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Sammelklage wegen iPod-Hörschäden abgeblitzt

LAUTSTÄRKE
31.12.2009|10:22

Apple setzt sich vor US-Berufungsgericht durch

Ein US-Berufungsgericht hat am Mittwoch eine Sammelklage gegen Apple wegen möglicher Hörschäden durch den Musikplayer iPod zurückgewiesen. Das Gericht in San Francisco bestätigte damit eine Entscheidung eines US-Bezirksgerichts aus dem Jahr 2008.

Den Klägern sei es nicht gelungen, ein erhöhtes Risiko für Hörschäden durch den iPod nachzuweisen, hieß es in der Entscheidung des Gerichts.

In dem Rechtsstreit ging es vor allem um die mit dem Musikplayer mitgelieferten Ohrhörer, deren Design nach Ansicht der Kläger die Gefahr von Hörschäden erhöht. Neben Schadenersatzzahlungen forderten die Kläger unter anderem auch Verbesserungen bei den iPod-Ohrhörern sowie Warnhinweise auf den Geräten.

220 Millionen Geräte verkauft

Apple hat seit der Markteinführung des iPod im Jahr 2001 mehr als 220 Millionen Geräte weltweit verkauft. Den Geräten wird eine Warnung beigelegt, dass bei voller Lautstärke dauerhafte Hörschäden eintreten könnten. Während in den USA verkaufte Geräte eine Lautstärke von bis zu 115 Dezibel erreichen, werden in Europa vertriebene iPods auf maximal 100 Dezibel gedrosselt.

Die EU-Kommission hatte Ende September eine Begrenzung des Geräuschpegels bei tragbaren Musikplayern auf 80 Dezibel vorgeschlagen, um Beeinträchtigungen des Hörvermögens zu vermeiden.

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(futurezone/Reuters)

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Forum

 
  • Sammelklage wegen iPod-Hörschäden abgeblitzt

    weihnachtsgans, vor 79 Tagen, 3 Stunden, 6 Minuten

    Haha...
    Ich lach mich tot. Jeder kann frei entscheiden in welcher Lautstärke er Musik von seinem iPod hören will. Niemand wird gezwungen sein Gerät auf volle Lautstärke aufzudrehen.
    Wenn jemand so grenzenlos dumm ist, dass er sich selbst einen Gehörschaden zufügt, darf er sich nicht wundern, dass Apple dafür nicht haftbar gemacht werden kann.

  • der schnoddrige-ORF-Stil geht auch 2010 weiter

    edisoncarter, vor 79 Tagen, 6 Stunden, 6 Minuten

    "abgeblitzt" ist sicher kein Wort, das ein Redakteur mit zivilisiertem Mindestanspruch an sich und seine Arbeit verwenden würde.

    Naja, ORF halt...

    • "Abgeblitzt"

      nierensteinlaus, vor 79 Tagen, 2 Stunden, 33 Minuten

      ist ein im ganzen deutschen Sprachraum verwendetes umgangssprachliches Wort, das wohl jeder hier im Forum versteht.
      "Schnoddrig" allerdings ist ein nur im nord- und mitteldeutschen Sprachraum verwendetes umgangssprachliches Wort mit der Bedeutung dreist, keck, rotzfrech, unverfroren, provozierend, großsprecherisch, unverschämt,...
      und das ist das Wort "abgeblitzt" sicher nicht!
      Wer im Glashaus sitzt,...

    • lol, pwned!

      junicks, vor 79 Tagen, 2 Stunden, 32 Minuten

  • Ist überhaupt jemand gewillt,

    ruflinger, vor 79 Tagen, 13 Stunden, 58 Minuten

    für die eigenen Blödheiten die Verantworung zu übernehmen?

    • clark2005, vor 79 Tagen, 9 Stunden, 31 Minuten

      In den USA gibts Firmen die kommen auf dich zu und fragen dich ob sie nicht xyz für dich Klagen dürfen. Im Erfolgsfall teilst du dir mit denen den Schadenersatz, also warum nicht mal probieren, passieren kann ja nix. Wird eh bei uns auch schön langsam Mode.

  • revenger, vor 79 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten

    Sehr einfach. Wenn die Leute auf die Nerven gehen schnell eine Gesellschaft auf einer Insel gründen, anschliessend das Geld transferieren und fertig.

    Beschissene (Un)rechtssysteme sollen alle untergehen (gruss an AT/DE/FR/..). Die Welt ist immernoch rund, ob hier oder da ist egal (sofern sich an dem jeweiligen Ort nicht Bekloppte bekriegen ist es auch ok) man kann an vielen Orten gut und friedlich leben.

  • flodder, vor 79 Tagen, 17 Stunden, 14 Minuten

    wenn kein warnhinweis auf den ipods steht versteh ich das urteil nicht.
    eigentlich sollten sie nie wieder arbeiten müßen.

