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40 Jahre Unix: "Wichtiger als die Mondlandung"

GESCHICHTE
25.11.2009|06:00

Das Betriebssystem Unix ist heuer 40 Jahre alt geworden - im Zeitgefühl der IT-Branche eine Ewigkeit. Veraltet sei das Konzept trotzdem nicht, meint der renommierte Unix-Kenner Peter H. Salus im Gespräch mit ORF.at. Bei der Verbreitung des Systems spielte auch eine Forschungseinrichtung in Österreich eine Rolle. Denn dort wurde 1975 das erste Unix Kontinentaleuropas installiert.

Unix und das Internet seien für ihn "wichtiger als die Mondlandung", sagte Salus am Freitag anlässlich des Symposions "40 Jahre Unix" in Wien. Der Experte, der mehrere Bücher über die Geschichte des Systems verfasste, war auf Einladung der Wirtschaftskammer-Fachgruppe UBIT nach Wien gekommen. Unix ist in vielerlei Hinsicht für die Entwicklung der Informatik zentral. So ist die wichtige Programmiersprache C im Zusammenhang mit dem System entwickelt worden. Auch viele wichtige Tools und Dienste für das Internet sind Teil und Produkt der wilden Evolution von Unix, beispielsweise das E-Mail-System Sendmail oder später auch die ersten Systeme des WWW, die zuerst auf dem unixoiden OS NeXTSTEP liefen.

Unix wurde 1969 von den Programmierern Ken Thompson und Dennis Ritchie an den Bell Telephone Laboratories (BTL) in Murray Hill im US-Bundesstaat New Jersey erfunden. Thompson arbeitete damals am Multi-User-Betriebssystem Multics. Nachdem BTL die Arbeit an Multics aus Kostengründen einstellen ließ, nutzte Thompson die vorhandenen Ressourcen dazu, innerhalb eines Monats die Grundkomponenten von Unix zu erstellen: Betriebssystem, Shell (vulgo: "Kommandozeile"), Editor und Assembler.

Multitasking mit zwei Usern

Der Name Unix ist, wie Salus in seinem Buch "A Quarter Century of Unix" schreibt, eine scherzhafte Reaktion auf das gescheiterte Multics-Projekt. Multics war nämlich die Abkürzung für Multiplexed Information and Computing Service, und da auf Thompsons neuem System zu Beginn nur maximal zwei User gleichzeitig arbeiten konnten, nannte man es Uniplexed Information and Computing Service. Unics wurde sehr schnell zu Unix verkürzt.

Der Rest ist Geschichte - eine komplizierte und gewundene Geschichte, in der sich fast alle Triumphe und Probleme der IT-Branche der letzten 40 Jahre widerspiegeln, vor allem der Streit darüber, ob ein System lieber offen oder proprietär sein sollte. Zu den Paradoxien der Unix-Geschichte gehört es, dass der momentan wohl bekannteste Abkömmling des Systems, nämlich Linux, sich gar nicht "Unix" nennen darf, da ihm die Zertifizierung durch den Markeninhaber Open Group fehlt.

Unix konnte sich am Anfang auch nur deshalb so schnell wachsen und sich verbreiten, weil AT&T, der damalige Eigentümer von BLT, wegen eines Gerichtsurteils dazu gezwungen war, seine geschäftlichen Aktivitäten auf den Telekombereich zu konzentrieren, und das Betriebssystem daher günstig an Universitäten abgeben musste. Die Entwicklungen an den Universitäten wiederum flossen direkt in das Projekt zurück.

Unix-Historiker Peter H. Salus

Peter H. Salus ist promovierter Linguist. Neben seiner akademischen Arbeit fungierte er unter anderem als Direktor der USENIX Association, der Sun User Group und als Vizevorsitzender der Free Software Foundation (FSF). Von 1987 bis 1996 leitete Salus die Fachzeitschrift "Computing Systems" (MIT Press und USENIX Association).

Salus ist Verfasser mehrerer Fachbücher zur Computergeschichte, unter anderem "A Quarter Century of Unix" und "Casting the Net". Sein Werk "The Daemon, The GNU and the Penguin" ist sowohl als Buch erhältlich als auch kostenlos auf der Website Groklaw zugänglich. Der in Wien geborene Salus lebt in Toronto, Kanada.

ORF.at: Google hat kürzlich sein neues Betriebssystem Chrome OS vorgestellt. Obwohl Chrome OS ein Produkt des Jahres 2009 ist, basiert es doch auf dem Linux-Kernel und ist damit ein enger Verwandter von Unix.

Peter H. Salus: Chrome OS steht zu Unix in einem engen Verwandtschaftsverhältnis. Es ist eine Cousine von Unix, sozusagen.

ORF.at: Was ist so attraktiv an Unix, dass es auch nach 40 Jahren noch als Grundlage für neue Betriebssysteme dienen kann?

Salus: Zunächst ist es ziemlich einfach aufgebaut. Zweitens kann man in Unix mit allen Dateien auf ähnliche Art und Weise umgehen. Drittens kann man die ablaufenden Prozesse einfach miteinander kombinieren. Außerdem kann es portiert werden, womit es auf vielen verschiedenen Rechnerarchitekturen verfügbar ist.

Vor Unix waren alle Betriebssysteme nur für einen bestimmten Typ von Maschine geschrieben worden. Die Idee, dass ein System auf verschiedenen Computern laufen sollte, war damals neu.

ORF.at: Diese Konzepte wirken auch im heutigen Web weiter. Mit Unix kam die Idee der Pipes auf, mit denen Textdaten einfach zur Bearbeitung von einem Programm zum anderen weitergeleitet werden konnten. Heute haben Dienste wie Twitter und Facebook Programmierschnittstellen (APIs), die ähnlich funktionieren.

Salus: Das stimmt. In Unix ist es einfach, Daten zur Bearbeitung zwischen spezialisierten Programmen weiterzuleiten. Auch in den heutigen Cloud-Computing-Konzepten ist das wichtig. Die Daten müssen dazu gar nicht auf dem lokalen Computer liegen.

