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Niederländischer Autobahn

NL: GPS misst Kfz-Steuer

AUTO
14.11.2009|11:36

Um das Klima zu schützen und Staus zu verringern, reformieren die Niederlande radikal ihr System der Verkehrsbesteuerung: Statt der althergebrachten Kfz-Steuer zahlen Autobesitzer künftig pro gefahrenen Kilometer, die mittels GPS-Systemen gemessen werden.

Die am Freitag von der Regierungskoalition - bestehend aus Christ- und Sozialdemokraten - beschlossene Einführung des neuen Kfz-Systems soll im Jahr 2012 erfolgen.

Für die Gebührenberechnung müssen alle niederländischen Autos mit GPS-Systemen ausgestattet werden. Die Kosten für den Einbau übernimmt der Staat. Die GPS-Geräte erfassen die gefahrenen Kilometer und senden die Informationen per Satellit an eine staatliche Zentralkasse, die das Geld von den Konten der Fahrzeughalter einzieht.

Informationen über den Streckenverlauf sollen aus Datenschutzgründen nicht gespeichert werden. "Uns interessiert nicht, wo Sie gewesen sind", meint ein Regierungssprecher.

Steuer von Wagengröße abhängig

Gerechtigkeit soll bei der Berechnung der Streckensteuer herrschen. Anfangs beträgt sie drei Cent pro Kilometer, bis 2018 sollen es dann 6,7 Cent werden. Aber das sind Durchschnittswerte. Die tatsächlichen Summen variieren je nach Größe und Motorisierung des Wagens. Taxis, Behindertentransporte, öffentliche Verkehrsmittel, Motorräder und Oldtimer sind von der Steuer ausgenommen.

Wer sich in einem Renault Twingo oder einem ähnlichen Kleinwagen fortbewegt, zahlt 1,4 Cent pro Kilometer. Beim Audi A8 fallen schon 16,6 Cent an, so Verkehrsminister Camiel Eurlings. Zur Beruhigung der Gemüter rechneten seine Beamten vor, dass eine Mehrheit der autofahrenden Niederländer - rund sechs von zehn - mit dem neuen System auch dann Geld spart, wenn sie an ihrem Fahrverhalten nichts ändert.

Keine Mehreinnahmen für Staat

Laut Regierung werden fast 60 Prozent der niederländischen Autofahrer weniger bezahlen müssen als beim alten Kfz-Steuersystem. Für 25 Prozent würden die Kosten in etwa gleich bleiben, 16 Prozent würden allerdings mehr Geld fürs Autofahren hinlegen müssen.

Die jährlichen Gesamteinnahmen des Staates durch die Verkehrsbesteuerung, die derzeit bei 6,6 Milliarden Euro liegen, steigen angeblich nicht. Es ändere sich lediglich die Zusammensetzung dieser Einnahmen und die Art, wie sie erhoben werden.

15 Prozent weniger Verkehr

Das neue System biete Anreize, das Auto stehen zu lassen. Dadurch werde die Belastung der Umwelt durch Kohlendioxid in Fahrzeugabgasen voraussichtlich um zehn Prozent abnehmen, erklärte der Verkehrsminister.

Nach Berechnungen der Regierung werde die Zahl der von niederländischen Autos zurückgelegten Straßenkilometern um 15 Prozent abnehmen, da mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel sowie das Fahrrad umsteigen würden. Zudem werde es pro Jahr sieben Prozent weniger Verkehrstote geben. Bis 2020 könne sich zudem die Zahl der Staus auf niederländischen Straßen auf das Niveau von 1992 verringern.

Zustimmung und Ablehnung

Weniger erfreut zeigt sich die Opposition über den Gesetzesentwurf: Liberale und Sozialisten kritisierten den Reformplan. Der Verkehr werde dadurch nicht abnehmen, jedoch würden die Autofahrer künftig "mehr als bisher dafür bezahlen, dass sie im Stau stehen", hieß es. Die Grünen erklärten, die Reform sei nicht radikal genug auf den Umweltschutz ausgerichtet und könne daher nur ein erster Schritt sein.

Das neue Modell der Kraftfahrzeugsteuer sollte nach Ansicht des Verkehrsexperten Ferdinand Dudenhöffer von Deutschland weitgehend übernommen werden. "Wir sollten uns die neue fortschrittliche Kfz-Steuer unserer Nachbarn als Vorbild nehmen", sagte der Leiter des Lehrstuhls für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg-Essen am Samstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Situation in Österreich

In Österreich wird beim Autokauf eine verbrauchsbezogene Zusatzsteuer ("Normverbrauchsabgabe") eingehoben, seit heuer gibt es ein Bonus-Malus-System mit Entlastungen für als umweltschonend eingestufte Fahrzeuge. Darüber hinaus gibt es eine "Kfz-Steuer", eigentlich eine motorbezogene Versicherungssteuer, die sich nach der Motorleistung des Fahrzeugs berechnet.