  • Innenohrschäden sind meist irreparabel

    alpenfreund57, vor 79 Tagen, 19 Stunden, 44 Minuten

    Dass im amerikanischen Rechtssystem Schadenersatzprozesse stattfinden können, die für europäische Verhältnisse völlig absurd wirken, ist die eine Seite.

    Dass aber das Innenohr extrem empfindlich ist und bei zu hohen Lautstärken dauerhaft geschädigt werden kann, ist die andere Seite. Solche Schäden sind nicht nur Schwerhörigkeit auf bestimmten Frequenzbereichen, sondern oft auch Tinnitus, für den es in der heutigen Medizin nicht wirklich eine Heilung gibt, meistens nur die Überweisung zum Psychologen oder zur Selbsthilfegruppe, damit der Patient lernt, "mit seiner Situation umzugehen".

    Zum Kopfhörer ist noch zu sagen, dass ein psychologischer Gewöhnungseffekt auftreten kann, den es bei Lautsprecherboxen nicht gibt. Das heißt, man will es mit der Zeit ständig lauter haben und merkt dabei die Schwelle gar nicht, aber der es gefährlich wird. Eine gesetzliche Begrenzung auf zB 80 dB macht Sinn, aber freiwillig 65 dB wäre noch sicherer.

    Würde sich das Fachwissen von Phoniatrie-Fachärzten und Akustikingenieuren ein bisschen mehr herumsprechen, gäbe es wahrscheinlich weniger Akustikunfälle.

    Während man beim Zahnarzt sagen kann, vorbeugen ist besser als bohren, heißt es beim Innenohr leider: Vorbeugen oder unheilbar geschädigt sein.

    • derspotter, vor 79 Tagen, 18 Stunden, 59 Minuten

      Wenn die IdiotInnen sich mit dem Geplärre aus ihren iPods und MP3 Playern selbst schädigen ist mir das wurscht! Aber wieso komme ich bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel dazu, mir das Wumm-wumm-Gedröhne aus diesen Krachmaschinen anhören zu müssen? Beim Rauchverbot waren sie alle dabei, die "Fortschrittlichen", aber bei der Lärmbelästigung durch iPods und MP3 Krachtüten ist man schweig?

  • klax1, vor 79 Tagen, 20 Stunden, 2 Minuten

    Da bedarf es doch keiner Beschränkungen, bitte! Die Bürger sind mündig genug. Und wer zu blöd ist, die Musik leiser zu hören und dadurch einen Ohrenschaden erleidet, soll seine Krankenhaus/Arzt-Rechnung selber bezahlen.
    Das Gerät kann niemals Schuld an einem Ohrenschaden sein - das kann doch immer nur der Gerätebediener sein!

  • flodder, vor 79 Tagen, 22 Stunden, 9 Minuten

    ich wollte meiner schwerhörigen bettlägrigen mutter zu weihnachten einen mp3 player kaufen.
    leider waren sie alle viel zu leise und auch nicht bedienfreundlich.

    • Hmm, dann sollten Sie vielleicht lieber ein ...

      dualdenker, vor 79 Tagen, 17 Stunden, 50 Minuten

      ... Hörgerät schenken.

  • ich frag mich immer wieder wie Amerikaner,...

    mben, vor 79 Tagen, 22 Stunden, 22 Minuten

    ... die netmal eine Lautstärke von einem iPod (LEICHTER GEHTS NIMMER!!!) einstellen können, gleichzeitig mündig genug sind einen Kauf tätigen zu dürfen - und sei es nur einen mp3-Player-Kauf. Unfassbar...

  • Die EU-Kommission hatte Ende September eine Begrenzung des Geräuschpegels bei...

    alasdairc, vor 79 Tagen, 23 Stunden, 33 Minuten

    ...tragbaren Musikplayern

    Kommt bei Stereoanlagen auch noch....Danke EU!!
    Jetzt bitte nicht es ist meiner Gesundheit zuliebe argumentieren........Jeder muss wissen wie er Musik hört.....Und in der Disco sthen dioe kids dann neben dem 1000Watt Woofer...Das ist der lieben EU egal......Scheinheiliger Pseudoverein....

    • am besten

      allsausage, vor 79 Tagen, 21 Stunden, 6 Minuten

      gleich den Strache wählen!

    • Ich weiß nicht ob es dir

      thedarktower, vor 79 Tagen, 20 Stunden, 16 Minuten

      wirklich nicht klar ist aber auch in der Disco gibt es Vorschriften bez. Lautstärke.
      Es gibt so gut wie keinen Bereich mehr der nicht durch Vorschriften geregelt ist. Und Schuld daran sind Leute wie die, die diese Klage gemacht haben.

      Und das Argument, jeder muss wissen was gut für sich (und seine Umwelt) ist, wird tagtäglich wiederlegt.