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TA-Beamte zur Polizei: Vereinbarung fix

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26.11.2009|08:59

Telekom Austria (TA) und Bundesregierung haben die Vereinbarung über den Wechsel von bis zu 500 Beamten aus dem Festnetzbereich des Unternehmens zur Polizei unterzeichnet. Wie viele Beamte die Möglichkeit zum Wechsel nutzen werden, steht noch nicht fest.

Der Wechsel der Beamten, "deren Positionen aufgrund des technologischen Wandels nicht mehr benötigt werden", erfolge freiwillig, so das Unternehmen.

Dauerhafter Wechsel möglich

TA-Generaldirektor Hannes Ametsreiter bezeichnete die Vereinbarung in einer Stellungnahme als "bahnbrechend", sie schaffe eine "Win-win-Situation für alle Beteiligten".

Laut der Vereinbarung könnten bis zu 500 von insgesamt 6.100 Beamten, die im Festnetzbereich der TA angesiedelt waren, freiwillig zur Polizei wechseln, um dort Verwaltungsdienste zu übernehmen. Nach sechs Monaten könnten die Beamten ihre dauerhafte Versetzung zur Polizei beantragen - sofern sie von der Polizei positiv beurteilt wurden. Sie verlieren dann das Rückkehrrecht zur TA-Gruppe.

Jahresergebnis 2009 nicht betroffen

Die TA wird die Gehälter der wechselnden Beamten bis zum 30. Juni 2014 bezahlen und etwaige Gehaltseinbußen und Pensionsbeiträge ausgleichen. Außerdem erhalten sie für den Wechsel eine Sonderzahlung (Mobilitätsprämie) in Höhe von 6.000 Euro im Jahr bis zur Pensionierung. Das Jahresergebnis 2009 der TA und die Nettoverschuldung würden nicht von der Vereinbarung beeinflusst werden.

Wie hoch die Einsparungen für die TA durch die Vereinbarung ausfallen würden, sei noch nicht abzusehen, so das Unternehmen, da man noch nicht wisse, wie viele Beamte die Möglichkeit zum Wechsel nutzen würden.

Vereinbarung mit Post abgeschlossen

Auch die Post will in den nächsten Jahren bis zu 500 Beamten auf freiwilliger Basis in den administrativen Innendienst der Polizei wechseln lassen. In einer Aussendung am Donnerstag meinte Postgeneraldirektor Georg Pölzl: "Diese Vereinbarung ist ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Durch die stetige Reduktion der Briefmengen werden immer weniger Mitarbeiter bei der Österreichischen Post benötigt. Nun können wir diesen unaufhaltbaren Strukturwandel besser gestalten."

Die Beamten werden nach einer Einschulungsphase von maximal neun Monaten fix in den Polizeidienst überstellt. Die Personalkosten werden, wie auch bei der TA, bis Juni 2014 von der Post getragen und danach vom Bund übernommen. Von einer Wechselprämie, wie sie ehemaligen TA-Mitarbeitern zukommen soll, ist in der Aussendung jedoch nicht die Rede.

(futurezone)

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Forum

 
  • Bedingungslose Grundsicherung durch TA

    mypersopinion, vor 74 Tagen, 47 Minuten

    WUNDERBAR Endlich eine Firma mit HERZ für arme Techniker Und die Jungen bekommen wieder ihre Chance. Übrigens wurden bei diversen Energieerzeugern auch immer wieder schöne Frühpensionen bezahlt, hat ca Brutto das doppelte als bei Telekomikern. Eine Hilfsarbeiter bei einem Energieerzeuger verdient ungefähr soviel, wie ein Dipl. Ing. im Telekombereich. Ich fordere die Gewerkschaft auf, für Firmen wie Telekom einen ersten Preis für bedingungslose Grundsicherung nach ca 30 Jahren Erwerbsleben zu vergeben. Übrigens einen Siemensianer hat es arg erwischt, als er mit 50 hinausgeschmießen wurde. Zehn Jahre muß man erst überbrücken, Wenn dann noch die Frau arbeitslos wird und jüngere KInder da sind, ohne Ausbildung, dann schaut die Welt nicht mehr so schön aus, auch in Österreich.