Seit 1997 gilt für Autobahnen eine Vignettenpflicht, die als ökologisch nicht treffsicher kritisiert wird. Mit Ausnahme der Grünen lehnen aber alle Parlamentsparteien die Einführung einer kilometerabhängigen Maut ab.

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(AP/dpa/APA)

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Forum

 
  • Noch einfacher und gerechter:

    kiwi73, vor 85 Tagen, 15 Minuten

    Alle diese Kosten auf den Treibstoff aufschlagen und das ganze Kilometergeld vergessen. Vorteile: Viel, viel niedrigere technische und administrative Kosten; die tatsächliche Umweltbelastung wird ziemlich genau besteuert (wenig fahren UND sparsame Autos hilft sparen). Denn: Was belastet schließlich die Umwelt? - Der verheizte Sprit.

    • tauceti, vor 84 Tagen, 19 Stunden, 34 Minuten

      ja eben.
      Das wäre die Lösung.

    • ja nur wenn man es so machen würd

      lllll, vor 84 Tagen, 10 Stunden, 53 Minuten

      hätt man nicht gratis bewegungsprofile von allen verkehrsteilnehmern.

      ich bin schwer beeindruckt von der vorgehensweise. nicht dass ich es toll find. aber sehr gerissen. lückenlose überwachung kommt also demnächst.

      der ausweg scheinen oldtimer zu sein.

  • Wie soll das technisch

    fettinger, vor 85 Tagen, 22 Stunden, 24 Minuten

    funktionieren? GPS Geräte empfangen die Positionsdaten von mehreren US GPS Satelliten und dann verbindet sich ein Satellitentelefon im Auto mit dem NL Finanzamtserver der die Daten abspeichert ?
    Wo bitte ist der Telefonsatellit ? Funktioniert doch nur mehr für das US Militär und die hören dann fleißig mit oder ? Wie blau sind diese NL? Das ist doch technisch höchst kompliziert und störanfällig.Wird für NLHacker sicher leicht zu manipulieren sein.

    • Ein Mobiltelefonmast

      ceiber, vor 85 Tagen, 10 Stunden, 14 Minuten

      reicht vollkommen und die gibts wohl zuhauf.

  • Dann werden die Autos eben im Ausland zugelassen...

    pröllsepperl, vor 85 Tagen, 23 Stunden, 27 Minuten

    ...und im Urlaub billig Mietwagen im entsprechenden Land gemietet. Doppelter Steuerausfall, gut für die Nachbarländer und Urlaubsdestinationen.

    • Aehmmm

      ceiber, vor 85 Tagen, 10 Stunden, 15 Minuten

      Du glaubst wohl nicht wirklich, dass dieses System auf die NL beschränkt bleibt? Das kommt Europaweit (spätestens wenn die Regierungen der Mitgliedsländer die Gelddruckmaschine verstanden haben).

    • tauceti, vor 84 Tagen, 19 Stunden, 39 Minuten

      spätestens wenn man's europaweit einführt, kann man's auch einfacher über den Sprit machen.

      Aber das ist ja wohl zu einfach. Da können keine Firmen schmieren und geschmiert werden, wie es wohl in einigen Ländern ablaufen wird.

  • heavyweather, vor 86 Tagen, 1 Stunde, 54 Minuten

    Übrigens...wenn jemand wirklich wissen will wo ihr seit dann tragt ihr ja sowieso alle euren eigenen Sender am Körper...
    Ohne Telefonieknochen geht doch eh keiner aus dem Haus...

    Hier weiss maximal jemand wie viel das Auto bewegt wird...wer fährt nicht...das weiss man erst wenn man alle Telefone gepeilt hat ...

  • Ein sehr gutes System

    heavyweather, vor 86 Tagen, 1 Stunde, 57 Minuten

    Ausgenommen werden auch emissionsfreie Fahrzeuge...sprich Elektroautos...
    Bis 2012 haben die Niederländer sowieso noch Zeit.

    Ausserdem sparen ja 60% mit der Steuer...wer eine Dreckschleuder fährt ist doch selbst schuld...

    • Etwas naiv

      ceiber, vor 85 Tagen, 10 Stunden, 7 Minuten

      zu glauben, dass emissionsfreie Fahrzeuge nicht mit Steuern belastet würden. Anfangs, ja, spätestens nach einer Verbreitung von ca. 10-20% wäre der Steuerentfall zu groß. Vorerst könnte man dem noch entgegensteuern, indem man die Benzinkutschen noch höher belastet.

      60% Einsparung? Das kann sich kein Staat leisten. Für ein paar Wenige vielleicht und auch nicht auf Sicht.

