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Polizei: 32 SPG-Abfragen pro Tag

25.06.2008|11:23

3.863 Auskunftsverlangen gemäß SPG neu hat die Polizei laut Innenministerium in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres gestellt. Die Abfragen von IP-Adressen und Handy-Standortdaten werden ohne richterliche Kontrolle verarbeitet.

Der scheidende Innenminister Günther Platter [ÖVP] hat am Montag eine Anfrage des LIF-Nationalratsabgeordneten Alexander Zach zum Umgang der Sicherheitsbehörden mit den Befugnissen nach dem novellierten Sicherheitspolizeigesetz [SPG] beantwortet.

Demnach hat die Polizei im Zeitraum 1. Jänner [dem Tag, an dem das SPG neu in Kraft getreten ist] bis 30. April 2008 3.863 Auskunftsverlangen gemäß Paragraf 53 Absatz 3a SPG durchgeführt. Das sind im Schnitt rund 32 Abfragen pro Tag. Paragraf 53 Abs. 3a erlaubt der Polizei, bei "Gefahr im Verzug" - den sie selbst feststellt - ohne richterliche Kontrolle IP-Adressen und Telefonverbindungsdaten sowie die dazugehörigen persönlichen Daten der Teilnehmer bei den Providern anzufordern.

Die überprüften Personen müssen über die Anfrage nicht in Kenntnis gesetzt werden. "Betroffene, deren persönliche Daten an die Sicherheitsbehörden weitergegeben werden, werden niemals erfahren ob sie - schuldig oder unschuldig - in eine Fahndung der Polizei geraten sind, geschweige denn ob ihre Daten nachträglich gelöscht werden", kritisiert Alexander Zach auf Anfrage von ORF.at. Hier bestehe eine Gesetzeslücke, die es zu schließen gelte.

Paragraf 53 Abs. 3b SPG erlaubt die Abfrage von Mobilteilnehmerkennungen [IMEI] und den Einsatz von IMSI-Catchern, also Geräten zur Feststellung des Aufenthaltsorts einer gesuchten Person. Die IMSI-Catcher sind auch dazu in der Lage, Gesprächsinhalte zu erfassen. Das jedoch ist vom SPG nicht gedeckt. Laut Innenministerium sind von 1. Jänner bis 30. April 258 Auskunftsverlangen nach Paragraf 53 Abs. 3b durchgeführt worden.

IMSI-Catcher

Auf Zachs Frage, wie denn ein IMSI-Catcher "von der Größe eines mittleren Kühlschranks" zur Rettung in Bergnot geratener Personen eingesetzt werden könne, wie es die Sicherheitssprecher der Koaliton Günter Kößl [ÖVP] und Rudolf Parnigoni [SPÖ] behauptet hätten, als sie das Gesetz am 6. Dezember 2007 durch den Nationalrat brachten, antwortete das Ministerium recht lapidar: "Eine bundesweite Lösung ist derzeit in Ausarbeitung."

Interessant auch die Ausführungen des Ministeriums dazu, wie die Abhörbefugnisse zur Abwehr "gefährlicher Angriffe" genutzt werden sollen. In den Abschnitten des SPG, in denen die "gefährlichen Angriffe" definiert werden, werde demnach "nicht die Existenz einer Gefahr vorausgesetzt, weil sonst für die Gefahrenerforschung kein Anwendungsbereich bliebe. Vielmehr ist einer durch Indizien [Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen] hinreichend konkretisierten Gefahrensituation mit tauglichen Mitteln, nämlich jenen der Informationsbeschaffung [...] zu begegnen, um festzustellen, ob eine [allgemeine] Gefahr vorliegt und wie in verhältnismäßiger Weise einzuschreiten ist."

Auch die Provider müssten ihre Kunden nicht über die Abfragen der Polizei informieren, so das Ministerium. Eine entsprechende Pflicht ließe sich weder aus dem Datenschutzgesetz noch aus dem Telekommunikationsgesetz ableiten, so die Rechtsauffassung des Innenministeriums. Die Frage Zachs, ob es Providern verboten sei, die Betroffenen von sich aus über die Anfrage der Polizei zu informieren, beantwortet das Ministerium nicht.