ORF.at: Obwohl Unix wesentlich älter ist als DOS und Windows, kennen die meisten Leute vor allem Microsoft-Betriebssysteme. Worin besteht für Sie der wichtigste Unterschied zwischen diesen beiden Welten?

Salus: Ich glaube, den meisten Leuten ist es schlicht egal, mit welchem System sie arbeiten. Die meisten Leute verstehen ja auch nicht, wie ihre Autos funktionieren oder wie elektrischer Strom erzeugt wird. Für sie ist es wichtig, dass das Gerät funktioniert, wenn sie es einschalten. Wie auch immer: Mir gefällt es nicht, wie Microsoft arbeitet. Ihre Software ist zu umfangreich, und ich finde, dass sie sie nicht gut genug prüfen. Sie machen Dinge unter der Oberfläche komplizierter, als sie eigentlich sein müssten.

Ich glaube - und das ist ein Thema von beinahe religiösen Dimensionen - dass sie Leuten einen Einblick ermöglichen sollten, wie das System unter der Oberfläche funktioniert. Unix, Linux und Minix haben interessierten Anwendern immer erlaubt, unter die Motorhaube zu schauen. Microsoft schweißt sozusagen die Motorhaube zu und erlaubt niemandem, nachzuvollziehen, was da eigentlich passiert.

Vor etwa zehn Jahren war ich einmal zu Gast auf dem Microsoft-Campus in Redmond. Man hat mir erlaubt, Einsicht in Quellcode zu nehmen - nachdem ich eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterzeichnet hatte. Ich konnte daher keine Details darüber veröffentlichen, schrieb damals aber, dass der Code aussah, als ob ihn ein kleines Kind mit Schere und Kleber zusammengebastelt hätte: übersät mit Fingerabdrücken, die eine oder andere Zeile leicht schief.

Für mich war der Anblick eine ästhetische Katastrophe. Mr. Gates hat mir dann gesagt, dass ich den Microsoft-Campus nicht mehr betreten dürfe. Das ist für mich nicht schlimm. Das eigentliche Problem bestand darin, dass sie Hunderte ausgezeichneter Programmierer beschäftigten, die in kleinen Teams zusammenarbeiteten, wobei die Kooperation zwischen den Teams aber schlecht war. Jeder hat etwas produziert, und das wurde dann zusammengebaut. Das ist, als ob hundert Schneider an einem Anzug arbeiten und das Ganze dann am Ende zusammengenäht wird. Manchmal passt es dann nicht ganz. Das Ergebnis ist dann unansehnlich. Etwas, das eher ungeschickt vor sich hinläuft.

ORF.at: Am Ende verwenden aber doch mehr Leute Windows als ein Unix oder ein Unix-Derivat. Inwieweit ist die Offenheit des Systems auch eine Gefahr, speziell für den kommerziellen Erfolg?

Salus: Na ja, die Beobachtung trifft aber nur auf die westlichen Industriestaaten zu. Dort hat Microsoft einen überwältigenden Marktanteil. Ich war aber letzten Monat in Brasilien und kann sagen, dass es in Lateinamerika ganz anders aussieht, auch in Australien und weiten Teilen Asiens. Dort läuft auch auf vielen Desktopmaschinen ein freies Betriebssystem, und Microsoft ist oft in der Minderheit.

Für mich sieht es so aus, als ob die meisten Anwender neuerer Microsoft-Betriebssysteme wie Vista und Windows 7 diese nur deshalb verwenden, weil sie vorher Windows XP und dessen Vorläufer benutzt hatten. Sie zahlen dafür das, was ich als Microsoft-Steuer bezeichne, wenn sie einen neuen Rechner kaufen, weil das neue System meistens größer ist und mehr Rechenleistung benötigt als das alte. Wenn eine neue Version einer Linux-Distribution herauskommt, dann kostet das Update nichts. Firmen wie Red Hat und Novells SuSE verdienen Geld mit den Dienstleistungen rund um die Software.

ORF.at: Welche Systeme nutzen Sie selbst eigentlich?

Salus: Ich selbst verwende Computer hauptsächlich als Schreibwerkzeuge, um meine Bücher und Artikel zu verfassen - und für E-Mails. Ich habe zwei Maschinen, mit denen ich hauptsächlich arbeite. Eine läuft unter Fedora und die andere läuft unter OS X Leopard. Ich habe auch ein kleines Notebook, auf dem Minix läuft, weil mir Andrew Tanenbaum (der Schöpfer des Unix-Derivats Minix, Anm.) eine CD-ROM mit der neuesten Version geschickt hat und ich es ausprobieren wollte.

ORF.at: Wenn wir von Unix und Microsoft reden, dann sprechen wir auch über verschiedene Ansätze im Aufbau von Rechnersystemen. Unix wurde zu einer Zeit erfunden, als die meisten Computer noch Großrechner waren, die über dumme Terminals bedient wurden. Bei Gates gibt es dieses Moment der Dezentralisierung: ein eigener Computer auf jedem Schreibtisch.

Salus: Sie dürfen nicht vergessen, dass zwischen den beiden Ansätzen ein gutes Jahrzehnt liegt. 1969, als Dennis Ritchie und Ken Thompson Unix geschrieben haben, gab es noch keine kleinen Computer. Die PDP-11 brachte rund 700 Kilo auf die Waage und war gute zwei Meter hoch. Damals war an Personal Computing im heutigen Sinn noch gar nicht zu denken.

Lassen Sie mich eine kleine Anekdote erzählen: 1876 sagte Alexander Graham Bell, der kurz zuvor sein Telefon erfunden hatte, dass niemand so ein Telefon zu Hause wollen würde, weil es die Leute dauernd stören könnte. 1977 sagte Ken Olsen, der damalige Chef der Digital Equipment Corporation (DEC), dass niemand gerne einen Computer zu Hause haben würde. 1988 sagte Bill Gates, dass das Internet für seine Firma nicht von Interesse sei. Das waren Meinungen von drei äußerst intelligenten Männern. Sie hatten aber keine Ahnung, welche Anwendungen die Menschen für die Geräte finden würden, die sie geschaffen haben.

