Standort: futurezone.ORF.at / Meldung: ""Linux muss schöner als MacOS X werden""

"Linux muss schöner als MacOS X werden"

aufruf
26.07.2008|10:55

Freie Software müsse nicht nur praktisch, sondern elegant und schön sein, so Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth.

Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth hat bei einem Vortrag auf der Open Source Convention [Oscon] die Entwicklergemeinde dazu aufgerufen, den Linux-Desktop optisch schöner und aufregender als Apples Mac OS X zu gestalten. Das berichtet Eweek.com.

"Die große Herausforderung der nächsten zwei Jahre ist die Linux-Oberfläche von etwas robustem, stabilen, aber nicht allzu schönem, zu einem Kunstwerk zu machen," erklärte Shuttleworth. "Können wir dabei nicht nur nacheifern, sondern Apple gleich komplett hinter uns lassen?"

"Für mich ist klar, freie Software muss schöner und eleganter werden. Wir müssen in diese Ziel investieren," so Shuttleworth weiter.

Interoperabilität mit Windows

Freie Software sei ein Innovationstreiber, so der Ubuntu-Gründer. Wichtig sei hier auf die Erweiterbarkeit und Plattform-Toleranz, etwa die Interoperabilität mit Windows, zu achten.

Im Oktober soll Ubuntu 8.10 erscheinen. Nun wurde die dritte Testversion zum Download bereit gestellt. Der Download richtet sich jedoch nur an Entwickler, vor dem Einsatz in produktiven Umgebungen wird gewarnt.

[futurezone]

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • Ich

    ght1, vor 561 Tagen, 1 Stunde, 42 Minuten

    denke es liegt nicht an der Optik, sondern an der fehlenden Konzept-Linie: Eine Menge verschiedene Versionen die oft im Endeffekt das gleiche machen aber dennoch nicht kompatibel sind. Linux wird in dieser Form nie eine ernstzunehmende Konkurrenz für Windows XP darstellen, aber vielleicht kann man irgendann eine einheitliche Linie finden.

    • also in

      0xfee1dead, vor 560 Tagen, 21 Stunden, 32 Minuten

      meinen augen ist das eer ein vor als ein nachteil.
      nehmen wir OSX da gibts 250 sachen dir mir gefallen und 250 sachen die mir nicht gefallen. ich muss aber genau dieses OSX nehmen.
      bei linux gibt es verschiedenste herangehensweisen und viele verschiedene uafgaben und anforderungen.

      slackware für den puristen gentoo für schwache hardware debain für die sicherheit ubuntu für den laien.
      du kannst eben nicht alle vorteile subsummieren ohne den jeweiligen nachteilen.
      ergo je nach anforderung deine distri.
      der core ist ja überall gleich mal aktueller mal weniger aktuell.

      ad kompatibilität. versuch mal deine ganzen eignen einstellungen von xp auf vista zu bringen....viel spass.

  • optik vs. coresystem

    conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 52 Minuten

    was herr shuttleworth hier machen will, ist im prinzip aufzuzeigen, dass man auch gut aussehen kann. ich vermute, dass eine optische politur über schwächen im bedienkonzept hinwegtäuschen soll.

    microsoft hat es so gemacht: auf dem altar der design-gui wurde winfs und co. geopfert. letztlich wurde vista ein xp 2.0, welches keiner haben will.

    apple machts momentan umgekehrt. snow leopard steht unter dem banner "less features, more performance". 10.6. wird in erster linie das system endgültig auf 64bit hintrimmen, codeleichen aus älteren releases rausschmeissen, den PPC zu grabe tragen und mehr performance rauskitzen. dass sich an der gui kaum bis garnichts ändern wird, wurde auch mit enttäuschung aufgenommen, finde das persönlich aber gut.

    letztlich sollte sich das ubuntuteam darauf konzentrieren, das system für den DAU in der bedienung genau so bequem zu machen wie die installation es für den gelegenheitsuser ist.

    • 0xfee1dead, vor 561 Tagen, 6 Stunden, 19 Minuten

      dass eine optische politur über schwächen im bedienkonzept hinwegtäuschen soll.
      -----------------------------------------

      welche schwächen im bedienkonzept? es gibt kein einfacheres und durchgängigeres bedienkonzept als das der nixen welt.
      nur irgendwie hat sich mit enorm viel marketingaufwand durchgesetzt das jeder mal wild drauflosklicken will.....in den meisten fällen ohne null ahnung.
      versuch mal tagtägliche aufgaben auf einer solchen gui zu automatisieren auch wenn sie dein hersteller nicht vorgesehen hat. linux ein kleines batchskript in 2 minuten erstellt und spart hunderte an arbeit. das nenn ich konzept nicht tanzende icons ewiglange wizards und touch an try.