Abweichende Daten

Die Wiener Tageszeitung "Die Presse" hatte bereits im März Auszüge aus internen Statistik des Innenministeriums publiziert. Demnach seien in den ersten fünf Wochen 2008 die Standorte von 82 Handynutzern lokalisiert und 2.766 Anschlussinhaber ausgeforscht worden.

Bereits im Februar hatte der Mobilfunker T-Mobile einen steilen Anstieg der Abfragen gemäß SPG bekanntgegeben. So seien bereits im ersten Monat seit Inkrafttreten der Novelle 63 Standortpeilungen allein bei T-Mobile verlangt worden. Hier gibt es eine Diskrepanz zwischen den von der "Presse" publizierten Daten und jenen, die T-Mobile bekanntgegeben hat.

Schwacher Rechtsschutzbeauftragter

Dem Rechtsschutzbeauftragten, der dem Innenministerium zugeordnet ist, sollen nach SPG neu die "notwendigen Personal- und Sacherfordernisse" zur Verfügung gestellt werden, um die Masse der Anforderungen bei Bedarf prüfen zu können. Der Rechtsschutzbeauftragte soll die nicht vorhandene richterliche Kontrolle ersetzen.

Zach fragte nach, ob der Rechtsschutzbeauftragte mehr Personal bekommen habe, um dieser Aufgabe gerecht werden zu können. Das Innenministerium: "Zusätzliche Mitarbeiter sind nicht zugeteilt."

[futurezone]

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Forum

 
  • Gibts keine kleinen Progs die man am Handy installiert

    gottqwert, vor 593 Tagen, 14 Stunden, 24 Minuten

    die das ganze Blocken das wer mithört bzw. Standortermittlung?

    • Doch, gibt es.

      euripides, vor 593 Tagen, 13 Stunden, 20 Minuten

      Man nehme ein so rechenintensives Programm, das binnen kürzester Zeit den Akku leersaugt, dann isses auch vorbei mit dem Mitlauschen.

    • agentbluescreen, vor 593 Tagen, 13 Stunden, 19 Minuten

      die ortung kannst leider mal gar ned umgehen - das kann der provider bis auf einige meter genau durch das betriebsübliche signal ermitteln ... und auch gegen die imsi-catcher wirds wohl kaum ein mittel geben, da sie ja von einem normalen sender für das handy nicht zu unterscheiden sind...

    • Klingt jetzt blöd aba das ichs richtig versteh

      gottqwert, vor 593 Tagen, 8 Stunden, 6 Minuten

      ala Hollywood Filmen das Signal über alle Kontinente verstreuen ist für noname Bürger nicht machbar?

  • Boa! Wusste ja gar nicht...

    honigbiene22, vor 593 Tagen, 16 Stunden, 49 Minuten

    Es gibt in Österreich wohl massig Schwerstverbrechen, Terrorgefahren und lebensgefährliche Unfälle. So viele, dass sie pro Tag(!!) 32 Abfragen rechtfertigen! Also entweder sind wir dem Ausnahmezustand nahe, oder der Überwachungsstaat ist Realität geworden.

    • macindd, vor 593 Tagen, 16 Stunden, 22 Minuten

      Angeblich sind wir ja soooo ein sicheres Land ... Interessanter Widerspruch.

  • Ist es eigentlich paranoid...

    enemy1, vor 593 Tagen, 23 Stunden, 6 Minuten

    ...zu diesen Behörden/der Polizei kein Vertrauen mehr zu haben?
    Kennt jemand Polizisten, für die Bürgernähe kein Fremdwort?
    Oder legen die den Charakter tatsächlich in dem Augenblick ab, in dem sie die Uniform anlegen...
    Die Politik schafft die Gesetzesgrundlage und die Polizei nutzt es schamlos aus. Zum kotzen...und wir hocken vorm Fernseher, schauen Fußball und grunzen zufrieden "ich hab nichts zu verbergen".

    • euripides, vor 593 Tagen, 17 Stunden, 31 Minuten

      Also so wie ich das verstanden habe, ist Polizisten im Dienst der Gebrauch des eigenen Gehirns striktest verboten, weil "Vurschrift ist Vurschrift".

      Wer sich daran hält, kann es bei der Polizei weit bringen, sogar zum Innenminister...