Wegen Gates' anfangs negativer Einstellung zum Internet war Microsoft gezwungen, in dieser Hinsicht sehr viel zu überarbeiten und nachzuholen. Die Entwickler von Unix und seinen Abkömmlingen Minix und Linux haben immer versucht, die Systeme an die verfügbare Hardware anzupassen. Daher ging die Entwicklung sehr schnell vonstatten. Es ging ihnen nie darum, einfach nur Code hinzuzufügen. Es ging ihnen um das Integrieren.

ORF.at: Die alte Metapher mit dem dummen Terminal, das an der leistungsfähigen Zentrale hängt, bekam aber durch Google und Cloud Computing wieder Auftrieb – speziell, wenn man sich Chrome OS ansieht.

Salus: Stimmt. Geräte wie das BlackBerry und diese Netbooks, die es mittlerweile schon für 150 Euro gibt, bieten für viele Leute schon genug. Auch wenn man auf dem Flughafen sitzt und sich beim Warten einen Film übers Netz streamen lässt, dann braucht man kein leistungsfähigeres Gerät. Wenn man mehr will, dann nimmt man eben eine schnellere Maschine.

Aber ich glaube, dass das Konzept von Google stimmt. Ich kenne viele Leute, die noch bis vor kurzem im "Unix Room" in New Jersey arbeiteten und jetzt bei Google sind. Rob Pike kommt aus den Bell Labs, genauso wie Dave Presotto und Howard Trickey etc. Ich könnte fortfahren. Zahlreiche ihrer Konzepte stammen aus einem Projekt, das eigentlich nicht erfolgreich war.

ORF.at: Plan 9?

Salus: ... Plan 9 und später Inferno, ja. Dave war der Manager von Plan 9. Tom Dove stammt auch aus diesem Projekt. Aber der ist mittlerweile bei Pixar und sammelt Oscars. Diese Gruppe junger Männer hat mit Computern wundervolle Dinge gemacht.

ORF.at: Gegenüber diesen Konzepten des verteilten Rechnens sind aber viele Nutzer skeptisch. Als wir über Chrome OS berichteten, schrieben viele unserer User im Forum, dass sie ihre Daten niemals Google anvertrauen würden.

Salus: Sicher hat jeder von uns Daten auf seinen Maschinen, die wir nicht woanders speichern möchten. Die Anbieter von Cloud Computing sagen, dass alle Daten bei ihnen sicher seien. Dennoch gibt es Dinge, die ich ihnen nicht anvertrauen würde. Ich persönlich lege großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit.

ORF.at: Sie schreiben in Ihrem Buch "A Quarter Century of Unix", dass Österreich das erste Land in Kontinentaleuropa war, in dem Unix zum Laufen gebracht wurde, und zwar von Jim Curry, der Version 5 im Jänner 1975 auf einer PDP-11/45 im International Institute for Applied Systems and Analysis (IIASA) in Laxenburg installierte. Nun ist die Ausgabe des Buchs, die mir vorliegt, 1995 erschienen. Stimmt diese Information noch?

Salus: Ja, so viel ich weiß, stimmt das. Niemand hat bisher dagegen Einspruch erhoben. Aber aufgepasst: Es ist die erste Installation in Kontinentaleuropa. In Großbritannien gab es schon vorher eine Unix-Installation. Aber auf dem Kontinent war die Installation in Laxenburg allen meinen Informationen nach die erste.

ORF.at: Nicht schlecht!

Salus: So ist es. Bemerkenswert ist es auch deshalb, weil damals Computernetzwerke noch kaum verbreitet waren. Man musste alles mit der Post durch die Gegend schicken. Die Verbreitung von Unix ging für damalige Verhältnisse trotzdem schnell vor sich.

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(futurezone/Günter Hack)

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Forum

 
  • Vorschlag

    veryconfused, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 58 Minuten

    Anstelle des OS-Geflames könntet ihr Experten doch auch einmal das NTFS- und EXT*-Dateisystem diskutierend gegenüberstellen

    • gordongecko, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 3 Minuten

      Das ist leider nicht möglich. NTFS ist ein proprietäres Produkt der Fa. Microsoft und stellt sich der Aussenwalt als blackbox dar. Um etwas mehr darüber zu erfahren müsste man zu Mitteln wie reverse engineering greifen aber da ist man dann schnell in einer rechtlichen Grauzone. Daher: Vergleich nicht möglich. Für Dich nicht und für mich nicht.

  • Esmag für selbsternannte

    oldwald4tler, vor 75 Tagen, 23 Stunden, 14 Minuten

    IT-Experten so wichtig wie die Mondlandung sein.

    Aber wer mit seinem PC mehr als nur "technisch Spielen" will, der wird mit Unix keine Freude haben.

    Oder hat jemand beispielsweise einen Vorschlag, wie ich unter Unix unter Unterstützung aller Schnittstellen meine HDTV-Videos halbwegs preisgünstig bearbeiten kann?

    • kistenteufel, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 40 Minuten

      Kann man auch nicht mit WIN, ausser man kauft eine 3rd party software. Aber im standardpaket ist keine sw vorhanden...
      Also hier geht es um OS nicht um HDTV bearbeitung.
      wenn ich hdtv bearbeiten möcht nehme ich sowieso mac und nicht win, ist einfach stabiler und schneller

    • Videobearbeitung unter UNIX?

      bugadeng, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 11 Minuten

      Da würde ich zu nem Mac raten.

    • Ist die Frage,

      tomtiger, vor 75 Tagen, 21 Stunden, 8 Minuten

      was von den üblichen Unix Anwendungen portiert wurde. SGI ist ja der altbekannte Standardname im Bereich Video, ist sicher eine Menge auf PCs portiert worden, seit die entsprechende Leistungen bringen.

  • PC und Bill Gates

    bugadeng, vor 75 Tagen, 23 Stunden, 25 Minuten

    Warum wird eigentlich immer MS mit der Verbreitung des PC in Verbindung gebracht? Angefangen hat das Ganze jawohl mit dem Apple II. Die "Vision" von Bill Gates war schon 4-5 Jahre alt, als der erste IBM-PC auf den Markt kam, der bekannterweise eher zufällig ein Betriebssystem von Microsoft verwendete.