    • Wobei .. (@ 0xfee1dead)

      thejoe, vor 547 Tagen, 8 Stunden, 1 Minute

      .. das ja auch unterm Mac geht.
      Wenn auch ein wenig versteckter. Die Bash (und jede andere beliebige Shell) rennen ja auch da. Ich kenn da zwar üble Bugs, wo OS X "Logik" wirklich übelst dreinpfuscht, aber wenn man die Bugs kennt -> kein Problem.

      Dafür ist es ja hübsch. :-)
      Auf einem Linux Rechner habe ich eben einen OS X Tiger Screenshot als Hintergrundbild (unter FVWM2). ;-)

  • das lange Warten auf Adobe ...

    bucho, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 31 Minuten

    Ich bin prinzipiell Pro-Linux eingestellt und benutze es parallel zu Windows selber. Für die meisten Anwendungsfälle gibt es auch brauchbare freie Software, doch ein Bereich wird nur sehr schlecht abgedeckt, und zwar ist das die Bildbearbeitung. So nett der Gimp ist, doch wird er nie an Programme vom Schlage eines Photoshops und seinen zahllosen Plugins herankommen, für vernünftige konkurrenzfähige RAW Entwicklung gibts beim Pinguin gleich garnichts. Für mich ist das Aufspringen von Adobe auf den Linux-Zug daher essentiell für den weiteren Erfolg dieses freien Systems.

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 25 Minuten

      Das ist leider wahr.

    • völlig korrekt.

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 23 Minuten

      solange linux im produktiven multimediabereich derart unattraktiv ist, wird es nicht seinen weg zum massentauglichen desktop finden. aber genau das will ja der "harte kern" der gnu/linux-fraktion onehin nicht, wie man hier weiter unten gut nachlesen kann.

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 18 Minuten

      Die Linux-Fraktion will nicht, daß Linux zu einem auf Klickibunti optimiertes Machwerk wird, das seine Vorzüge für optische Spielereien vergisst.

      Aber es ist wohl kaum wer dagegen, daß z.B. Photoshop etc. für Linux adaptiert werden. Das ist eine ganz andere Schiene, das folgt auch der Idee, sinnvoll und schnell arbeiten zu können und zählt nicht gerade zu optischem Firlefanz.

    • warum eigentlich diese angst vor "klickibunti"?

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 15 Minuten

      letztlich sind das die beiden großen desktops eh schon. warum eigentlich diese paranoia, dass das system schlechter wird, nur weil es bequemer per gui zu bedienen ist und das auge anspricht?

      steht den benutzern ja frei, sich blackbox zu installieren.

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 14 Minuten

      Na gut, GNU-Hardcore-Fans, die Adobe wegen seiner kommerziellen Veranlagung hassen, werden es nicht wollen, aber die fragen wir einfach nicht. ;-)

    • nicht nur die ...

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 6 Minuten

      die hauptgruppen der linuxcommunity:

      den professionelle informatiker. drei shells offen, ssh auf den oberarm tätowiert. ist froh, wenn er in ruhe seine kisten administrieren darf und schreibt nebenbei patches für seine lieblingssoftware. interessiert sich kaum bis garnicht für andere betriebssysteme, kann zur not aber auch seinem nachbarn xp neu aufsetzen, wenn er dafür ein bier bekommt.

      der enduser. absolute unterzahl, hält sich seltener als ein halbes jahr, da er mit der software nicht zurechtkommt. dank eee & co. wieder im kommen.

      der g33k. hat mit 15 beschlossen sich in seinem zimmer einzusperren, zitiert aus "just for fun" und keift gegen alles, was nicht oss ist, kann sich zynische kommentare nicht verkneifen, wenn jemand einen virus für windows eingefangen hat und ist der festen überzeugung, macs sind was für mädchen die zu viel geld haben. die öffentlich größte benutzergruppe, die von ersterer in foren regelmäßig eine aufs maul kriegt und dann in zB der fuzo austeilen will. trägt debian-tshirts und ist der festen überzeugung, die produktpolitik vorzugeben.