    • Ich glaube nicht, daß man das auf *alle* Polizisten anwenden kann.

      macindd, vor 593 Tagen, 16 Stunden, 49 Minuten

      Ich hab nicht oft mit dem Verein zu tun, aber unter den kleinen Polizisten gibts bestimmt neben den überheblichen, unhöflichen A...löchern noch einige Vernünftige, die sich selbst ihren Teil zu den Verhältnissen denken, unter denen sie arbeiten müssen. Aber die sind halt auch auf ihr Gehalt angewiesen.

      Der Fisch stinkt meist vom Kopf. Die Führung - die Leute, die wirklich etwas zu sagen haben und sich noch nie, und jetzt noch weniger, rechtfertigen mussten - sind meistens das Problem. Das sind außerdem die Posten, die nach politischer Farbe besetzt werden, damit man da loyale Helfer sitzen hat. Diese Leute gehören weg, und das dringend. Aber das geht nicht ohne vernünftige Regierung, die es in Österreich aber nicht geben wird, weil die Leute Scheiße wählen und dafür Scheiße bekommen.

    • "die sind halt auch auf ihr Gehalt angewiesen"

      euripides, vor 593 Tagen, 14 Stunden, 57 Minuten

      Könnten sich aber auch einen anderen Job suchen, wenn sie wollten.

      Mitgehangen, mitgefangen.

    • @macindd

      fr0g, vor 593 Tagen, 14 Stunden, 32 Minuten

      scheisse wählen und scheisse bekommen ?

      du hast in österreich gar keine andere wahl. oder denkst du nur weil eine andere partei die mehrheit im parlament hat ändert sich ALLES ZUM GUTEN ?

    • @euripides

      macindd, vor 593 Tagen, 14 Stunden, 11 Minuten

      Weiß nicht, diese Haltung dem kleinen Polizisten gegenüber, der halt unter den gleichen (von anderen geschaffenen) Sachzwängen leidet und eigentlich nur einen Job machen und halbwegs gut leben will wie wir alle, finde ich unverhältnismäßig hart. Der hat ja auch in der Organisation nichts zu bestimmen.

      Was anderes ist es mit den überheblichen und verrohten Typen, die aus anderen Gründen zur Polizei gehen, die gibts ja auch, hab ich eh drauf hingewiesen.

    • fr0g: Was hättest denn lieber? Keine Parteien?

      macindd, vor 593 Tagen, 14 Stunden, 9 Minuten

      Was wäre das dann für ein politisches System?

      Natürlich ist keine der großen Parteien in Österreich akzeptabel, das ist wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    • macindd:

      euripides, vor 593 Tagen, 13 Stunden, 55 Minuten

      Wenn Du mir noch verraten könntest, wie man die beiden Typen äußerlich unterscheiden kann?

    • Äußerlich garnicht.

      macindd, vor 593 Tagen, 13 Stunden, 17 Minuten

      Aber es wäre Aufgabe der Personalauswahl, den Charakter der Bewerber zu hinterfragen und sicherzustellen, daß da nicht Arschlöcher den Job bekommen, die dann nur ihre Komplexe ausleben. Wobei natürlich immer ein Falscher dabei sein kann. Aber ganz ohne Polizei geht es halt auch nicht.

    • @macindd

      enemy1, vor 593 Tagen, 13 Stunden, 8 Minuten

      Mir persönlich kommt vor, die werden mit der Zeit einfach unsympathisch. Selbst die beiden Uniformierten in meinem Freundeskreis sind im Dienst richtige Assholes. Wenn ich das Auftreten der unsrigen mit der deutschen Polizei vergleiche, dann muß ich sagen schneiden sie sehr schlecht ab.

  • Wird Zeit

    cyana, vor 593 Tagen, 23 Stunden, 51 Minuten

    dass Platter in Tirol endgelagert wird. Dort kann er meinetwegen seine Gröfaz Fantasien ausleben. 3863 'Notfälle' sind wohl mehr als ein deutlicher Fingerzeig, dass hier Missbrauch alltäglich ist.

    • enemy1, vor 593 Tagen, 23 Stunden, 15 Minuten

      Kommt halt meistens nix besseres nach....
      Die ÖVP wird sich schon den passenden aussuchen für dieses Amt.