    • @ ceiber

      superhochwasserexperte, vor 85 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten

    • @ ceiber

      superhochwasserexperte, vor 85 Tagen, 9 Stunden, 8 Minuten

      im artikel ist gemeint, dass 60% davon profitieren und nicht 60% eingespart wird. kann ja genauso bedeuten, dass 60% weniger zahlen und die restlichen 40% dafür umso mehr. könnte ja auch zu mehr staatseinnahmen führen. außerdem wird dem einheimischen GPS hersteller TOMTOM auch geholfen.

    • ceiber

      heavyweather, vor 85 Tagen, 8 Stunden, 43 Minuten

      genau das war gemeint.
      60% der Fahrzeughalter bezahlen mit dem System weniger Steuern.

      Die Holländer wollen einfach ein faireres Steuersystem schaffen.
      Oder siehst du ein warum jemand der sein Auto kaum bewegt und es sonst in der Garage stehen hat so viel zahlen muss?
      Bei Versicherungen gibt es auch Wenigfahrerprämien!
      Meine Großmutter die ihren Peugeot KID im Jahr unter 3000km bewegt wäre seelig mit so einem System.

    • tauceti, vor 84 Tagen, 19 Stunden, 36 Minuten

      Warum nicht auf den Spritpreis aufschlagen?

      Ist einfacher und bringt exakt das gleiche.
      Wenn man schon unbedingt kilometerabhängige und abgasabhängige Steuern will.

  • 2 Fragen

    thinkaboutit, vor 86 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

    - Wer bezweifelt ernsthat, dass das auch bei uns kommt?
    - Wann bekommt jeder "Mensch" ein Halsband mit so einem Ding?

    • 2 Antworten

      ceiber, vor 85 Tagen, 10 Stunden, 4 Minuten

      zu 1) Es wird noch viel schlimmer kommen. Siehe "Indect".
      zu 2) Das Halsband (Handy) trägt sowieso schon freiwillig jeder mit sich rum.

    • tauceti, vor 84 Tagen, 19 Stunden, 41 Minuten

      Halsband? Ach geh. Jeder wird gechipt und geimpft.

  • Technisches

    frohsinn, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 9 Minuten

    Für die wirklich Interessierten: Das System heißt "kilometerheffing" und kann leicht ergoogelt werden.

    Zusammengefasst: In jedes Auto kommt eine Box (OBU - On Board Unit), die GPS Signale empfangen kann. GPS Weg-Punkte werden nicht gespeichert aber: Kilometer summiert.

    Beim Vorbeifahren an bestimmten GSM-Masten gibts einen Telegrammverkehr zwischen OBU und dem Handymast, der die Daten weiterleitet.

    Zusätzlich muss man an strategischen Punkten durch Portale fahren, die kontrollieren, ob keiner die GSM-Antenne abgerissen hat.

    • tauceti, vor 86 Tagen, 8 Stunden,

      mit Spritpreisaufschlag hätte man das gleiche mit weniger Aufwand erreicht - wenn man schon unbedingt das Fahren verteuern möchte. Ich will es nicht.

      Und das Argument, dass man den Spritpreis nicht weiter verteuern kann, weil er in den NL schon so teuer ist, aber dennoch eine teure Umgehungslösung findet, um die Kilometerkosten auf einem anderen Weg zu erhöhen, ist einfach nur haarsträubend.

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 50 Minuten

      Stimmt was du sagst, aber die Holländer haben sich anders entschieden.

      (Unter größten eigenen Protesten) drehen sie zukünftig steuerlich weniger an der Sprit-Schraube (weg von Öl-Multis) sondern schaffen mit viel Aufwand ein System, das jeden motorisierten Verkehr teurer macht.

    • tauceti, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 48 Minuten

      km-Aufschlag auf Pedelecs? ;-)

  • Tourismus

    elek, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 54 Minuten

    Niederländer sind sehr reisefreudig und das viel mit dem Auto.
    Wir werden dann wohl auch in Österreich weniger Touristen aus NL haben.

    • abgesehen davon

      elek, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 52 Minuten

      kommt mir die Sache vor wie eine Geschichte aus Schilda.

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 19 Minuten

      Dass du dich da nicht irrst: Lese gerade, Belgien überlegt das selbe System einzuführen:

      http://www.volkskrant.nl/

    • tauceti, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 57 Minuten

      ich nehme an, "krant" bedeutet "Grant"? ;-)

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 42 Minuten

      Is schwer Off-Topic:

      Krant (courant / courrier) Post, Zeitung.

  • wollt ihr die totale überwachung ?!

    osxwin7, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 33 Minuten

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 24 Minuten

      Ich bin kein Liberaler in der Hinsicht, aber solche Ängste kapier i net. Gibts kan Unterschied mehr zwischen Auto und Menschen?