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 6 Minuten

      Ich hab keine Angst vor Klickbunti, aber ich habe an Linux immer den Kompromiss geschätzt, daß es zwar eine graphische Oberfläche hat, aber diese nicht mit sinnlosen Effekten überfrachtet (wie z.B. Vista). Schlicht ist gut und schlicht ist - normalerweise - schnell, was wiederum gut ist.

      Außerdem stellen sich die Macher von Klickibunti-Programmen immer was anderes unter "das Auge ansprechen" vor als ich. :-) (Ich bin z.B. kein Fan schreiender Farben und großer Symbole mit abgerundeten Ecken, die sich beim Mouseover vergrößern oder zu tanzen anfangen.)

    • Klickibunti

      bucho, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 3 Minuten

      Klickibunti und überfrachtete GUIs sind sowieso auch bei Linux auf dem Vormarsch. Der neue KDE4 ist nicht weniger "fett" als die Frontends der Windows- und Macintosh-Welt und die 3D Spielereien (Compiz, Beryl) finden ebenso alle Linuxer toll. Meine Meinung: die meisten Aussagen sind einfach total ideologieüberfrachtet und haben wenig mit den realen Gegebenheiten zu tun.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 59 Minuten

      Ja, eben WEIL die überfrachteten GUIs am Vormarsch und teilweise bereits viel zu fett sind, entsteht ein massiver Widerstand gegen noch mehr graphische Überfrachtung!

    • wo ist dann eigentlich das problem?

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 58 Minuten

      von icewm über fluxbox bis xfce - low-fi ist möglich. warum "widerstand", wenn ein distributor seinen kunden auch was hübsches bieten will?

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 53 Minuten

      Sagen wir so: Die Energie, die da hineingesteckt wird, könnte auch in was sinnvolles inverstiert werden.

    • jein.

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 51 Minuten

      wenn linux aus dem exoteneck rauswill, muss es auch optisch was dafür tun. ich gebe dir aber recht, dass das nicht aller probleme lösung ist.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 44 Minuten

      Wenn es dafür nicht seine ursprünglichen Stärken aufgibt, wär das ja okay, eine graphische Oberfläche mehr wird auch keinen Schaden anrichten, wenn man den Rest nicht vernachlässigt.

      Aber ich glaube, eine flächendeckende Verwendung in Schulen würde gegen das Exotentum weitaus mehr bewirken als jede weitere optische Veränderung.

      Und damit meine ich nicht in erster Linie, daß man es im Informatikunterricht verwendet, sondern daß alle einfach zwangsweise mit Ubuntu (oder einem anderen Linux-System, z.b. Fedora) arbeiten MÜSSEN, wenn sie im Internet surfen oder in Deutsch auf dem Schulcomputer einen Aufsatz schreiben. Es sollte einfach als Selbstverständlichkeit gehandhabt werden.

      Ausnahmen nur für Fächer, die etwas brauchen, das Linux nicht bieten kann, z.B. irgendwelche speziellen Graphikprogramme oder was auch immer.

    • auch nicht so einfach.

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 34 Minuten

      stell dir vor: schüler arbeitet in der schule auf einem kubuntu. er lernt synaptic zu bedienen und die eigenheiten von KDE. er ist soweit sattelfest, das ding als office- und netzmaschine nutzen zu können.

      sein vater schenkt ihm einen PC mit vorinstalliertem "linux", welches sich als fedora herausstellt. schüler hat kein apt mehr, hat keine ahnung was ein ".rpm" ist und muss nun mit gnome zurechtkommen.

      genau das sind die probleme, die du mit windows und osx nicht hast und genau deshalb wird sich linux in schulen nach aktuellem stand nie durchsetzen können. es ist einfach zu wenig homogen.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 27 Minuten

      Mein Ziel ist es eigentlich, Kindern beizubringen, sich da selbst zu helfen.

      Variante 1 (von mir favorisiert): Kind hat gelernt, wie es sich selbst helfen kann und benutzt google, manpages und Foren - und beherrscht innerhalb kürzester Zeit das zweite Betriebssystem

      Variante 2 (weniger gut, aber auch okay): Das Kind erkennt, daß es dieses zweite Betriebssystem nicht mag, schnappt sich eine DVD seines Lieblingssystems und installiert dieses.

      Übrigens: Der Unterschied zu Windows und OSX ist meiner Meinung nach nicht relevant, denn die Umstellung von Windows auf Mac ist mind. genauso schwer wie auf Linux und in alle anderen Richtungen. Und wenn ich mit Linux arbeite, hab ich ja normalerweise auch genau EIN System, sei es nur Fedora oder Ubuntu oder was auch immer. Du musst nicht zugleich in allen Abarten davon sattelfest sein, auch wenn es natürlich nützlich ist, daß sich viele davon sehr ähneln.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 25 Minuten

      Ich HASSE es, wenn Leute nur irgendwelche Abläufe (oder noch schlimmer: Tastenkombinationen) auswendig lernen und dann bei jeder kleinen Änderung aufgeschmissen sind.