  • Briefgeheimniss

    0stoney0, vor 594 Tagen, 1 Stunde, 40 Minuten

    gilt also nicht mehr? Oder für EMail sowieso nicht?
    -
    Wo könnte die persönlich Freiheit noch eingeschränkt werden??
    --
    Bitte baut noch eine Mauer und nennt SPG in Stasi um.
    --
    Seit EU Beitritt fühle ich mich alles andere als sicher im eigenen Land.
    Stichwort eigenes Land.. Österreich .. EIne absolute Schande was unsere Regierung aus unserem Heimatland gemacht hat.
    --
    Also liebe Regierung:
    Ihr seit das Sprachrohr das vom Volk gewählt worden ist. Ihr sollt unsere Interessen vertreten.
    Was macht ihr?
    Ihr errichtet eine Diktatur. Googelt ein wenig nach DEMOKRATIE.
    --
    Das Volk darf mitbestimmen und solte bei wichtigen Entscheidungen abstimmen dürfen.
    -
    Aber dafür sind wir nicht mündig genug. Das muss natürlich Gussi für uns entscheiden.
    --
    Die Rechnung bekommt ihr bei den nächsten Wahlen präsentiert!!!!!

  • Wird auch nicht missbraucht. Versprochen!

    macindd, vor 594 Tagen, 3 Stunden, 49 Minuten

    Schade daß man hier keine Abstimmung hereinstellen kann, ich würde wirklich gern wissen, wie viele von Euch wirklich und ernsthaft erwarten, daß es bei einer dermaßen sensiblen Sache und faktisch nicht vorhandener Kontrolle keine Mißbrauchsfälle geben wird.

    Den Blödmännern aus der Politik und dem Sicherheitsapparat gehört sowieso mit einem ausgewachsenen Volksaufstand geantwortet, so dreist wie sie die Grundlagen der Demokratie zerstören und das dann noch mit dümmsten Argumenten rechtfertigen - den genannten Zahlen zufolge haben wir bestimmt jetzt im Schnitt 32 verirrte Bergwanderer am Tag!?!

    Überwachung ist der erste Schritt zur Verfolgung. Wie weit lassen wir es kommen?

    • Welche Demokratie?

      withoutnick, vor 594 Tagen, 3 Stunden, 2 Minuten

    • Die, die wir haben könnten, wenn wir dafür kämpfen würden ...

      macindd, vor 594 Tagen, 2 Stunden, 52 Minuten

    • WIr dürfen nicht abstimmen

      0stoney0, vor 594 Tagen, 1 Stunde, 48 Minuten

      Weder zum Reformvertrag, noch zu sonst etwas. Vor dem EU Beitritt.. wie war das? Natürlich wird bei Entscheidungen die die Bevölkerung betreffen abgestimmt.
      --
      WIr sind hinten und vorne nur belogen worden. Demokratie haben wir schon lange keine mehr.
      --
      Bei welcher Entscheidung konnte die Bevölkerung aktiv mitbestimmen seit EU Beitritt???? Nenn mir eine einzige!!

    • @0stoney0

      osimon, vor 593 Tagen, 23 Stunden, 42 Minuten

      Googeln sie einmal zum Stichwort "repräsentative Demokratie"!

      (steht im Gegensatz zur Dichantismus ;-)

    • Formelle Struktur versus informelle Verflechtung

      macindd, vor 593 Tagen, 16 Stunden, 24 Minuten

      Klar haben wir im Prinzip demokratische Strukturen im Staat. Allerdings gebärden sich unsere Politiker immer mehr als unsere Vormunde statt unsere ausführenden Organe. Die Frage ist, was an konkreten demokratischen Lebensverhältnissen noch beim einzelnen Bürger ankommt, wenn die politische Klasse es sich immer hindreht, wie es ihr gefällt. Das ist dann eine mit dem Argument der Demokratie legitimierte Halbdiktatur. Im Kapitalismus übernehmen die Reichen dann noch den Haupteinfluss auf die Politik (für die wird doch faktisch heute Politik gemacht, und zwar von allen Parteien), und damit ist es dann eine Volldiktatur, die sich aber immer noch demokratisch nennt, die Bevölkerung mit Lügen und Ideologie bei der Stange haltend.

      Die konkreten Lebensverhältnisse des Einzelnen in Österreich sind heute alles mögliche, aber nicht demokratisch. Und es ist nicht rechtsstaatlich, hinterrücks dem Staatsbürger beliebig hinterherzuspionieren und der wird nicht einmal informiert und kann sich dagegen auch nicht wehren.