    • "eher zufällig"

      oldwald4tler, vor 75 Tagen, 23 Stunden, 19 Minuten

      Da spricht ja der wahre Kenner. (((-:

    • :-(

      bugadeng, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 10 Minuten

      Die Smilies drücken jetzt deine Trauer aus, dass du eben keine Ahnung hast, ja?

    • Warum das so ist??

      blubbel, vor 75 Tagen, 21 Stunden, 26 Minuten

      Weil ein Apple eben ein Apple ist. Der P(ersonal) C(omputer) wurde meines Wissens nach von IBM "erfunden". Tja, und da das MS Windows xyz eben nur auf PC's läuft isses klar, warum!

    • An blubbel:

      tomtiger, vor 75 Tagen, 21 Stunden, 6 Minuten

      Hmmm ... Du hast also tatsächlich verschlafen, das es Windows für Alpha, PARisc, Sparc, etc. gab?

    • Nein...

      blubbel, vor 75 Tagen, 14 Stunden, 19 Minuten

      ... nicht verschlafen, denn ich bin breite Masse und mit Sicherheit hat die breite Masse von "Alpha, PARisc, Sparc" usw noch nie was gehört.

    • Bin immer wieder beeindruckt...

      tintifax2, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 27 Minuten

      wie bei solchen Themen immer alle mit Halb und Viertelwissen sich wichtig machen:

      Der erste PC war nicht ein Apple, sondern ein Xerox (Alto). Zwar nur ein prototyp für die Forschung, allerdings hat dieser mehr für die heutige EDV erfunden als Apple, MS, IBM zusammen. (Maus, Ethernet, etc)

      Der erste PC, der ein halbwegs kommerzieller Erfolg worden ist war auch noch nicht ein Apple, sondern der Altair.

      Nachdem in den Xerox Labs die Forscher frustriert (weil alle Forschung an der Öffentlichkeit vorbeientwickelt wurden) die Firma in Richtung Apple (und teilweise auch MS) verlassen haben, gabs dann den Apple. KEINE großartige Innovation, sondern in Wirklichkeit eine Kopie des Xerox, der allerdings preislich in Regionen ging die Sinn machten.

      Microsoft war zu diesem die erste eigentliche Softwarefirma, und hat mit Basic Interpretern für verschiedene Hersteller das Geld gemacht. Das ist im übrigen auch der große Unterschied zwischen Windows und den meisten anderen Systemen: MS verkauft ein Betriebssystem für eine Fülle von Herstellern, während die meisten anderen kommerziellen Betriebssysteme an die Hardware gebunden sind. (Apple, Sun, etc)

      Folglich auch klar, dass es Windows in der Geschichte immer wieder für ganz unterschiedliche Rechnerplattformen, nicht nur verschiedene Hersteller gab....

    • tintifax2, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 26 Minuten

      Achja, noch so ein kleiner Hinweis: Microsoft hat in der Geschichte mindestens 2 mal Apple vor dem Konkurs gerettet. Das erste mal war als sich der Apple überhaupt nicht verkauft hat, und MS Excel als Killerapp für den Apple geschrieben hat (Ja, Excel ist zuerst für den Apple rausgekommen). Und das zweite mal war bei der Rückkehr von Jobs zu Apple, als MS eine riesige Anzahl von nicht stimmberechtigten Aktien eingestiegen ist, damit Apple nicht eingeht.

      Also, dieser Krieg - Apple gg MS - wird in Wirklichkeit nur von den Jüngern geführt, nicht aber von den Firmenchefs. Dort ists eine sich gegenseitig befruchtende Konkurenz zweier Firmen, die mehr miteinander zusammenarbeiten als die meisten glauben.

      Und zu Unix: Unix ist veraltet. Wenn der Typ was gegenteiliges behauptet zeigt er dass er keine Ahnung hat. Linux z.B. versucht durch irgendwelche (technisch eh ganz guten) Ideen die veralteten Probleme (monolithischer Kernel) zu umgehn. Fakt ist, dass moderne Betriebssysteme anders aussehn.

    • @tintifax2

      irata, vor 75 Tagen, 4 Stunden, 40 Minuten

      Vielen Dank für diesen detailierten Ausflug in die Computergeschichte, garniert mit bunten Ausschmückungen und lustigen Verwechslungen ;-)
      Ein wenig die Geschichte der GUI vermischt mit der Geschichte der PC/Microcomputer, abgerundet mit etwas Fantasie :-)
      Altari war nur ein Bausatz für Freaks und mäßig erfolgreich - und auch nicht der erste PC. Die ersten erfolgreichen PC war die "1977 Trinity" - Commodore PET, TRS-80 und Apple II.
      Und Xerox hat absolut gar nichts mit den ersten (sehr erfolgreichen) Apple-Rechnern zu tun - erst Apple Lisa war eine "Kopie".
      Du hast noch Laserdrucker und GUI vergessen, die bei Xerox "erfunden" wurden (wobei GUI noch viel weiter zurück reicht).
      Eine "Killerapp" war VisiCalc für Apple II, und Lotus 1-2-3 für den IBM PC, für Mac war es wohl PageMaker (und Photoshop).
      Multiplan, Vorgänger von Excel gabs für MS-DOS, CP/M, C64, Apple II usw.
      Und die Apple-Aktien hat MS nicht aus Freundschaft oder Gutmütigkeit gekauft - das hat mit einer Klage zu tun ;-)

  • Zitat von oben:

    frohsinn, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 42 Minuten

    ORF.at: Als wir über Chrome OS berichteten, schrieben viele unserer User im Forum, dass sie ihre Daten niemals Google anvertrauen würden.