  • Gratuliere dem Nemsic und Amesreiter

    mypersopinion, vor 74 Tagen, 58 Minuten

    dass Sie die Befürworter einer bedingungslosen Grundsicherung sind und ohne die Mitarbeiter fragen, davon ausgehen, dass sie lieber zu Hause sitzen. Genau, richtig, das ist wirklich bequem und wenn einer ein Master ist und nicht nur ein Slave, tut er sich da eh leichter im vernünftigen selbstbestimmten freien Leben, als in der Arbeit . Auf diverse Vollkoffer Vorgesetzten, die um jede Stunde Zeitausgleich und Urlaub gestritten haben, kann ein gesunder Mensch gerne verzichten. Profilierungssüchtige neurotische Deppen sind oft schwer auszuhalten- nach oben Arschkriechen und nach unten tretten. Eine gute Idee der TA, soviel Geld auf die Seite zu legen, dass sich mancher nicht mit dem täglichen Mobbing am Arbeitsplatz auseinandersetzen muss. Außerdem kommen jetzt Jüngere zum Zug auf Leasingbasis und Privatfirmen übernehmen auch Tätigkeiten. Aber nicht Böse sein, wenn sich kaum Leute zur Polizei melden, vom Regen in die Traufe - als Schütze Arsch von vorne anfangen, vielleicht sogar Dienstprüfung etc. Wie dort mit Hr. Haidinger öffentlich verfahren wurde, zeugt von meiner These, dass halt nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber umsomehr mit Rechts. Außerdem wenn nicht viele zur Polizei gehen, dann haben viele Junge wieder eine Cahnce auf...

    • mypersopinion, vor 74 Tagen, 55 Minuten

      eine Chance auf einen Arbeitsplatz. UNd die Telekom hat ja großzügig vorgesorgt. Man wir nicht reich bei TA, aber man hat sich eine bedingungslose Grundsicherung erworben, wenn man Beamter ist. So manche Deals um TA haben manche unglaublich bereichert. Bei der Mobiltel wurde 800 Millionen Euro verdient innerhalb kurzer Zeit war die Firma ca das Doppelte wert. Warum habe ich nicht so eine Riecher, oder kennt man nicht die richtigen Leute?

  • 6.000,- euro Sonderzahlung jährlich!!!

    isogjetzwos, vor 75 Tagen, 7 Stunden, 18 Minuten

    Laut oe24.at: "Außerdem gibt es für die wechselnden Beamten eine Sonderzahlung von 6.000 Euro im Jahr bis zur Pensionierung." - Da liegt schon ein wesentlicher unterschied darin, ob es eine einmalige Sonderzahlung in der Höhe von 6.000,- gibt oder ob es jährlich eine gibt in der Höhe gibt. Beamter hätte man werden sollen.

    • mußt ja nicht

      drogenprinzessin, vor 75 Tagen, 7 Stunden, 7 Minuten

      jeden Blödsinn glauben was von diesem Käseblatt kommt bzw. deren Homepage steht.

      Einfallspinsel!!

    • die0kleine0meinung, vor 75 Tagen, 7 Stunden, 1 Minute

      das man 6000€ jedes Jahr als Sonderzahlung bekommt, halte ich für unmöglich.

      Da sieht man wieder was dieses "Käseblatt" alles macht um ein bisschen mehr Leser zu bekommen. So ein Schwachsinn.

    • @drogenprinzessin

      isogjetzwos, vor 75 Tagen, 7 Stunden,

      Die Krone schreibt dies auch. Falls du lieber die Presse magst, so kannst du es dort ebenfalls nachlesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Medien einer Falschmeldung erlegen sind. Hier in der FuZo schreibt man halt vage, dass sie eine Sonderzahlung in der Höhe von 6.000,- erhalten. Wie oft steht nicht. Vielleicht sollte die Redaktion dies gegebenenfalls richtigstellen.

    • @drogenprinzessin

      isogjetzwos, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 59 Minuten

      Jemand anderen als Einfallspinsel zu titulieren, halte ich für beleidigend.

    • ich bin der Meinung,

      drogenprinzessin, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 54 Minuten

      dass man dies auch mit normalem Hausverstand herausfinden kann.

      Natürlich gibt die Schlagzeile so mehr her,
      aber es stimmt einfach nicht!

      Add Einfallspinsel: nehme ich zurück und ersetze es mit "wohl ausgesprochen naiver Zeitgenosse"

    • Danke für den Hinweis!

      tantejutta, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 32 Minuten

      Wir haben nochmals bei der TA nachgefragt. Es stimmt, dass die Beamten bis zur Pensionierung 6.000 Euro Mobilitätsprämie _pro Jahr_ zusätzlich erhalten. Wir haben das im Artikel nochmals ergänzt und entschuldigen uns hiermit für die anfangs unpräzise Formulierung.

    • @tantejutta

      isogjetzwos, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 30 Minuten

      Danke für Nachrecherche und Richtigstellung.

    • @drogenprinzessin

      isogjetzwos, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 28 Minuten

      Wie du jetzt siehst bzw lesen kannst, ist nichts unmöglich. Also wer ist nun der "ausgesprochen naive Zeitgenosse"?

    • das wäre ich

      drogenprinzessin, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 21 Minuten

      nur wer die Vergangenheit der tantejutta kennt, dürfte da weiter seine Bedenken haben!

