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Fusion von Mobilfunk und Festnetz angeblich fix

TELEKOM AUSTRIA
27.11.2009|12:08

Die Fusion von Mobilfunk und Festnetz bei der Telekom Austria Holding soll so gut wie fix sein, berichtete die "Wiener Zeitung" am Freitag unter Berufung auf Konzernkreise.

Demnach "verdichten sich die Hinweise", dass bei der Aufsichtsratssitzung am 9. Dezember die Zusammenlegung vorgeschlagen wird. Vor rund zwei Wochen gab der Aufsichtsrat dem Vorstand den Auftrag, die Vor- und Nachteile einer Fusion zu prüfen.

"Stimmt nicht"

"Das stimmt nicht, dass es eine beschlossene Sache ist", wiederholte hingegen eine Sprecherin der Telekom Austria (TA) am Freitag ihre Aussage von Mitte November.

Mitarbeiter der TA äußerten sich laut "Wiener Zeitung" von den Plänen überrascht und besorgt. Eine Zusammenlegung könnte auch einen weiteren Stellenabbau bei der TA mit sich bringen, so die Zeitung.

Keine "Ruckzuck-Entscheidung"

"Eine Ruckzuck-Entscheidung darf es nicht geben, auch wenn es derzeit da und dort so ausschaut, als müsse sofort entschieden werden", teilte mobilkom-Betriebsratsobmann Werner Luksch am Freitag in einer Aussendung mit. In jedem Fall müssten die Arbeitsplätze gesichert werden, forderte Luksch. Außerdem dürfe die mobilkom nicht an Service- und Innovationsqualität verlieren.

Europaweiter Trend

Die TA würde mit der Fusion auf einen europaweiten Trend aufspringen. Vergangene Woche bekam etwa die Deutsche Telekom (DT) von ihren Aktionären grünes Licht für die Zusammenführung der Festnetz- und Mobilfunksparte.

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(futurezone/APA)

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Forum

 
  • Gewerkschaft verschweigt Wichtiges

    mypersopinion, vor 74 Tagen, 20 Stunden, 21 Minuten

    1.) beim Kauf der bulgarischen Handyfirma sind 800 Millionen Euro nur an Aufschlag für die Zwischenhändler kassiert worden. Zufälligerweise sind viele der Handelnden Personen gut bekannt gewesen. Wieviele Arbeitsplätze wurden da vernichtet? 2.) wenn Arbeit ausgelagert wird und wenn jede Menge Leasingmitarbeiter beschäftigt werden und im gleichen Zug das Personal abgebaut wird - da braucht es halt eine Gewerkschaft die nicht einmal dazu in der Lage ist, zu streiken. 3.) Mit den ca 600 Millionen Euro an getätigten Rücklagen, können die unfreiwillig freigestellten Mitarbeiter noch mehr werden und über Jahre bestens bezahlt werden. So gesehen ist es ein Riesen-Zusatz-Gewinn für TA, wenn sie "Freiwillige" zur Polizei bekommt, sie zahlt noch jährlich 6000 Euro Mitarbeitermobilitätsprämie und ab 2014 spart sie sich das Gehalt komplett. Es ist einfach unverständlich, die oft selbe Arbeit durch Leasing abzudecken und die Leute nach Hause zu schicken. Nur wenn sich viele "Freiwillige für anderwertigen Staatsdienst" melden , geht die Rechnung auf. Warum sich die Politik einmischt und nicht andere Arbeitslose zu Polizei etc. einstellt werden, zeigt, dass hier etwas komisch läuft. Die Telekom hat hoch gepokert, aber gleichzeitig benutzt Sie als Privatfirma die Politik für ihre...

  • sunwalker2006, vor 74 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten

    Und jetzt nur noch mit der Post fusionieren!

  • knudelaug, vor 74 Tagen, 21 Stunden, 36 Minuten

    prinzipiell ist die fusion sinnvoll. es werden ja (hoffentlich) einige parallelstrukturen beseitigt. dass dabei einige arbeitsplaetze, hauptsaechlich weniger qualifizierte, obsolet werden ist klar. die frage ist nur wie die fusion durchgefuehrt wird und wie stark von betriebsrat und politik interveniert wird.

  • an sich eine vernünftige entscheidung

    oder, vor 75 Tagen, 59 Minuten

    weil telekommunikation gehört unter ein dach. es ist und war nie sinnvoll diese bereiche zu trennen. dass dabei stellen frei werden - damti wird sich der unnötige betriebsrat-heini abfinden müssen. denn diese lösung ist immer noch besser als würde die festnetz-sparte untergehen. doch so weit denken kann ein betriebsrat in diesem land nicht.

  • Zuerst zusammen,

    c1x111, vor 75 Tagen, 1 Stunde, 16 Minuten

    dann auseinander, dann wieder zusammen, wieder auseinander und jetzt wieder zusammen?

    Viellicht könnten sich die Vorstände mal entscheiden...?

    • nein

      bitteichweißwas, vor 75 Tagen, 1 Stunde, 1 Minute

      jeder neue Vorstand muss etwas tun was man auf ihn zurückführen kann. Das sind dann nicht unbedingt strategische Entscheidungen, auch wenn´s so ausschaut

    • caveb, vor 74 Tagen, 20 Stunden, 20 Minuten

      is ja bei der Bahn auch ned anders.
      gibts einens schwarzen infra-minister wirds getrennt.
      gibts einen roten wirds fusioniert... alle paar jahre wird das so gemacht.
      ÖBB Infrastruktur AG

      nur halt das es alle paar jahre ein orga-projekt gibt, was ja eigentlich nix bringt.

    • efrinn, vor 74 Tagen, 19 Stunden, 3 Minuten

      Die Post wurde aufgeteilt in teleKOM und mobilKOM - wird die neue Vereinigung KOMpost genannt werden ?? ;-)