kredit durch die Zustimmung zum Gesetz im Juni weitgehend verspielt, für die Linkspartei ist Netzpolitik nur ein Randthema und auch die Grünen haben im Jahresverlauf keine eindeutige und überzeugende Position in dieser Frage bezogen.

Dennoch dürften sich in Zukunft vor allem die Grünen und die Piratenpartei einen Streit um die positive "Besetzung" des Themas liefern – hier könnte den Piraten zumindest kurzfristig die programmatische Fokussierung auf digitale Bürgerrechte zugute kommen, denn die Grünen müssen sich wesentlich breiter positionieren, um ihre Bereitschaft zur Mitwirkung in verschiedenen Koalitionskonstellationen zu zeigen – genau deshalb dürfte dieses Thema aber keinen allzu breiten Raum einnehmen.

Themen- vs. Volkspartei

Kurzfristig scheint die Ausweitung des Parteiprogramms für die Piratenpartei daher nicht zwingend geboten – allerdings müssen die Piraten noch stärker als bisher auf die Besonderheit ihres Themenfeldes aufmerksam machen. Die Skizzierung eines "Superministeriums" für die Wissens- und Informationsgesellschaft weist schon in diese Richtung – das Politikfeld bietet zahlreiche Schnittflächen mit Bereichen wie Bildungspolitik (Medienkompetenz), Technologiepolitik (Softwarepatente, IT-Branche) oder auch Sozialpolitik (digitale Spaltung). Mit Blick auf den aktuell zu beobachtenden Verfall des Typs der Volkspartei scheint die schnelle Entwicklung eines breit gefächterten Thementableaus nicht unbedingt ratsam – das deutsche Parteiensystem bietet durchaus Raum für Nischen, vor allem für solche mit Zukunftsperspektiven.

Insgesamt scheinen die Aussichten für die Piratenpartei mit Blick auf das Wahljahr 2010 eher günstig zu sein. Allerdings birgt die rasante Entwicklung auch Gefahren, denn wer sich so schnell in der politischen Landschaft etablieren kann, der möchte sich auch schnell weiter entwickeln. Und sollte in Nordrhein-Westfalen, das im Ergebnisvergleich bei der Bundestagswahl fast schon wie ein kleiner Problemfall wirkt, kein Ergebnis auch nur in der Nähe der 5%-Hürde eingefahren werden, dann besteht die Möglichkeit einer ersten Krise – denkbar sind etwa Abwerbungsversuche anderer Parteien, die engagierten Neu-Politikern Gestaltungsspielräume im parlamentarischen Raum anbieten könnten.

Doch zunächst einmal wird sich die Piratenpartei einer ausgiebigen Analyse der Bundestagswahl widmen, die eigenen Organisationsstrukturen konsolidieren und sich dann auf das nächste Level konzentrieren: den Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen, bei dem der zuständige Landesverband massive Unterstützung auch aus anderen Bundesländern erhalten wird. Dabei dürften aus den Online-Aktivitäten der Partei wieder einige neue Impulse den Weg in die Offline-Welt finden und die politische Landschaft in Deutschland weiter verändern.

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(Christoph Bieber)

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Forum

 
  • Nachdem gestern im Thema auf ORF2

    ldir, vor 132 Tagen, 23 Stunden, 18 Minuten

    sich eine Depatte verplappert hat, dass ein "Zugangserschwerungsgesetz" in Österreich geplant ist, müssen die Piraten in Österreich endlich zugelassen werden.

  • Was der Piratenpartei definitv bis jetzt fehlt in Österreich

    maxitb, vor 133 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten

    ... ist Bewustseinsbildung.

    Auch in dem Forum lest man nur die typischen "interessiert niemand solange es funktioniert" oder "trifft nur Verbrecher wie euch" Mentalitäten.

    Eine mediale Auf- und Verbreitung in Bezug auf Versklavung des Konsumenten durch DRM wäre z.B. ein einfacher Weg, welches bildlich und mit Beispielen (siehe eBook, BlueRay, EA-Games Praktiken in Bezug auf reselling) durchaus aufgezeigt und weitergedacht werden können.