  • " zur Rettung in Bergnot geratener Personen"

    slartibartfast, vor 594 Tagen, 4 Stunden, 29 Minuten

    also ... wenn ich am berg geh' ... nehm ich doch sicher kein mobile mit.

    man stelle sich das vor: da haengst im seil, unter dir 200m gaehnender abgrund, ploetzlich: *summ*vibra*bimmel*kling*trompet*

    "hubermayr?"

    "ja schatzi, ich bins. wollt nur fragen, wann du wieder heimkommst."

    "so in 5 stunden etwas. wird sind grad am berg, weisst."

    "aha, fesch. na wenn du dich ausgetobt hast, nimm bitte 2 liter milch, 1/2 kg brot, 15 dkg schinken, eier brauchen wir auch, endiviensalat, spuelmittel ist aus, und fuer die kinder eine kleine ueberraschung ... bitte mitnehmen. hast alles?"

    "also das kann i mir grad ned merken. wart ich schreib mir das auf".

    hubermayr greift in die tasche, auf der suche nach stift und notizblock und streift dabei unbemerkt den verschluss, der das seil zusammenhaelt. dabei rutscht ihm obendrein das handy aus der hand, mit einer heftigen bewegung greift er danach, was den verschluss noch komplett oeffnet. frau hubermayr hoert noch ein langgezogenes "*WAAAAAAAAAAHHHH*", dann ist die verbindung beendet.

    • macindd, vor 593 Tagen, 16 Stunden, 24 Minuten

      *rofl*

  • scheinbar

    entferner, vor 594 Tagen, 5 Stunden, 17 Minuten

    gibt es selbst in diesem forum (für mich) überraschend großen widerstand gegen die staatlichen überwachungsmaßnahmen.
    es ist ein mechanismus, der der polizei vlt tatsächlich die arbeit erleichert. aber zu welchem preis?
    es ist doch ein erster schritt hin zu einem überwachungsstaat, und solange wir noch können, sollten wir uns auf demokratischem weg dagegen stellen!
    wo ist der zivile widerstand? warum lassen wir unsere bürgerrechte mit füßen treten?

    • Überraschend?

      pc104, vor 594 Tagen, 4 Stunden, 28 Minuten

      Es überrascht mich nicht, viel Widerstand gerade hier im Forum zu spüren. Viele hier, wie auch ich, sehen die Telekommunikation (über Mobiltelefon wie auch per Internet) als Teil ihrer höchst privaten und teilweise intimen Korrespondenz an. Daß es da zu einem Aufschrei kommt, wenn diese vom Staat als öffentliches Gut behandelt wird, dürfte verständlich sein.

      Ich bin von meiner politischen Einstellung her liberaler Demokrat. Entsprechend finde ich das, was aktuell auf der politischen Bühne Österreichs gespielt wird, einfach nur zum Kotzen.

    • Der erste Schritt zu einem Überwachungsstaat?

      macindd, vor 594 Tagen, 3 Stunden, 58 Minuten

      Hey, wir haben schon die Hälfte des Weges hinter uns!

    • more 2 come

      0stoney0, vor 594 Tagen, 1 Stunde, 45 Minuten

  • Ich möchte auf der Stelle wissen

    gintar, vor 594 Tagen, 5 Stunden, 21 Minuten

    ob ich Gegenstand solcher "Abfragen" geworden bin. Was muss ich tun?

    • Innenminister werden

      wolfx, vor 594 Tagen, 4 Stunden, 30 Minuten

      Der Job steht momentan ohnedies zur Disposition.

  • Das größte Problem ist, dass es niemanden interessiert.

    seimon, vor 594 Tagen, 5 Stunden, 24 Minuten

    Der Großteil der Bevölkerung hat die "Ich hab nix zu verbergen" Mentalität oder hat von der Thematik noch gar nix gehört.

    • Und wenn du dich darüber aufregst

      0stoney0, vor 594 Tagen, 1 Stunde, 46 Minuten

      Bringts auch nichts, weil wir sowieso nicht gefragt werden.
      --
      Ich vermisse Österreich. Eine echte Schande daß man sich nicht mehr heimisch fühlt :(