    • das ist der springende punkt!

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 21 Minuten

      bitte versteh das jetzt nicht als angriff: diese "RTFM"-mentalität, die aus dem linuxeck kommt, ist mitgrund dafür, das gnu/linux bisher seinen weg nicht auf den consumerdesktop gefunden hat. warum soll das kind lernen, sein system semiprofessionell zu administrieren? es will office benutzen, im netz surfen, per webcam chatten und mails schupfen. problemlösungen per google suchen ist ein krampf, da du vom foreneintrag aus dem jahr 2001 bishin zu einem englischen howto und deutschen anleitungen, wie man ein script umschreibt viel zu viel input bekommst.

      die umstellung windows - osx ist weniger dramatisch wie oft angenommen wird. meine mutter, der ultimative dau, war nach einer guten stunde eingeschult und benutzt das system nun unfallfrei für oben genanntes.

    • Bärendienst

      bucho, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 17 Minuten

      Den Kindern "mit Gewalt" Linux beizubringen erweist sich spätestens dann als Bärendienst, wenn sie dann nach der Schule im Beruf Windows benutzen müssen, welches dort zweifelsohne auch noch auf lange Sicht das Standard-OS bleiben wird.

      Das ist ja fast genauso, wie wenn man den Englischunterricht zugunsten von Französischunterricht ersatzlos streicht, weil Französisch eleganter aufgebaut ist und auch flexibler handzuhaben. :-)

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 13 Minuten

      Ich versteh's eh nicht als Angriff, mich nervt das RTFM auch manchmal, aber sein wir uns mal ehrlich, wieviel Mehraufwand macht es, ein Linux-System statt einem Windows-System zu erhalten? Wenn man von speziellen Spielereien absieht, die sowieso nur an technik interessierte Kinder machen, ist Linux mit nur wenigen Klicks zu betreuen, und dazu gibt es normalerweise auch genaue Anleitungen.

      Die Umstellung von Windows zu Mac kann ich täglich beobachten, da sich in einem meiner Institute (ein nicht-technisches Studienfach) ein Windows- und ein Mac-Saal befinden. Im Mac-Saal findet man nur Leute, die entweder QuarkXPress brauchen oder die zuhause einen Mac haben. Windows-User geben nach kurzen Versuchen grossteils gequält auf. Und sogar bei mir verursacht die typische Mac-Maus mit nur einer Taste regelmäßig Wutanfälle. ;-)

    • conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 10 Minuten

      und da passiert genau das, was passiert, wenn du leute, die technisch ned wirklich firm sind, kommentarlos vor eine ungewohnte/neue desktopumgebung setzt. eintastenmaus? ctrl+klick und schon hat man sein rklickmenü. das muss denen aber auch jemand sagen.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 9 Minuten

      Bucho: Nach der Schule sollten die Kinder in der Lage sein, den prinzipiellen Aufbau von Programmen zu verstehen und mit Abweichungen flexibel umzugehen. Es gibt schließlich auch innerhalb eines Betriebssystems immer wieder Veränderungen, mit denen sie klarkommen müssen. Oder wie haben das die Leute in Windows von Word 3.0 bis heute geschafft?

      Aber falls es dich beruhigt: Windows ganz aus den Schulen verbannen würde eh nicht funktionieren. Man kann allerdings in einem Bootmanager Linux als Standard einstellen und - tada - ein Großteil der Kinder wird in kürzester Zeit mit beidem umgehen können, einfach weil sie sich nicht antun wollen, das Ding nochmal neu zu starten, wenn man doch auch mit Linux ins Netz kann etc. :-)

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 6 Minuten

      "das muss denen aber auch jemand sagen" - GENAU DAFÜR wär dann der Unterricht zuständig. :-)

      (Das mit der Eintasten-Maus ist vor allem deshalb ein Problem, weil man das Klicken automatisiert hat und nicht mehr drüber nachdenkt. Dem ist nur durch Übung beizukommen.)

    • stellt sich nur noch die frage:

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 3 Minuten

      wo wird einem non-informatikermaturanten im späteren büro-berufsleben in linuxdervirat unterkommen? so gesehen könnte man auch "OSX Tiger & Leopard" auf den unterrichtsplan setzen. das könnte einem sogar über den weg laufen.