      Es werden die gefahrenen Kilometer von Autos erfasst, wer gefahren ist interessiert niemanden.

      GPS-Daten werden (soweit ich die Diskussion verfolgte) gar net aufgezeichnet, keine Weg-Punkte, nur die Summe an KM wird wie bei uns mit der GO-Box an Portalen übermittelt.

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 18 Minuten

      Im Prinzip also das selbe wie in F oder bei uns die mautpflichtigen Straßen. Nur das man vor den Maut-Portalen net stehenbleiben muss und auch jeder Karren-Weg abgerechnet wird.

    • totale ueberwachung?

      offti, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten

      lebe seit 5 jahren in NL und diese mautabrechnung ist noch gar nichts. sie haben hier vor einigen monaten parkautomaten aufgestellt - super einfach .. man tippt nur mehr die autonummer ein. was man nicht weiss -- info geht an die zentrale .. sollte man steuer und versicherung nicht bezahlt haben, ist auch schon eine radklemme am wagen ....

    • tauceti, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 55 Minuten

      genauso machen es hierzulande die Kabelfernsehbetreiber und die GIS - die arbeiten zusammen. Datenschutz existiert nicht.

      (nein, mich hat's nicht erwischt - ich lass mich ja doppelt und dreifach ausnehmen, aber ich habe von einem Fall gehört, wo's einen Niederländer erwischt hat, der die Gesetze nicht so genau kannte - schöner Zufall...)

    • tauceti, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 54 Minuten

      (Das war also ein Niederländer in Österreich)

    • @offti

      fuzoposter, vor 86 Tagen, 7 Stunden, 28 Minuten

      "sollte man steuer und versicherung nicht bezahlt haben, ist auch schon eine radklemme am wagen"

      is ja auch gut so
      Hatte schon mal einen Unfall mit einem der keine Versicherung mehr hatte.

  • ? per GPS ?

    wingsforwheels, vor 86 Tagen, 10 Stunden, 33 Minuten

    Die müssen ja Geld wie Heu haben, oder sich Geld wie Heu durch die GPS-Steuer versprechen, um so ein System zu etablieren. Dabei gäbe es mehrere einfachere Alternativen: 1. Treibstoffzuschlag - gibt es bei uns defacto mit der Mineralölsteuer schon / 2. Bei der jährlichen Überprüfung den Kilometerstand von der Werkstatt in das System eintragen lassen (zB Zulassungsdatenbank) und beim Neukauf kann man bei der Zulassungsstelle ähnlich wie bei Strom/Gas eine voraussichtliche Kilometerleistung angeben. Probleme dabei: Bei 1. zahlen auch die Ausländer (was durchaus gerechtfertigt ist, da sie sich ja auch im Land aufhalten), bei 2. zahlen die Inländer auch wenn sie hauptsächlich im Ausland unterwegs sind.

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 10 Stunden, 23 Minuten

      Holland hat lange eine Diskussion darüber geführt.

      1) Steuern auf Benzin gehen nicht mehr. Normal kostet jetzt schon 1,47 und der Tanktourismus ist groß. Man ist schnell über die Grenze in NL.

      2) Wäre möglich, hätte aber nicht die positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Man rechnet wegen dem System mit 20.000 neuen Jobs. (Vom Datentechniker bis zum Mechaniker, aber auch viele Kontrollstellen).

    • "kontrollstellen"?

      petergriffin, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 46 Minuten

      du meinst bürokratie?

      ja, das sind definitiv die arbeitsplätze die uns noch fehlen...

    • frohsinn, vor 86 Tagen, 9 Stunden, 33 Minuten

      GPS kann von sich aus nicht senden. Du brauchst also Empfänger-Portale, wie bei uns die GO-Box.

    • tauceti, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 54 Minuten

      Der Punkt 1 ist witzig, denn die verteuern damit selbstverständlich die PKW-Fahrten - genauso wie mit einem teureren Sprit.

      Aber es geht offenber echt nur um Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Da sollten die aber besser einfach Beamte einstellen, die sich damit beschäftigen, zu überprüfen, dass sie untereinander eine Beschäftigung haben. Das ist ein in sich geschlossenes System und die stören niemanden - bis auf die Kosten, aber die scheinen den Niederländern ja egal zu sein...

      Ein seltsames Volk...

    • tauceti, vor 86 Tagen, 8 Stunden, 36 Minuten

      Wenn die wirklich Leute vom Autofahren abhalten wollten, dann sollten sie die Kosten nicht unter einem zweiten Mascherl verstecken, sondern ganz offen auf den Spritpreis aufschlagen. Aber offenbar geht's nicht um weniger Autofahren - vielleicht geht's um mehr Einnahmen.