    Der Nachteil ist natürlich ein berechtigtes Interesse mächtiger Gruppierungen, daß diese (wirtschaftlichen einseitig aber äußerst provitablen) Tatsachen unter dem Deckmantel der Einzelfälle versteckt bleiben.

    • würde es euch "piraten" nicht geben

      albundyfan, vor 131 Tagen, 13 Stunden, 58 Minuten

      bräuchte man DRM oder die Praktiken von EA nicht....ihr bräuchtet nur die geistige leistung anderer als arbeitsleistung anerkennen und kapieren, daß man auch dafür geld verlangen kann.
      aber solange ihr der meinung seit "was ich nicht sehe oder anfassen kann ist nichts wert" werden hersteller von filmen, computerspielen und musik versuchen ihre werke zu schützen - was auch völlig legitim ist, denn warum soll so jmd. am hungertuch nagen nur weil ihr nicht auf die neue angesagte musik verzichten könnt.

  • asdf111, vor 133 Tagen, 3 Stunden, 33 Minuten

    Wird Zeit, dass auch die österreichische Piratenpartei mal bei einer Wahl antritt.

  • Die Welt braucht die PiratenPartei!

    kontinuum, vor 133 Tagen, 4 Stunden, 7 Minuten

    Weil sie auch an den Strukturen und Institutionen der Gesellschaft rütteln. Den die großen Parteien verstehen nicht, dass wir uns gerade in der größten Umbruchphase seit der industriellen Revolution befinden. zB ist SPÖ Schwäche darauf zurückzuführen, dass sie nicht mal im Ansatz Antworten darauf hat und deshalb für die Jungen immer unattraktiver wird.

    Kein Junger versteht wenn er obwohl Österr. in der EU ist keine mp3-Player, Speicherkarten, Drucker, Scanner etc. mehr zB in Deutschland kaufen darf, nur weil Verwertungsgesellschaften das auf einmal verbieten oder keine mp3 Songs aus anderen Ländern kaufen darf.

    Sehr gute Zusammenfassung auch unter: http://is.gd/3MOv5

    • sunwalker2006, vor 133 Tagen, 4 Stunden, 3 Minuten

      Ja, dann tretets erst mal an, dann sehn wir weiter..

    • lieber sunwalker,

      junicks, vor 133 Tagen, 3 Stunden, 41 Minuten

      wenn du uns bei den nächsten wahlen die unterstützungserklärung unterschreibst, haben wir eine stimme mehr, die uns ein antreten ermöglicht. so funktioniert das hierzulande. einfach nur zu sagen "tretets halt an" reicht leider nicht :)

      vielen dank,
      junicks

    • Ah ...

      maxitb, vor 133 Tagen, 3 Stunden, 8 Minuten

      Ich habe schon in den 80er nicht verstanden, warum ich auf Audiokasetten Künstlerabgabe zahlen muß, welche ich mit BBS backups vollgespult habe. Aber okay, damals war mein ein ziemlicher weirdo, wenn man am nächsten Tag Ringe in den Augen hatte wegen der "billigen" Nachttarife *g*

      Globalisierung nur dann, wenn das Unternehmen und nicht der Kunde profitiert. Oder kauft ihr wirklich die europäische Kurzversion von "Watchmen" auf DVD für den doppelten Preis des US-only directors cut, welcher zeitgleich dort rauskam ?

    • sunwalker2006, vor 133 Tagen, 2 Stunden, 53 Minuten

      "wenn du uns bei den nächsten wahlen die unterstützungserklärung unterschreibst, haben wir eine stimme mehr, die uns ein antreten ermöglicht"

      Ich würde euch sogar wählen .. wenn ihr antreten würdet .. aber ich glaube da muss ich wohl noch paar Wahlen warten?

