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Facebook & Co. gegen betrügerische Werbung

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06.11.2009|15:19

Die Sozialen Netzwerke Facebook und MySpace haben in den letzten Tagen angekündigt, verstärkt gegen Werbeanbieter vorgehen zu wollen, die betrügerische Absichten verfolgen. Vor kurzem wurde bekannt, dass unseriöse Anbieter von Werbung über Social Games versucht hatten, Nutzern betrügerische Angebote zu unterbreiten.

Betrügerische Werbung gibt es bereits lange, doch relativ neu ist, dass sie auch in Sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace Einzug fand. Zweifelhafte Werbeanbieter versuchen etwa, über kleine Spiele für zwischendurch - wie "FarmVille" und "Mafia Wars" - Nutzer hinters Licht zu führen.

Betrügerische Werbung bei "Social Games"

Das funktioniert folgendermaßen: Um bei den Spielen durch den Erwerb von zusätzlichen Gegenständen und Leistungen schneller zum nächsten Level aufzusteigen, bieten Spielehersteller eine virtuelle Währung an, mit der es möglich ist, die Leistungen zu kaufen. In Zusammenarbeit mit Online-Werbefirmen kann die virtuelle Währung auch ohne das Umwandeln von echtem Geld in virtuelles Geld erfolgen, sofern sich der Kunde auf ein derartiges Werbeangebot einlässt. Doch in letzter Zeit stellte sich heraus, dass nicht alle Anbieter dementsprechender Werbung korrekt vorgehen und seriös sind. So berichtete TechCrunch am Wochenende, dass immer mehr Nutzer auf diesem Weg öfters mehr bezahlen, als es anfangs scheint.

Die Sozialen Netzwerke Facebook und MySpace möchten jetzt gegen betrügerische Anbieter von Werbung, die innerhalb von Anwendungen wie etwa "Social Games" platziert wird, vorgehen. Nick Gianos von Facebook bestätigte in einem Blog-Eintrag, dass Facebook bereits mehrmals gegen betrügerische Werbeanbieter vorgegangen sei.

Facebook: Bereits über 100 Anwendungen verbannt

Seit der Einführung neuer Richtlinien für Werbungen von Drittanbietern im Juli habe man bereits zwei komplette Werbungsnetzwerke und über 100 Anwendungen, die die Werberichtlinie verletzt hätten, verbannt, so Gianos. Jetzt sei man gerade wieder dabei, denn die Regeln seien klar verständlich formuliert. Am Donnerstag wurden zwei weitere Werbenetzwerke verbannt, die mehrmals gegen die Richtlinien verstoßen hätten. Namen wollte Gianos allerdings keine nennen. "Unsere Aktionen sollen zeigen, dass das Thema größer ist und mehr als ein Werbeformat betrifft, und man außerdem noch mehr tun kann", schreibt Gianos.

Laut Gianos nutzen mehr als 70 Prozent der 300 Millionen aktiven Facebook-Nutzer monatlich Anwendungen innerhalb des Netzwerks.

MySpace: Klare Beschreibung notwendig

Das Soziale Netzwerk MySpace reagierte bereits am Dienstag auf den Blog-Eintrag von TechCrunch. MySpace-CEO Owen Van Natta wies in einem Blog-Eintrag darauf hin, dass täuschende Praktiken und unfaire Aktivitäten, die über Anwendungen verbreitet werden, gegen die MySpace App Terms verstoßen würden. Alle Angebote müssen eine klare Beschreibung beinhalten, die Nutzer von MySpace sollen eine betrugsfreie Umgebung vorfinden, heißt es in den Richtlinien.

Van Natta erklärte die Vorgehensweise von MySpace bei eine Verletzung der Richtlinien: "Wenn wir eine Verletzung unserer Nutzungsbedingungen vorfinden oder darauf hingewiesen werden, kontaktieren wir zunächst den Entwickler der Anwendung und fordern ihn dazu auf, die Anwendung entsprechend anzupassen. Wenn wir keine oder eine unpassende Antwort erhalten, so wie es in der Vergangenheit bereits vorgekommen ist, entfernen wir die entsprechende Anwendung von unserer Plattform."

