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Fisch an der Angel

Phishing in Sozialen Netzwerken nimmt zu

SECURITY
02.11.2009|16:31

Der neueste Sicherheitsbericht von Microsoft zeigt die aktuellen Trends in Sachen Schadsoftware-Verbreitung. Den Experten aus Redmond zufolge sind vor allem dank "Conficker" die Würmer auf dem Vormarsch. Aber auch Phisher, Scareware-Programmierer und Betrüger in Sozialen Netzwerken haben Hochsaison.

Die Sicherheitsabteilung von Microsoft hat am Montag ihre Analyse zur IT-Sicherheit für das erste Halbjahr 2009 veröffentlicht. In dem Bericht werten die Experten unter anderem die Statistiken von Microsoft-Sicherheitstools wie Live OneCare, Forefront Client Security und dem Schadsoftware-Entfernungsprogramm aus.

Dem Bericht zufolge stellen Trojaner und Würmer derzeit die größte Bedrohung für vernetzte Rechner dar. Interessant ist hier die Rolle des "Conficker"-Virus, der auch in Österreich stark sein Unwesen getrieben hatte. "Conficker" habe sich besonders gut in Firmennetzwerken verbreiten und dort die Zahl der Wurminfektionen nach oben treiben können, während es das Programm bei Privatnutzern nicht einmal in die Top Ten der meistverbreiteten Schädlinge geschafft habe. Das führt Microsoft darauf zurück, dass Privatnutzer auf ihren Rechner meistens die ab Werk aktivierte automatische Update-Funktion eingeschaltet ließen und damit den Patch gegen die von "Conficker" genutzte Lücke rechtzeitig erhielten.

"Conficker" und "Taterf"

"Conficker" sorgte jedenfalls mit dafür, dass die Würmer im ersten Halbjahr 2009 in der Rangliste der meistverbreiteten Schadsoftware auf Platz zwei hinter den "diversen Trojanern" auftauchen konnten. Im zweiten Halbjahr 2008 lagen sie noch auf Platz fünf. Als weiteren Trend identifizierten die Microsoft-Forscher die zunehmende Verbreitung von Schadsoftware für Passwortdiebstahl.

Auch Computerspieler bleiben von Angriffen nicht verschont. Microsoft registrierte im Vergleich zum Vorhalbjahr einen Anstieg von 156 Prozent bei Infektionen durch den Wurm "Taterf", der sich über Multiplayer-Online-Spiele verbreite und dann ungesicherte entfernbare Datenträger infiziere.

Phishing in Sozialen Netzwerken

Einen massiven Anstieg registrierte Microsoft bei den Phishing-Versuchen, bei denen Verbrecher versuchen, beispielsweise Kreditkarten- und Kontodaten aus arglosen Nutzern herauszulocken. Von April auf Mai 2009 habe sich die Anzahl der von den Forschern verfolgten Phishing Impressions beinahe vervierfacht und sei auch im Juni noch gestiegen. Das sei auf gezielte Phishing-Kampagnen in Sozialen Netzwerken zurückzuführen, so Microsoft.

Weiterhin gefährlich, so Microsoft, bleibe die Scareware-Gefahr, die im ersten Halbjahr 2009 die Spitzenposition eingenommen habe. Bei Scareware handelt es sich um Programme, die sich als Sicherheitssoftware ausgeben und den User beispielsweise nach erfolgter Installation erpressen. Die Microsoft-Sicherheitsprogramme hätten im ersten Halbjahr 2009 solche Scareware von über 13 Millionen Rechnern entfernt. Nutzer sollten bei der Installation von Sicherheitssoftware darauf achten, dass diese von einem vertrauenswürdigen Hersteller käme, so die Sicherheitsexperten.

Diebe schlimmer als Cracker

Die häufigste Ursache für einen Datenverlust in Organisationen und Unternehmen sei weiterhin der schlichte Diebstahl von Ausrüstungsgegenständen wie Notebooks (30 Prozent der gemeldeten Fälle gemäß Daten der Open Security Foundation). Demgegenüber seien weniger als 15 Prozent der gemeldeten Datenverluste auf Cracker-Angriffe bzw. Malware zurückzuführen.