      Es fällt mir schwer mich für eine Partei zu begeistern die (laut FM4 Interview) eine dreistellige Zahl an Unterstützungserklärungen sammeln konnte ..
      Blöderweise aber rund 4000 für ein Antreten braucht. Ich mein, würde ich tatsächlich meine Energie und Zeit dafür verschwenden wollen eine Alternative zur Parteinenlandschaft zu schaffen, würd ich vielleicht selber antreten.

    • Die breite Masse:

      tomtom72, vor 131 Tagen, 10 Stunden, 53 Minuten

      Pensionisten
      Stammtischpolitiker
      Offline Bürger

      Die Pensionen sind sicher!
      Abendland in Christenhand!
      Wer nichts anstellt, hat auch nichts zu befürchten!

      Wenn sich die Piraten solchen Populistenscheiß auf die Fahnen schreiben würden, hätten sie sicher im Alpenland Erfolg.

  • absolutes Randthema

    chartart, vor 133 Tagen, 5 Stunden, 1 Minute

    Internetpolitik ist sicher sehr spannend, aber für die breite Bevölkerung mit Sicherheit kein Thema, solange es am Computer funktioniert. Das ist niemals ein Angebot für den Wähler, der eine generelle Richtung bewirken möcjte, wohin sich das Land, die Gesellschaft usw. hinentwickeln soll. Wer hier etwas bewegen will, wird zu einer der etablierten Parteien gehen müssen.

    • genau das

      ivanertlov, vor 133 Tagen, 4 Stunden, 35 Minuten

      macht die PP auch in Ansätzen, indem sie sich der postdemokratischen Verbotsgesellschaft entgegenstellt und ein liberales (nicht wirtschaftsliberales) Gesellschaftsbild skizziert.

    • ::ivan

      maxitb, vor 133 Tagen, 3 Stunden, 13 Minuten

      Ich grüße dich, Altposter :-)

      Jetzt sage nicht, du schaust beim Treffen am 4. in Wien Alserstraße vorbei ?

  • Piraten gibt es auch in Österreich

    darkyat, vor 133 Tagen, 8 Stunden, 12 Minuten

    http://www.piratenpartei.at
    - Klarmachen zum ändern!

    • sunwalker2006, vor 133 Tagen, 6 Stunden, 6 Minuten

      Echt? Muss ich wohl verpasst haben, wann ist die denn zum letzten Mal bei einer Wahl angetreten?

    • junicks, vor 133 Tagen, 5 Stunden, 46 Minuten

      als du das letzte mal eine unterstützungserklärung für sie unterschrieben hast?

    • sunwalker2006, vor 133 Tagen, 4 Stunden, 11 Minuten

      Also nie, OK :)

  • Netzpolitik schön und gut

    scorch, vor 133 Tagen, 9 Stunden, 27 Minuten

    ...aber als einziger Inhalt ist mir das für eine politische Partei eindeutig zu wenig. Da gehören schon auch Standpunkte zu Wirtschaft, Gesellschaft etc. dazu.

    Unbegreiflich ist mir hingegen, warum sich keine der etablierten Parteien hier eindeutig positioniert, zusätlich zur restlichen Agenda. Das Wählerpotential ist ja vorhanden, wie man sieht.

    • Welches Potential denn?

      octantis, vor 133 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten

      ~1% haben sie wahrscheinlich nur wegen dem "coolen" Namen gewählt und weitere 0,5% weil sie denken Piraten = warez4all.
      Ich schätze mal ingesamt sind vielleicht 0,5% von der Sache überzeugt

  • Eindeutiges Zeichen

    0stoney0, vor 133 Tagen, 10 Stunden, 17 Minuten

    wie die Bevölkerung über das Vorgehen der Musikbranche und Netzsperren denkt.
    --
    Hoffentlich wird auf die Stimme des Volkes gehört!!
    --
    Es steht beim Eingang zum Bundestags:
    DEM DEUTSCHEN VOLKE.
    --
    Also hört auf die Stimme des Volkes.

    • stimme zu

      dergusiunddaskrokodil, vor 133 Tagen, 4 Stunden, 55 Minuten

      2% der bevölkerung interessiert es