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(futurezone)

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Forum

 
  • Ausstieg aus facebook

    sabiflor, vor 13 Tagen, 18 Stunden, 5 Minuten

    Im mai 2009 glückte nur durch einen zufall ein login bei facebook-was mich dabei massiv störte war daß einem alle persönlichen daten abgeknöpft werden . . -bei einem erneuten login wirft dann das system dem User vor daß entweder das passwort oder der nutzername falsch ist . Und das alles noch frecherweise bei einer registrierten mailadresse inklusive vertragsnummer.-hier wird permanent versucht den user richtiggegend auszusaugen bis das system erkennt daß das" höschen" bereits gefallen ist.bei der login-verweigerung merkt man dann sehr beschämt daß man sich unfreiwillig entblößt hat.ich Hab mich schnell von facebook verabschiedet und anderweitig eine seite aufgebaut. Mit ehrlichen besuchern und lieben gästen. So kong cheriau facebook. .

    • Korrektur meines beitrages vor wenigen minuten

      sabiflor, vor 13 Tagen, 17 Stunden, 50 Minuten

      .. . -nicht bei mir ist das höschen" gefallen sondern gleich bei mehreren freundinnen.ich selbst habs verhindert und habs ja eben geschildert wie das alles abläuft.guter tipp an neugierige . -seid auf der hut .

    • Korrektur meines beitrages vor wenigen minuten

      sabiflor, vor 13 Tagen, 17 Stunden, 50 Minuten

      .. . -nicht bei mir ist das höschen" gefallen sondern gleich bei mehreren freundinnen.ich selbst habs verhindert und habs ja eben geschildert wie das alles abläuft.guter tipp an neugierige . -seid auf der hut .

    • mitdemmofanachengland, vor 13 Tagen, 15 Stunden, 58 Minuten

      :) danke, lustich.

  • das versuchen aber alle

    kaharatschonbonatschon, vor 14 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten

    egal ob das seriöse Webseiten sind, oder nicht. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich schon der 1 Mio. Besucher da auf diversen Seiten war.

    • hehe

      sonstnochwas, vor 14 Tagen, 5 Stunden, 15 Minuten

      http://xkcd.com/570/

  • Schnellchecker

    repent, vor 14 Tagen, 16 Stunden, 52 Minuten

    Da kommens ja früh drauf...

  • Jetzt schon?

    bootleg, vor 14 Tagen, 19 Stunden, 19 Minuten

    Ich habe deswegen schon lange meinen Account gelöscht.

    • footballaustria, vor 14 Tagen, 5 Stunden, 26 Minuten

      Account gelöscht aus Angst vor der eigenen Dummheit beim Farmville spielen Falschgeld zu kaufen. Großartiger move! :-)

    • 111178, vor 14 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten

      ich habe mich genau aus diesen Gründen garnicht auf solchen Plattformen angemeldet.
      Wenn ich meinen Freunden eine Nachricht oder Infos zukommen lassen will, so gibt es immer noch das altbewärte eMail, und ich muss mich nicht öffentlich im Netz "exhibitionieren"

  • Betrügerische Werbung

    irata, vor 15 Tagen, 14 Minuten

    Sagen wir mal so: Welche Werbung ist nicht betrügerisch?
    Bei Lebensmittel wird einem eine Speise präsentiert, die so gut wie nichts mit dem tatsächlichen Produkt zu tun hat.
    Produkte werden mit Eigenschaften, Emotionen, Lebensstil und Versprechungen verknüpft die nicht oder nur teilweise der Realität entsprechen.
    Das ist Betrug, Schwindel, Lüge und Fantasie.
    Die Frage ist, wo zieht man die Grenze?

    • dadude, vor 14 Tagen, 23 Stunden, 37 Minuten

      ...und WER zieht die Grenze?

    • Betrügen....

      festamboden, vor 14 Tagen, 21 Stunden, 1 Minute

      wo viel Speck ist sind auch viele Ratten.
      Und die wollen betrogen werden, sonst klappt das nicht!
      Und erlich wer kommt mit Erlichkeit zu Geld - zu viel Geld im RL - kaum jemand

    • meine ehrlich! das h war einfach weg

      festamboden, vor 14 Tagen, 20 Stunden, 39 Minuten

    • mitdemmofanachengland, vor 13 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten

      festamboden: deiner theorie nach kann man also mit lügen irgendwie zusätzliches geld generieren, das, wenn alle "ehrlich" wären, nicht vorhanden wäre?