Was die Infektionsquote der eigenen Betriebssysteme angeht, so meldet Microsoft, dass Windows Server 2008 und Vista SP1 im ersten Halbjahr 2009 am seltensten von Schadsoftware befallen worden seien - dabei sei auch die Verbreitung der verschiedenen Windows-Varianten berücksichtigt und die Rangfolge entsprechend bereinigt worden. Sogar Windows 2000 SP4 ist seltener befallen worden als Windows XP SP3, das unter den XP-Varianten noch die sicherste ist.

Gute Noten für Österreich

Österreich, die Schweiz und Deutschland sind auf der Microsoft-Weltkarte der Schadsoftware-Infektionsquote im grünen Bereich, hier registrierten und entfernten die Microsoft-Tools die wenigste Schadsoftware - ähnlich gute Werte erreicht in Europa nur Finnland. Microsoft führt die guten Werte in Österreich und Deutschland unter anderem darauf zurück, dass hier vergleichsweise wenige unlizenzierte Kopien von Betriebssystemen im Einsatz seien, was stets mit der Häufigkeit der Sicherheitsupdates korreliere. Außerdem habe Deutschland eine effiziente Sicherheitsstruktur mit einem guten CERT aufgebaut, die bei der Bekämpfung von Botnets und ähnlichen Bedrohungen schnell reagieren könne.

(futurezone)

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Forum

 
  • Ein neues Tool zum Schutz vor PW-Klau

    weimar1, vor 138 Tagen, 6 Stunden, 55 Minuten

    Es gibt ein vollkommen neues Tool - gratis für den User, welches einen nahezu 100% Schutz vor Passwortklau mittels Phishing, MiT und Keyblogger ermöglicht.
    www.weblookon.com

    • suit, vor 138 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten

      Da gibt's schon länger viel bessere Hardwarelösungen: http://brain.yubb.de/

  • Klein-Weich Ratschläge

    chrilly, vor 138 Tagen, 7 Stunden, 54 Minuten

    Wenn man sich an den Ratschlag hält und das automatische Update aktiviert, hilft das etwas gegen Schädlinge. Wobei aber das Update immer zu spät kommt.
    Dafür kann es einem passieren, dass die gewünschte Software auf einmal nicht mehr geht. Es wurden ein paar DLL's ausgetauscht, mit denen das Programm dann nichts mehr anfangen kann. "DLL-Hell" nennt sich das. Die beste Methode ist, eine alte Version von Windows zu verwenden. Das ist relativ stabil und die Schädlinge gehen auf die am meisten verwendeten Varianten los.
    Mac und Linux haben wenige Schädlinge. Nicht weil sie so resistent sind, sondern weil sie wenig verbreitet sind.

  • Ernsthafe Frage an die Betreiber von Internetservern!

    neutrino, vor 138 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten

    Wieso ist es nicht möglich rigoros jegliche Schadsoftware zu sperren und deren aktive Verursacher zunächst mal für ein Monat, im Wiederholungsfall gleich für ein Jahr und falls nochmals eine solche Betätigung erfolgt dann sogar dauerhaft vom Internetzugang zu sperren, denn solche Personenkreise sind ja geradezu pathologisch auffällig und sicherlich strafrechtlich im höchsten Grade relevant, daher sollten alle Server weltweit per spezieller Analysesoftware alle kriminellen Aktivitäten unabhängig von einer automatischen Sperre auch gleich an die zuständigen Gerichte weiterleiten!
    Sehe auch nicht ein dass ein integerer Normalbenützer ständig teure Abwehrsoftware kaufen muss um sich gegen solche Angriffe aus dem Internet zu wehren, ebenso die tägliche Löschung von Spamm ist eigentlich eine Nötigung und die unaufgeforderte Versendung von Werbemails sollte mit hohen Geldstrafen belegt werden, die EU - Kommission sollte endlich wesentlich strengere Massnahmen ergreifen und mit aller Härte durchgreifen!
    .:.

    • Ernsthafte Frage an die Betreiber von Internetservern!

      neutrino, vor 138 Tagen, 13 Stunden, 54 Minuten

      Korrektur, sorry!
      .:.