    Hah, und ich hab immer geglaubt all unsere Kommentare san nur Futter für: dev null und damit verdorbene Müh. :)

  • Faszinierend

    kistenteufel, vor 76 Tagen, 4 Stunden, 50 Minuten

    Was hier für sinnlose kommentare rumschwirren, von selbsternannten PC experten. Eins sieht man wenigstens, wer mal einen rechner gestartet hat und ein OS installiert hat, ist automatisch ein IT'ler ;)
    Es sollen bitte die die meinen WIN zu verwenden, weiterhin das WIN nutzen und fertig. Sie wollen halt einfach nicht effizienter leben und das gerät nur benutzen, frei nach dem motto: ohne probleme kann ich nicht leben....ich ärgere mich halt gern und kauf viel SW um mein WIN zu betreiben ;)

    • onza, vor 76 Tagen, 4 Stunden, 42 Minuten

      ich frag mich wer hier blödsinn redet.

      mein windows XP stürtzt mir weniger oft ab als linux und das ist immerhin auch schon jahre alt. effizient ist es auch, oder meinst die firmen sind alle blöd?

      die die meinen dass windows so viele probleme verursacht reden wohl immer noch von windows 98...

      wenn wer aber was anderes verwenden soll - auch kein problem. hat alles seine stärken, aber dieses windows-bashing ist dämlich.

    • @onza

      neonlicht, vor 76 Tagen, 4 Stunden, 6 Minuten

      wenn dein xp-system seltener abstürzt als dein linux-system, dann gibt es nur 2 möglichkeiten:

      * du bist ein einziartiges genie

      * du drehst deinen windows-rechner nie auf

      und das hat mit windows bashing nichts zu tun; das ist der erfahrungswert aller, die ich kenne, die mit diesen systemen zu tun haben.

    • onza, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 56 Minuten

      und wieder mal typisches blabla der linuxer... grad bei multimedie schmiert linux hin und wieder doch ab weil die treiber oft nicht ideal nachgebastelt sind. dazu kommt noch dass beim linux gern anwendungen ins nichts verschwinden.

      natürlich auch nicht sehr oft, aber beim einem aktuellen windows passiert das auch nicht öfter.

    • calypso, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 44 Minuten

      ich bin also ein genie, weil mein xp und inzwischen win7 (8h am tag im einsatz) seltener pro jahr abstürzt als meine hand finger hat?

      und ich dachte man müßte was am kasten haben, um ein genie zu sein.

    • gordongecko, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 40 Minuten

      Naja man muss schon auch bissl a Software am Kasten haben. Immer nur minesweeper spielen ist kein echter Belastungstest calypso.

    • gordongecko, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten

      Anwendungen können da wie dort abstürzen. Ein OS wie Linux kann einen solchen Absturz besser verkraften als andere. Sehr gut im Serverbetrieb aber einem Anwender bringt das genau nix. Für den macht es keinen Unterschied ob "nur" sein Programm abgestürzt ist oder der ganze Computer.

    • max7c, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 5 Minuten

      Meiner Erfahrung nach gibt es seit XP keine Stabilitätsprobleme mehr mit Windows.
      Allerdings hatte ich auch noch kein Windows ständig laufen.

      Ein als Server missbrauchter Medion PC mit Debian ist 1,5 Jahre durch gelaufen bis die Hardware schließlich aufgab - ohne Software bedingte Aussetzer.
      Am Notebook friert Ubuntu manchmal beim aufwachen aus dem suspend-to-ram aus.

      Die Stabilität ist meiner Meinung nach kein Grund mehr um von Windows wegzugehen (bei Desktop Systemen).
      Allerdings hat sich Vista bei mir mal mittels Update selbst gekillt...

    • Hähä,

      tomtiger, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 2 Minuten

      XP effizient, selten so gelacht.

      Ob die Firmen blöd sind ist aber eine legitime Frage, das muss man zugeben.

      XP kann man ganz gut zum Absturz bringen, es reichen mehrere Versionen von Winword und Adobe Programme. Und das die Schriftverwaltung von XP ein Horror ist, weiß jeder aus dem Layoutbereich. Von den Problemen mit Postscript will ich mal gar nicht reden.

      Was im Falle eines Festplattendefekts zu tun ist, ist natürlich auch witzig. Oder wenn man eine größere Festplatte einbauen will, aber die Systempartition nicht rüberbekommt und im Endeffekt neu installieren muss, aber mei, gibt halt offenbar Leute, die entweder kein Problem mit Win haben, oder aber glauben, dass die Probleme normal sind.

      Ich kenne jedenfalls etliche Leutchen, die Win mehrmals täglich neu starten müssen, und meinen, das sei so korrekt, weil sie ja das System sehr belasten würden, die erkennen nichtmal, dass das Fehler sind und behaupten auch steif und fest, Win würde nicht abstürzen und sie hätten absolut keine Probleme.

    • tauceti, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 45 Minuten

      sorry, aber geht's noch ein bisserl dämlicher?

    • max7c, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 33 Minuten

      @tauceti
      bloß weil du keine Lust auf OS-Geflame hast...

    • kistenteufel, vor 76 Tagen, 1 Stunde, 19 Minuten

      calypso, vor 2 Stunden, 22 Minuten
      ich bin also ein genie, weil mein xp und inzwischen win7 (8h am tag im einsatz) seltener pro jahr abstürzt als meine hand finger hat?

      Das ist eben nicht effizient.... mein UNIX server zuhause läuft nun seit 1,5 JAHREN ohne reboot. Zeig mir das mal mit einen WIN server von einen Home rechner red ich da noch gar ned. btw. mein mac läuft ebenfalls durch, ich schalt nur aus wenn ich mal länger urlaub fahre....

    • kistenteufel, vor 76 Tagen, 1 Stunde, 12 Minuten

      Ach und was XP abstürze betrifft...In der Firma muss ich mich leider mit WIN quälen und da wurden wir nun beglückt mit Office 2007.... ich muss ehrlich sagen, sooft wie jetzt ist XP zuvor nicht gebremst worden. Ein PP bremst einen echt leistungsstarken CAD Rechner mehr als jeder Virenkiller.
      Upps Viren ach ja unter unix gibts die ja fast nicht ;-)

    • Von wegen Linux stürzt ned ab und so ...

      facts, vor 76 Tagen, 56 Minuten

      ... mein Ubuntu 9.10 hat in den letzten 2 Wochen öfters die Patschen gestreckt als Windows in den letzten 2 Jahren.

      A Problem(chen) mit dem ATI Catalyst-Treiber, Compiz & 3D Anwendungen ...