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 58 Minuten

      Ich bin mir sicher, wenn einmal Linux als Standard gelehrt wird statt Windows, dann wird Linux ganz flott auch in den Büros normal werden.

    • *möp*

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 52 Minuten

      solange excel und entourage nicht für linux daherkommt, bleibt das ein frommer wunsch. ich arbeite bei einem sehr großen verlag und wir haben hier alle drei systeme: mac in der produktion, pc's in der administration und linux als server.

      und man wird bestimmt nicht x-tausend listen umschreiben und zerschiessen lassen, weil es mit ooo "solala" auch gehen könnte.

    • bucho, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 52 Minuten

      Solange es nicht "das Linux" gibt sondern unzählige Varianten davon die alle ihre Eigenheiten haben wird dessen Einsatz in produktiven Büroumgebungen immer die Ausnahme bleiben.

      Deiner Aussage "Oder wie haben das die Leute in Windows von Word 3.0 bis heute geschafft?" ist ganz klar entgegenzuhalten, dass die Funktionen die meistens nur genutzt werden, die neue Office mal ausgenommen, nicht viel anders realisiert sind als bei allen Vorgängervarianten. Also die Standardfunktionen bei Textverarbeitungen wie Fett, Kursiv, Unterstrichen, Einrückung per Tabulator, verschiedene Schriftgrössen und Zeilenabstände. Die restlichen Funtkionen braucht ja schon nur mehr ein kleiner Teil der Nutzerschaft.

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 50 Minuten

      Außerdem ist Schule nicht nur zum Trainieren von Büroabläufen da, sondern auch zur Bildung. Sonst könnte man alles aus dem Lehrplan rausschmeißen, was über Lesen, Schreiben und die Grundrechnungsarten rausgeht, denn wer muss für einen Bürojob schon wissen, welche Regierungsform wir haben, was eine Differenzialrechnung ist oder wer Mozart war?

    • was hat dann linux da zu suchen?

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 47 Minuten

      ein 2%-desktopsystem gehört weder zur allgemeinbildung noch zur grundbasis für eine akademische laufbahn. fast überall wo du hinkommst stehen nun einmal DOSen und deshalb zeigen sie dir an der schule auch, wie du mit word umgehst.

      die schule soll einen aufs leben vorbereiten und da gehört masseninformatik einfach dazu.

      und nein, ich bin mein ms-freund, ganz im gegenteil.

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 46 Minuten

      conditio: Bei funktionierenden Systemen wird man das sicher nicht machen, aber es werden auch jedes Jahr neue Firmen gegründet und neue Systeme aufgesetzt, bei denen alles anders sein kann.

      Bucho: Ach, und was genau hält das meiner Aussage entgegen? Wenn ich nur daran denke, wie sehr sich der Dateimanager, mit dem meine Mutter heute noch arbeitet, von einem modernen Explorer unterscheidet, dann kann man kaum noch vom selben System sprechen. Aber Millionen Menschen ist die Umstellung gelungen.

      Und wer es von den Fett- und Kursiv-Buttons einer Windows-Version auf die nächste schafft, schafft auch den Sprung zu OpenOffice oder von dort zu Windows.

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 43 Minuten

      Wie man mit Word umgeht, zeigen sie dir nur zufällig meistens auf einem Windows-Betriebssystem, es könnte genausogut ein anderes sein. Es geht um die Bedienung eines modernen Textverarbeitungsprogramms, die eh alle fast gleich funktionieren.

    • eben nicht.

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 39 Minuten

      zB excel arbeitet mit äusserst komplexen formeln, neben denen html wie ein volksschulsetzkasten ausschaut. sehe das jeden tag in der arbeit und ohne eine sehr firme kollegin wäre ich äusserst aufgeschmissen ;)

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 29 Minuten

      Okay, ich gebe zu, Excel hat einiges auf Lager, was sie meines Wissens den entsprechenden OpenOffice-Varianten noch nicht haben. (Aber ich bin auch nicht immer up2date.) Aber das kann sich erstens ändern (in den langen Jahren des Schulzeit) und zweitens kann man die meisten solchen Details niemals in der Schule durchnehmen. Da bleiben die Kinder eh auf dem Level, daß bei OpenOffice auch nicht anders ausschaut.

    • wired, vor 561 Tagen, 9 Stunden, 27 Minuten

      (Nur falls das zu wenig durchscheint: Eure Argumente finde ich durchaus gescheit und sinnvoll.)