    • Ja!

      cycus, vor 138 Tagen, 13 Stunden, 25 Minuten

      Was für eine unglaubliche Frechheit, da muss endlich was dagegen getan werden, mit aller Härte!11!1!!!!ein1!1111elfelfefl

    • sollte könnte würde

      cyana, vor 138 Tagen, 12 Stunden, 27 Minuten

      Willkommen auf der Erde. Neue Technologien sickern durch die Intelligenzebenen von oben nach unten. Wenn sie bei den Tölpeln angelangt sind, haben sie sich etabliert. Dann ist es Zeit für die Intelligentia, was Neues zu suchen, weil die Masse der Tölpeln jede noch so geniale Idee ins Gegenteil verkehrt.

      Der durchschnittliche IQ der Bevölkerung ist bei 100 standardisiert. Ein durchschnittlicher Akademiker hat einen IQ von 120. Ein Gorilla erreicht einen IQ von bis zu 80. Damit ist ein Gorilla von der Normalbevölkerung gleich weit entfernt wie ein Akademiker. Im Schnitt.

      Bevor du dich also beim nächsten Anlass wieder über einen DAU ärgerst, denk dir einfach - für einen Gorilla nicht schlecht *ggg*

    • Sooo extrem abwegig...

      antispam, vor 138 Tagen, 9 Stunden, 37 Minuten

      ...scheint mir neutrinos Forderung nicht. Ich frage mich schon längere Zeit, warum MSN außer von zwei Quellen sämtliche Spam wegfiltert. Egal ob ich die Spam unbeachtet im Junk-Ordner lasse, ob ich sie lösche, oder ob ich sie wie in letzter Zeit immer als "betrügerischer Phishingversuch" markiere.

    • Gorilla

      irata, vor 138 Tagen, 6 Stunden, 43 Minuten

      Also ich weiß nicht, hab noch nie einen echten IQ-Test gemacht - aber vermutlich wird der schriftlich sein, möglicherweise auch mündlich.
      Da bin ich dann doch sehr erstaunt, daß Gorillas schon lesen und schreiben können (oder sich artikulieren)!
      IQ ist die Untergrenze bei ca. 60, Obergrenze bei ca. 140 (ceiling und floor effect), alles andere ist nicht so eindeutig.
      Intelligenz ist ein von Menschen geschaffenes imaginäres Konstrukt, welches natürlich nur auf Menschen zugeschnitten ist - man muß sich ja abgrenzen können von Nicht-Menschen.
      Es hat wohl keinen Zweck zu erklären, was ein DAU ist - allein für die Verwendung des Begriffs sollte es IQ-Abzüge geben ;-)

  • was für ein Phishing in den Netzwerken???

    kaharatschonbonatschon, vor 138 Tagen, 14 Stunden, 42 Minuten

    wer mich phishen will, der geht eh leer aus in doppelter Hinsicht:

    1. hab ich Grips und weiß eh, wen ich als Freund eintrage

    2. habe ich eh kein Geld, das man mir abknöpfen könnte

    Aber lustig ist es schon, wie viele Leute da Freunde von einem sein wollen, obwohl man von denen noch nie etwas gehört oder gesehen hat. Wenn das wenigstens süße Mädis wären, ok - aber fast nur lauter Arschlöcher, nein danke!

  • Selber schuld

    tabernakelwanze, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 15 Minuten

    wenn man sich dort öffentlich prostituiert!
    Das ist sowas wie ein Minderwertigkeitskomplex!

    • man kann social media auch sinnvoll nutzen.

      franz4ferdinand, vor 138 Tagen, 19 Stunden, 5 Minuten

      sinnvoller als deinen post jedenfalls. ob und wie man sich prostituiert bleibt ja jedem selbst überlassen meine ich, und hat sicher nichts mit minderweitigkeit zu tun. sinnloser vergleich!

    • ja,

      kaharatschonbonatschon, vor 138 Tagen, 14 Stunden, 40 Minuten

      man kann sich z.B. auch auf orf.at prostituieren, indem man hier was schreibt, gell?

  • also kurz gesagt

    lambert1223, vor 138 Tagen, 22 Stunden,

    immer eine lizensierte version des betriebssystems nutzen, und immer schön die autoupdatefunktion eingeschaltet lassen.

    zumindest nach der theorie von microsoft.....

    • ist auch meine "theorie"

      sluggie, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 37 Minuten

      was ist deine?