      (Und dass man RandR deaktivieren muss, damit man mit dem Catalyst-Treiber 2 Monitore *vernünftig* nebeneinander betreiben kann, ist auch so eine Sache für sich, auf die man nicht so ohne weiteres kommt ... da hab ich bei damals bei der Installation vom 9.04er ewig gesucht ... )

    • facts, vor 76 Tagen, 53 Minuten

      Mein WinXP daheim stürzt *äusserst* selten ab ... und das Vista (und jetzt 7er) in der Firma stürzt praktisch gar nie ab.

      Ich weiß ja ned, was die Leut so treiben, deren Win-Kistl andauernd die Patschen streckt ... i glaub, das sind eher so Urban Legends, die halt von Generation zu Generation weitergereicht werden und ohne nähere Prüfung weitererzählt werden.

    • Und nur bevor da irgendwelche dummen Unterstellungen

      facts, vor 76 Tagen, 23 Minuten

      kommen - ich nutze beide Betriebssysteme ziemlich häufig. Und ja, ich muss mich in einer anderen Situation mit Windows ziemlich ärgern ....

      Aber i kann die 100% Lobhudeleien auf Linux nimmer hören - die sind nämlich glatt gelogen. Da gibts auch noch *viel* zu tun!
      Genauso wie bei Windows.

    • An facts:

      tomtiger, vor 76 Tagen, 3 Minuten

      Kommt wohl drauf an, was man macht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die XP Rechner in der Druckvorstufe massig Probleme machen.

      Zum einen müssen die Leutchen alle möglichen Anwendungen installieren, um mit OLE Daten ins DTP Programm zu bekommen.

      Zum anderen probiers aus, XP verkraftet maximal so um die 700-800 Fonts. Sind mehr installiert werden die korrekt als vorhanden angezeigt, sind aber nicht verfügbar, und nach jedem Boot sind andere nicht verfügbar. Da XP eine abgespeckte Version des Typemanager implementiert hat lässt sich der auch nicht installieren (mit den Vorgängern von XP ging der nämlich gut) da helfen nur Sharewareprogramme den Fehler des OS zu beheben.

      PDF Erstellung (für die Druckvorstufe) und Postscript sind bei XP der Horror!

      Abstürze - bzw. das immer Langsamerwerden bis zur Unbrauchbarkeit - kann ich jederzeit reproduzieren.

      Da es die DTP Umgebungen für Linux nicht gibt, kann ich da natürlich keinen direkten Vergleich anstellen, das die ATI Treiber Müll sind ist bekannt, aber Absturz hatte ich noch keinen, ich brauch aber auch kein 3D.

      Ich selbst hab mit Unixen kein Problem, da ich gerufen werde, wenn Win Probleme macht, kann ich diese Probleme aber reproduzierbar dokumentieren.

    • dahauns, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 56 Minuten

      Bist deppat, da sind wieder Spezialisten unterwegs.
      Nur zwei Anmerkungen in Kürze:
      * Win-Kisten, die x-lange Uptime haben - check. Und zwar Server wie Clients. Den einzige Unterschied diesbezgl. zwischen Linux und Win-Rechnern in der Firma ist, daß Linux nach Security Patches seltener rebooten muß, daß wars aber auch schon.
      Ach ja - gegen die Uptimes der Mainframe-Hosts stinken sowieso beide GEWALTIG ab.

      * Win-Syspart auf andere Platte hieven - wer das nicht schafft, sollte nicht unbedingt auf IT-Macker machen.

    • Ok - ich sags ganz einfach: mit DTP Umgebungen

      facts, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 56 Minuten

      hab ich keine Ahnung, kann mir aber durchaus vorstellen, dass XP mit so vielen Fonts Probleme macht.

      Bei mir tritt das halt nicht auf, weil ich unter 200 Fonts hab (und auch ned mehr brauch!) ....

    • onza, vor 75 Tagen, 22 Stunden, 10 Minuten

      also hier jeden wir doch vom durchschnittsanwender und dem ist egal wie lange linux theoretisch durchlauft wenn er keine grafik verwendet.

      dem ist auch egal dass er mit strg+alt+f7 in der konsole sehen kann warum sein programm nun plötzlich futsch ist. und wie hier schon richtig gesagt wurde ist ihm egal ob der computer rein theoretisch noch übers netzwerk erreichbar ist oder ob er nun ganz abgeschmiert ist.

      800 schriften und 5 acrobat-reader braucht der vermutlich auch nicht. und wenn du schon ein aktuelles linux als vergleich hernimmst solltest du es auch mit windows 7 vergleichen und nicht einem jahrealten XP.

    • An Onza:

      tomtiger, vor 75 Tagen, 20 Stunden, 54 Minuten

      Naja, ein NetBSD Rechner hatte eine bewiesene Uptime von um die 12 Jahren. Bei Windows ist der Vergleich mit einem 7 Jahre alten Version schon nicht mehr zulässig? ;)

      Im DTP Bereich gibt es weder Vista noch Win7! Das liegt an den Unzulänglichkeiten von Microsoft, es ist eben nicht sicher, ob da alles funzt wie erwartet.

      http://kb2.adobe.com/cps/508/cpsid_50853.html

      Und das sind halt nur die gravierenden Probleme!

      Ein Layouter verdient Geld mit seiner Arbeit, er muss fristgerecht fertig werden. Der hat weder eine Woche Zeit rumzuspielen, bis alles unter dem neuen Windows funktioniert, bzw. das Geld, jemanden dafür zu bezahlen.

      Der Durchschnittsnutzer braucht ein Office einen Browser und einen Mua, da sind sich in Punkto Stabilität Win und Unixe sicher nix schuldig, nur das Du halt mit einem Unix das selbe auf einem 10 Jahre alten Rechner problemlos machen kannst. Der einfache Nutzer der nicht großartig spielt hat keinen Grund Windows zu verwenden, es sei denn er will unbedingt ohne Sinn und Verstand mehr Geld ausgeben als nötig.