    • mhhhh

      0xfee1dead, vor 561 Tagen, 6 Stunden, 25 Minuten

      ich weiss überhaupt nicht wieso man in den schulden dezidierte software unterrichten sollte?
      viel eher sollte man sich bemühen den kinder allgemeingültige grundlagen der datenverarbeitung zu vermitteln.
      die betriebssysteme die guis etc. verändern sich aber die grundlagen bleiben sehr lange die gleichen.

      was bringt es mir in der schule zu lernen wie ich einen deppenwizard nach dem anderen bediene klar übermorgen schaut der schon wieder ganz anders aus.

  • Hoffentlich

    thepianoplayer, vor 562 Tagen, 6 Stunden, 24 Minuten

    schafft Linux endlich den Durchbruch beim Privatanwender. Windowsähnliche Benutzeroberflächen sind begrüßenswert, sind doch die meisten Computeruser jahrelang auf Windows konditioniert worden. Der beste Gag wäre ja: Es sieht so ähnlich wie ein Windows aus, (fast) alle bisherigen Programme laufen auch darauf, es ist sicher, es ist stabil, es kostet nichts - aber ätsch! es kein Microsoft Windows! - Aaah, wär' das schön!

    • das gibts ja eh schon

      jemniak, vor 562 Tagen, 5 Stunden, 20 Minuten

      aber niemand will eine windowsoberfläche, nicht mal meine omi, die steht auf osx

      linux schaffts zum privatanwender, wenn es vorinstalliert ist + läuft

    • Zur Windows Oberfläche

      nostrax, vor 561 Tagen, 17 Stunden, 6 Minuten

      Es reicht leider nicht aus, nur die Oberfläche zu kopieren. Es muss auch beim installieren von Programmen und Treibern einfacher werden. Solange es Readme's es dafür gibt, wird es wohl nix werden mit Linux.

      Es muss Deppen einfach werden. Und alles muss möglichst mit der Maus zu erledigen sein. Die Eingabeaufforderung kann man bei Dau's vergessen. Dann sollte Linux auch jede Hardware am Markt erkennen.

      Dann bräuchen die noch ein Workaround, wie man immer mit Root arbeiten kann. Passwörter wollen die nämlich auch keine eingeben.

      Das wollen Dau's haben.

    • Noch ein Manko

      nostrax, vor 561 Tagen, 16 Stunden, 55 Minuten

      Es müssen auch Leute in der engern Umgebung sein, die sich damit auskennen, wenn es ergere Probleme gibt.

      Experimente hassen die meisten.

      Hier spielt der kostenlose Support auch bei Privatanwender eine Rolle. Die kleineren Probleme wollen sie selber lösen.

    • @nostrax

      mactalus, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 55 Minuten

      sehe ich auch so, ich merk das an der verbreitung der macs in meinem umfeld, je mehr leute jemand kennt, die das auch benutzen, desto eher nutzen dies dann auch, das is meist noch eher ein kriterium als das eigentliche produkt

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 31 Minuten

      Ich kann ja mal damit anfangen, indem ich in der Schule Ubuntu zum Standard mache. :-)

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 30 Minuten

      Dann müssen alle zwangsweise damit arbeiten und sich daran gewöhnen. Hehe.

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 16 Minuten

      Dann könnte die Schule endlich mal die Computer-Welt verändern.

    • guter plan.

      conditiohumana, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 12 Minuten

      nur sind 70% der jugendlichen schon froh, wenn daheim MSN läuft. was sollen die mit ubuntu?

      erste stunde: "so bedienen wir synaptic und tragen unsere reps per hand in die liste ein. dann erkläre ich euch den unterschied zwischen main und testing".

      leute, nicht jeder mensch will sein system pflegen müssen wie ein pferd ...

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 2 Minuten

      Ich glaube nicht, daß ich derartige Informationen in der ersten Stunde bringen würde. *g*

    • wired, vor 561 Tagen, 11 Stunden, 1 Minute

      Übrigens, das System pflegen ist mit Ubuntu genauso leicht wie mit Windows. Klicki klicki fertig.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 50 Minuten

      Aber noch was, ganz nebenbei: Ich würde niemals die Kinderlein in der ersten Stunde an mein System lassen. :-)

    • conditiohumana, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 46 Minuten

      dann macht es das ganze noch uninteressanter. wenn du neulinge nicht sofort dafür interessieren kannst, hast den rest des semesters fade gsichter. und die sind dir bei linux vorprogrammiert. leider.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 36 Minuten

      Ich mache das Ganze nicht interessanter oder uninteressanter, als es mit Windows ist.