    • @drogenprinzessin

      tantejutta, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 14 Minuten

      Wenn Sie uns nicht glauben, können Sie immer noch selbst bei der TA anrufen. Es sind 6.000 Euro im Jahr. Die Originalmitteilung der TA finden Sie hier: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091126_OTS0027/telekom-austria-schliesst-vereinbarung-fuer-den-freiwilligen-wechsel-von-bis-zu-500-beamten-zur-polizei/channel/wirtschaft

    • @drogenprinzessin

      isogjetzwos, vor 75 Tagen, 5 Stunden, 53 Minuten

      Die Wahrheit kann manchmal auch weh tun. ;-)

    • Ein Wahnsinn

      drogenprinzessin, vor 75 Tagen, 5 Stunden, 25 Minuten

      hätte mir nie gedacht, dass so etwas denkmöglich ist.

      Jedenfalls lasse ich den "ausgesprochen naive Zeitgenossen" natürlich auch gegen mich gelten :-)

  • kurse werden nur angeboten, wenn für den neuen Job erforderlich....

    hexerl43, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 44 Minuten

    das Ziel der TA. ist soviel wie möglich Beamte und Angestellte loszuwerden. Kann mir nicht vorstellen das es intern unterstützung für Weiterbildung gibt

    • knudelaug, vor 75 Tagen, 5 Stunden, 44 Minuten

      in der ta gibts unterstuetzung zur weiterbildung - soferne sie fuer den gegenwaertigen job notwendig ist. umschulung auf einen anderen job ist nicht drin. da entsorgt man lieber die mitarbeiter mit ausgelaufenen jobs ;-(((

  • knudelaug, vor 75 Tagen, 11 Stunden, 41 Minuten

    "deren Positionen aufgrund des technologischen Wandels nicht mehr benötigt werden"

    wie waers mit umschulen ? die "telekom academy" hat ein sehr grosses angebot an kursen. oder ist das doch eine entsorgung von alten beamten ???

    • Ich bin immer wieder beeindruckt

      fielosof, vor 75 Tagen, 11 Stunden,

      wenn ich sehe wie Blinde von der Farbe reden ...

      Erkläre mir bitte mit einfachen Worten wie du einen 50-Jährigen, der sein Leben lang im Hauptverteiler Doppeladern gelötet bzw. geklemmt hat, zum Konfigurieren von VoIP-Routern oder für die Administration von VoD-Servern heranziehen willst?

    • knudelaug, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 32 Minuten

      es gibt auch andere arbeiten als router konfigurieren.
      - call center
      - dateneingabe
      - bautrupp
      - logistik
      - ...

      kannst mirs glauben. bis vor drei jahren war ich bei dieser firma, und ausschliesslich wegen meinem alter, und entsprechendem gehalt, wurde ich mit einer sonderabfertigung entsorgt. ich war allerdings kein beamter.

    • Ohne Rangieren wirds aber nicht gehen

      rotzer2002, vor 75 Tagen, 10 Stunden, 25 Minuten

      den 50-Jähringen brauchst auch noch in 20 Jahren, einer muss die Kabel ja rangieren. Nur jetzt machts halt eine Externe Firma und kein Beamter mehr....

    • Ok, knuderl

      fielosof, vor 75 Tagen, 9 Stunden, 4 Minuten

      dann solltest du eigentlich wissen dass es für

      - call center
      - dateneingabe
      - bautrupp
      - logistik

      Bereits Leute gibt. Willst du die erst rauswerfen um Platz für die anderen zu machen? Oder ist ein z.B. Callcenter oder Bautrupp für dich nur ein Parkplatz wo man alle hinstecken kann die anderswo nicht mehr gebraucht werden?

      Wenn man sich die Qualität des TA-Callcenters ansieht könnte man das eh glauben.

    • rotzer

      fielosof, vor 75 Tagen, 8 Stunden, 58 Minuten

      Wenn du den Laden kennen würdest, dann wäre dir klar dass das Unsinn ist.

      Durch den Rückgang der Festnetzanschlüsse werden seit vielen Jahren die bestehenden Rangierungen bei Abbau eines Anschlusses nicht mehr rausgenommen. Die Vermittlungstechnik hat die Kapazität aus der Zeit des Vollausbaus - also heute doppelt so viele AE als tatsächlich Anschlüsse vorhanden sind. Aus diesen Gründen ist bei Wiedererrichtung auch keine neue Rangierung mehr notwendig, die alte ist ja eh noch da und es braucht bloß das Port aktiviert zu werden.

      Die wenigen Rangierungen die heute noch notwendig sind können nun einmal mit einem Bruchteil des personals von früher erledigt werden. Früher sassen z.B. in Kaisermühlen 3 Beamte im HV herum - heute kann man es locker vom Prater aus mitbetreuen und ein paar andere Wählämter auch noch.

    • knudelaug, vor 75 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      dass es in den bereichen natuerlich leute, hauptsaechlich von personalleasingfirmen, gibt weiss ich. aber vielleicht haette man vor der aufnahme dieser leute an die vorhandenen denken sollen.