    • An facts:

      tomtiger, vor 75 Tagen, 20 Stunden, 32 Minuten

      Ja, und ich brauch kein 3D. ;)

      Lustig ist ja, dass der Windowsfan damit angefangen hat, dass sein Windows nicht mehr abstürzt, nicht die Unixer .... ;) Also offenbar ist es bei Windows ein Novum, dass der Rechner nicht dauernd abstürzt.

      Bei Windows hast Du halt das Problem, dass z.B. etliche Wordversionen zueinander nicht kompatibel sind, wenn Du eine alte Word Datei verarbeiten musst, bleibt Dir oft nix anderes übrig, als eine alte Word Version zu nutzen, und das macht durchaus Probleme. Wahrscheinlich bekommt man das auch anders hin, nur der Layouter will ja "nur" arbeiten, nicht erst hundert MS Kurse machen, nur um eine alte Worddatei zu setzen. Und jedesmal einen ITler zu holen, ders hinbekommt ist unwirtschaftlich.

      Der Hans hat auch recht, es ist möglich, eine Win Systempartition umzuheben, aber erstens nicht mit Bordmitteln (zumindest bis inkl. WinXP), und einem "einfachen" professionellen Anwender kannst Du das auch nicht zumuten.

      Ich will sicher niemanden zu einem Unix überreden, gerade z.B. im DTP Bereich wäre das auch sinnlos, weil es die Anwendugnen da nicht gibt, und auch der Ausgangsposter hat gesagt, die Leutchen sollen ihr Win nutzen, wenn sie wollen. Onza...

  • Ois a bledsinn

    flexmän, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 26 Minuten

    den C64 schaltet man ein, und das Betriebsystem ist da!

    Und jetzt will uns Google einen 7-Sekunden-Start als schnell verkaufen...

    • dafia braucht des DVB-T-Kastl fian Fernseha

      ebenezer, vor 76 Tagen, 3 Stunden, 25 Minuten

      a poar Minutn, bis in d Heh kummt. Und zagt no wos vun an Java on, mid ana Kaffeetassn, wos i aaa ned brauch

    • tauceti, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 44 Minuten

      Es gibt auch Mini-Linuxe, die in 3 Sekunden starten...

      Ist natürlich nichts gegen den C64 - eh klar ;-)

    • tauceti, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 42 Minuten

      Ich glaub, DSL Linux ist so ein Kandidat.

      (DSL hat hier nichts mit einer Internetverbindung zu tun - heißt nur "damn small linux". Nein, liebe Zensurtante, das war kein Fluch, das war die echte Abkürzung. Für seinen Zweck ist DSL Linux - oder andere Schnellstarter schon ganz gut)

  • Was MacOS besser macht

    pwilli, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 39 Minuten

    • pwilli, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 33 Minuten

      Oh, wollte noch nicht abschicken, aber was solls:

      Also es gibt einen grundsätzlichen Unterschied zwischen MacOS und Windows, der selten genannt wird:

      MacOS bricht regelmäßig mit der Kompatibilität zu seinen Vorfahren. D. h. anstatt ständig zu versuchen (wie Windows) alle Software für Vorgänger weiterhin zu unterstützen, kann man sich auf radikale Änderungen und Verbesserungen konzentrieren. Linux übrigens genauso, allerdings fällts dort dank leicht anpassbarer Opensource-Anwendungen nicht auf).

      Das mag für viele ein Nachteil sein, mMn. ist dies aber etwas, das Microsoft mit Windows ebenfalls tun sollte. Das Windows wäre deutlich zuverlässiger, wenn man sich endlich mal trauen würde, den Altbalast abzuwerfen. (und ganz nebenbei Programmierer dazu zwingt, endlich die alten, teils fehlerhaften Schnittstellen von Windows NT und Co. nicht mehr zu verwenden).

    • aha,

      mrkobayashi, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 50 Minuten

      ich werde jetzt nicht sagen das es richtig oder falsch ist was du da schreibts, aber hier ein beispiel.
      vor ein paar monaten habe ich auf fxguide.com einen artikel gelesen in dem jemand von double negative gemeint hat das sie für 'nen spot ein, ich glaube morphing programm, gebraucht haben für einen morphing effekt.
      sie hätten es natürlich mit neuerer software probiert, aber das ergebnis war nicht genau das was sie erwartet haben.
      da hat sich der typ erinnert das es unter win 2000 oder so, uralt, eine software gab die perfekt funktioniert hat und genau so sollte das aussehen.
      sie haben die software auf !disketten! gefunden, installiert und perfekte arbeit abgeliefert (morphing war nur ein kleiner teil der produktion).

      also mal abgesehen davon das apple in der highend cgi/effekte-liga garnicht mitspielen darf (software läuft zu 95% auf pc und unix) ist es meiner meinung kein fehler backwards compatible zu sein. is doch mühsam immer alles umstellen zu müssen wenn die pipeline mal läuft, wer im business soll sich das leisten können?

    • foobar, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 42 Minuten

      Jaja die "highend cgi/effekte liga" ist schliesslich die Speerspitze der Datenverarbeitung. Nicht vielleicht Nationalbank und das Organspenderegister, nein es ist die "high end cgi/effekte liga"

    • An kobay....:

      tomtiger, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 31 Minuten

      Hmmm .... "software läuft zu 95% auf pc und unix" ned viel Ahnung von der Branche, was?

    • @pwilli!

      ö3verweigerer, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 26 Minuten

      Vorweg - ich bin kein Apple/MAC Fan - um das klarzustellen.
      Dass MacOS mit der Kompatibilität zu Vorgängersystemen bricht kann eventuell eine Verbesserung sein, muss es aber noch lange nicht sein!
      aktuelle MacOSe laufen unter Unix (adaptieres BSD, wenn ich mich nicht täusche) - also eigentlich nichts anderes als eine hardwaregebundene XServer-Anwendung

      @mrkobayashi: Unter Win7 läuft vieles nicht mehr, was noch unter W2000 funktionierte. In Zeiten von virtueller Emulation von Betriebssystemen greift dein Argument in keinster Weise.