      Und glaubst du ERNSTHAFT, durchschnittliche Kinder erstarren in Erfurcht und Faszination, wenn du ihnen irgendwas über Paketmanagement oder Bashscripts erzählst - zumal sie durchschnittlich beim Durchschauen von HTML schon ausgelastet sind? :-D

      Ich finde es schon besser, erstmal mit normalen Usertätigkeiten anzufangen und später, wenn sie schon ein bissal verstanden haben, wie man sich in einem Linux-System zurechtfindet, auf die System-Verwaltung umzuschwenken.

      Aber ich glaube auch prinzipiell weniger daran, ein Computersystem als irre spannend zu verkaufen, sondern eher als selbstverständliches Werkzeug für alle, an dem man rumbasteln kann, wenn man gerade Lust hat.

    • wired, vor 561 Tagen, 10 Stunden, 35 Minuten

      Falls es dich beruhigt: Ich unterrichte noch nicht, ich bin erst in der Ausbildung. Denn jetzt kommt sicher jemand und sagt: Schrecklich, du willst Lehrer werden, deine Einstellung zu X und Y ist eine Katastrophe. *gg* Euch zum Troste: Vielleicht ändere ich mich ja noch. ;-)

    • Linux ist eine Alternative...

      azarius, vor 561 Tagen, 8 Stunden, 49 Minuten

      Ich glaube ihr missversteht die Lage Linux will weder wie Windows noch wie Mac OS X werden.
      Es will eine alternative sein darum stehe ich dieser Behübschung von Ubuntu eher kritisch gegenüber.
      Wozu sollte ein privater Nutzer Linux verwenden wollen wenn er zwei alternativen hat die alles bieten was er braucht.
      Der normale Nutzer will das es läuft und er will sich möglichst nicht mit seinem PC beschäftigen müssen, daß ist aber genau das wofür Linux gemacht wurde, für Leute die gerne am System herum basteln und denen es Spaß macht sich durch verschiedenste Config Files zu kämpfen.
      Klar Ubuntu ist inzwischen äußerst einfach geworden beinahe alles geht schön mit einer nett anzusehenden GUI aber sowie irgendetwas nicht funktioniert wofür es keine GUI gibt ist Schluss weil der Normaluser eben keine Ahnung von dem System hat.
      Nehmen wir als beispiel das die Automatische Installation der Grafiktreiber nicht funktioniert hat und der X-Server nicht mehr startet. Wenn man weiß das man nur die Xorg.conf editieren muss kein Problem aber der normal User gibt an diesem Punkt auf und installiert sich dann vermutlich resigniert sein altes Windows.

      @wired
      Schrecklich, du willst Lehrer werden, deine Einstellung zu Linux und Windows...

  • Linux muss vor allem einheitlich werden

    gelsenknecht, vor 562 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten

    Wie kann es z. B. sein, dass manche bash - Befehle nur Optionen mit Bindestrich akzeptieren und andere nicht? Da fehlt das Gesamtkonzept. Und ausserdem fehlt mir sowas wie "Basic Life Support" - man müsste sicherstellen, dass bei J.E.D.E.M. Computer bei der Installation die Grafik, Wlan und die Tastatur funktioniert (Stichwort Medion-Laptop etc.)
    Und wenns nicht funktioniert, muss man das auch S.A.G.E.N. und nicht einfach schweigen. Es muss sich einfach rumsprechen, dass Intel z. B. als einziger Grafik-Hersteller 100% Linux-Kompatibel ist.

    • qgelesenkneckt

      0xfee1dead, vor 562 Tagen, 5 Stunden, 12 Minuten

      nun auch wenn du ein programm über die bash aufrufst bleibt das ein einzelnes programm.
      office hat die bedienoberfläche zwischen zwei versionen komplett umgekrempelt.
      idr --help und fast jedes programm ist dein freund.

      mhhh wer muss das sagen? der hersteller der harware oder der hersteller der software?

  • aeroxnos, vor 562 Tagen, 11 Stunden, 23 Minuten

    hat wer erfahrung mit dem yellow dog linux auf der ps3?

    bin am überlegen ob ichs installieren soll....