    • autoupdatefunktion eingeschaltet lassen...

      antispam, vor 138 Tagen, 9 Stunden, 50 Minuten

      ...mag für den Normaluser mit Flatrate und Terabyteplatte ok sein.
      Seit mir mein 2 Gigabyte-Mobil-Guthaben von yesss! beinahe flöten gegangen wäre, weil MS ein Sicherheitsupdate für das von mir nie benutzte Officepaket einspielen wollte, kommt für mich nur noch manuelles Update in Frage.

    • antispam, vor 138 Tagen, 9 Stunden, 48 Minuten

      vergaß zu erwähnen, dass das Update nichtmal genug Platz auf meiner Laptopfestplatte gehabt hätte.

  • Wer ist Mano ?

    maxitb, vor 138 Tagen, 22 Stunden, 17 Minuten

    • Der Bruder des Onkels des Cousin 3ten Grades meiner Tante...

      mindmachine, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 47 Minuten

      ...aus Indien

      Aber du kannst ihm gern schreiben :) Schilda 815. 4711 Weit-Weit-Weg

    • Sowas

      maxitb, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 43 Minuten

      Ich hab immer gedacht, daß ist n Mammut. *xeg*

    • @maxitb

      evro, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 12 Minuten

      das is der manni.

      also echt.
      *g*

    • @mindmachine

      evro, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 11 Minuten

      ist es die echte oder die angeheiratete tante?
      :-)

    • @evro

      mindmachine, vor 138 Tagen, 20 Stunden, 19 Minuten

      hmmm.... Weiß nicht mehr welche gleich behaart ist wie der Manni?! Dann muss es wohl die angeheiratete sein ;D
      @maxitb
      *xeg*

  • In einem sozialen Netzwerk eine Kreditkartennummer zu erwähnen

    mindmachine, vor 138 Tagen, 22 Stunden, 53 Minuten

    sollte mit sofortiger Sachwalterschaft beantwortet werden... Mano! Wie scheiß blöd kann man sein. Wieso geben mir die Idioten nicht gleich auf der Strasse ihr Geld. So wissen sie wenigstens wer es hat und ausgibt... Solche Artikel lassen echt an der Intelligenz der Computernutzer zweifeln. Aber schon die VWL scheitert mit ihren Modellen am rational denkenden Konsumenten.

    • Stimmt,

      bunglemania, vor 138 Tagen, 22 Stunden, 28 Minuten

      und das Microsoft eine Analyse über Sicherheit macht ist ebenso absurd. MS OSs waren immer schon Viren in sich.

    • Und der kleine Maxi...

      bessawissa, vor 138 Tagen, 21 Stunden, 11 Minuten

      ...glaubt mal wieder, dass sein MAC OS sicherer als das MS-Betriebssystem ist, weil es ihm die Werbung ja so sagt.

      ;-)

    • @mindmachine

      patriotoesterreichs, vor 138 Tagen, 20 Stunden, 33 Minuten

      Computernutzer sind Menschen und die sind -- wie alle anderen Tiere auch -- primär instinkt- und affektgesteuert, und zwar so, dass das Individuum in der Steinzeit die besten Überlebenschancen hat. "Rational" gedacht wird erst, wenn der Instinkt entscheidet, dass es sich auszahlt. Denn "rational Denken" verbraucht sehr viel Energie (Brennstoff).

      Insofern hat die VWL definitiv die falschen Modelle im Einsatz ;-)

    • @patriotoesterreichs

      mindmachine, vor 138 Tagen, 20 Stunden, 16 Minuten

      Instinkt ist gut, aber sogar in der Tierwelt entscheiden ältere Tiere auch anhand ihrer Erfahrungen... Und mir scheint diesen evolutionären Schritt haben manche Menschen ausgelassen... De-Evolution? Oder einfach nicht lernen wollen?

    • patriotoesterreichs, vor 138 Tagen, 17 Stunden, 7 Minuten

      Es fehlen vielen Leuten einfach die Erfahrungen. Lernen hilft natürlich beim Erfahrungen sammeln, aber Lernen erfordert immer auch Energie (Brennstoff).

      Und bei vielen Leuten würde sie ihre Erfahrung wohl heißen: Finger weg von der EDV, die ist gefährlich.

      Also nicht "De-Evolution", aber auch keine Evolution.