    • @tomtiger

      ö3verweigerer, vor 76 Tagen, 5 Stunden, 22 Minuten

      Wo sonst?: Wenn wir mal die embedded Systeme (inkl. Handys etc.) außen vor lassen und so Altlasten wie AS/400 (IBM) bzw. BS2000 (Siemens) mal aussterben lassen, dann bleibt bei einem Marktanteil von MacOS von etwa 5% wirklich der Rest für PC und Unix über - Oder hab ich da etwas essentielles versäumt?

    • An den Ö3 Verweigerer:

      tomtiger, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 48 Minuten

      Übersehen, dass er explizit von "highend cgi/effekte-liga" spricht? Die haben bis vor ein paar Jahren einen PC nichtmal mit der Kneifzange angefasst!

    • tauceti, vor 76 Tagen, 2 Stunden, 38 Minuten

      Mittlerweile fassen die GPUs die ehemaligen Supercomputer mit der Kneifzange ;-)

  • OS NeXTSTEP = steve jobs = apple = osX.

    shk747, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 28 Minuten

    • @shk747, OH GOTT!

      mrkobayashi, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 59 Minuten

      mir wird gleich übel!

    • Coole Ableitung

      tomtiger, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 54 Minuten

      OS Xenix = Bill Gates = Microsoft = Windows

    • @tomtiger

      neonlicht, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 49 Minuten

      der große unterschied ist:

      os x ist ein aktuelles betriebssystem

      xenix scheiterte an den hardwarevoraussetzungen (benötigte eine festplatte, die zu diesem zeitpunk rund 5000 euro kostete...) und war seit anfang der 90er nicht mehr weiterentwickelt.

      man sieht also, history repeats itself... :-)

    • und das Apple..

      dagarfield, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 47 Minuten

      ... hat es geschafft aus einen der Besten OS's das MacOS zu generieren, dabei (fast) all die Vorteile von NeXTStep zu nichte zu machen.

    • An neonlicht:

      tomtiger, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 41 Minuten

      NeXTStep gibt auch nimmer. Xenix war das erfolgreichste x86 Unix seiner Zeit. SCO, Sinix (Siemens). IBM PC-XENIX ..... Xenix lief auch auf Apples Lisa, den man abewr nie bekam ....

      SCO Unix ging aus Xenix hervor.

      Ist aber egal, NeXTStep hat mit OSX nicht viel zu tun.

  • Ziemlich unsinnig

    rohestoerung, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 47 Minuten

    Betriebssysteme zu bewerten. Das ist, als wolle man Sprachen bewerten: Chinesisch, Quetschua, Französisch und Nama (Hottentotten) sind völlig unterschiedlich strukturiert und in ihrer Komplexität sehr verschieden. Trotzdem können die Nutzer damit gut kommunizieren. Kaum jemand will, dass Frankreich auf Chinesisch umstellt.
    Die vergelichende Bewertung von Unix und Mondladunge wäre dann etwas so, als würde man behaupten, Französisch sei wichtiger als Geologie.

    • dein Vergleich hinkt...

      dagarfield, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 39 Minuten

      ... du musst es so sehen, ohne UNIX->Keine Mondlandung.
      Tatsache ist dass wir von der Mondlandung hauptächlich psychologischen Wert, den praktischen Nutzen hatten wir aus den Vorbereitungen dafür, von der Landung, haben höchstens einige Wissenschaftler was davon, aber du oder ich nicht und wenn in so einem Ausmaß dass es nie ausschlaggebend sein kann wie die Entwicklung des UNIX.

    • einspruch!

      neonlicht, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 27 Minuten

      wenn ich zb. verschiedene arten von schnee beschreiben möchte, eignet sich wohl eine eskimo-sprache, die verschiedene wörter für verschiedenartige beschafftenheiten von schnee hat, besser als eine beduinensprache, die vielleicht gar kein wort für schnee kennt. bei der beschreibung von sand wird es umgekehrt sein.

      und - hypothetisches beispiel - wenn ich, um eine sprache zu sprechen, eine zweite zunge, ein 10 mal so großes gehirn und was weiß ich noch benötige, dann ist es natürlich grundsätzlich möglich, in dieser sprache zu kommunizieren; allerdings ist es auch auf aufwändiger, die entsprechenden ressourcen zu "warten".

      umgelegt auf betriebssysteme ist derzeit eine sprache weit verbreitet, bei der man ständig den mund offen halten muss, was die gefahr einer infektion erhöht...

    • @neonlicht: 100% Zustimmung.

      eudiktator, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 2 Minuten

      Schon der Name "Fenster" deutet darauf hin, dass es für alle Eindringlinge offen ist. Windows ist die Bildzeitung der Betriebssysteme. Bunt und beliebt aber inhaltlich schwach.

    • Blödsinn.

      tomtiger, vor 76 Tagen, 6 Stunden, 47 Minuten

      Betriebssysteme sind nuneinmal Werkzeuge. Und sie müssen gut verglichen werden. Wenn ich eine Realtime Anwendung habe, brauche ich ein RT Betriebssystem usw.

      Ist halt traurig, wenn Leute EDV Fragen diskutieren, aber nicht über den eigenen Rechner hinausdenken können.

      Auch beim eigenen Rechner sollte man eigentlich nachdenken und vergleichen können, welche Anwendungen brauche ich, welche Anforderungen hat das OS, was kostet der Spaß, wer macht die Wartung, etc.etc.

  • Bell-Labs & Ken Thompson

    chrilly, vor 76 Tagen, 7 Stunden, 54 Minuten

    Es gab damals in den Bell-Labs einen ziemlich freien Geist. Begabte Leute wie Ken Thompson konnten sich herumspielen ohne dass jemand gleich gefragt hat, wozu das gut ist.
    Das hat sich inzwischen ziemlich geändert. Plan 9 ist ja abgewürgt worden. Habe vor ein paar Jahren Ken Thompson besucht. Er war ziemlich frustriert. Er hat ein Musik-Kompromierungsverfahren entwickelt, dass viel besser als mp3 war. Das ist aber vom Managment im Zuge einer Industrieabsprache abgewürgt worden. Er ist dann auch von den Bell-Labs wegegangen.
    Persönlich war ich Nutzniesser dieser Frustation. Er hat mir auf seiner Cessna Flugstunden gegeben anstatt in die Arbeit zu fahren.