    • Ja, ich habe Erfahrung.

      blackice2001, vor 562 Tagen, 10 Stunden, 39 Minuten

      Läuft recht anständig. Wichtig ist, daß du eine USB Tastatur hast, die mit der PS3 geht. Wenn es keine exotische ist, dann geht sie. Außerdem mußt du beachten, falls du einen normalen Fernseher angeschlossen hast, beim ersten starten Bootparameter einzugeben, sonst startet es in einer hohen Auflösung und du siehst nichts mehr.

      Von der CT gab es eine Sonderausgabe, in der war alles beschrieben. Ich bin mir sicher, es gibt auch genug Tutorials, die du per Google findest. Ansonsten kannst mit dem Gerät bei mir vorbeikommen und ich installiere dir es für einen kleinen Obulus (Kontaktdetails www.nets.at).

  • Apple ohne Patch für DNS-Lücke

    ulukay, vor 562 Tagen, 11 Stunden, 28 Minuten

    http://www.heise.de/security/Apple-ohne-Patch-fuer-DNS-Luecke--/news/meldung/113383
    jaja das "einfache" system welches auch "sicher" sein soll ...

  • Das glaub ich nicht, Tim :-)

    facts, vor 562 Tagen, 12 Stunden, 47 Minuten

    |0xfee1dead, vor 15 Stunden, 39 Minuten
    na ja in 5 jahren ist der klassichen computerindustrie der "gamer" egal. die werden eh alle online gezwungen und an die konsolen gefesselt.

    > FPS auf der Konsole mit 'nem Controller? Nicht dein Ernst, oder :-)



    Gamer & Hirn
    kernelpanic, vor 15 Stunden, 27 Minuten
    schliessen einander ja sowieso aus.
    > Und zwar weil?

    • mhhh

      0xfee1dead, vor 562 Tagen, 8 Stunden, 45 Minuten

      gibt doch für jede konsole heute schhon jede maus. die zeiten wo ein controller die einzige eingabeform war sind doch schon längst vorbei.

  • eines der argumente für linux

    salai, vor 562 Tagen, 13 Stunden, 21 Minuten

    ist, dass es nicht so besch...euert durch-designed ist wie kommerzielle konkurrenz. ich finde die mac-oberfläche weder schön noch praktisch.

    • erfolg hat man nur

      totorohime, vor 562 Tagen, 13 Stunden, 2 Minuten

      wenn man designtechnisch glänzt und funkelt oder mit jeder drittwelthard(soft)ware kompatibel ist.

      es werden wohl weiter drei nutzergemeinden bleiben

    • Also...

      testuser47, vor 562 Tagen, 12 Stunden, 5 Minuten

      die Apple GUIs sehen nicht nur gut aus, man merkt auch, dass großer Wert auf intuitive, benutzerfreundliche Bedienung gelegt wird. Hier können sich einige Softwarehersteller (und ich meine nicht nur Microsoft) ein Scheibchen abschneiden. GNOME ist schnon OK, und bei den Themes kann sich eh jeder grafisch austoben, wie er möchte, in Richtung Benutzerfreundlichkeit bestehen aber durchaus Verbesserungsmöglichkeiten. Bei gutem Design geht's eben nicht nur ums Aussehen, sondern auch um die Funktionalität und Bedienbarkeit.

  • Linux muss zuerst einmal so einfach wie Windows werden

    kyrahkitty, vor 563 Tagen, 14 Minuten

    Windows: Das schlimmste was bei der Installation eines Windows PCs auf einen warten kann: Man muss Treiber herunterladen, die dann aber einfach zu installieren sind. Linux: Jetzt muss man natürlich hervorheben, daß es mehr und mehr PCs und sogar Laptops gibt, die "out-of-the-box" mit der einen oder anderen Distribution laufen. Das Problem ist aber zweierlei: Es ist absolut nicht vorhersagbar ob das Gerät X mit der Version N der Distribution Y läuft. Kannt man nicht jemand der exakt die Kombination nutzt, wird manchmal schwierig. Der Artikel "Linux-Zwerg" (aktuelles c't Nr.16,S.176) erklärt wie man auf dem neuen MSI U100 aka Medion Akoya Mini E1210 Linux zum Laufen bringt. Ich habs auf meinem durchgespielt, es ist abartig kompliziert. Die Beschreibung ist dermaßen abenteuerlich, daß ich allen die fragen was man denn bei Linux noch verbessern kann, diesen Artikel aus Pflichtlektüre nahelegen möchte. Aktionen wie "Batterie ausbauen damit der mühsam gepatchte WLAN Treiber die Hardware danach erkennt" sind da nur eine Auswahl. Bedenklich auch, daß der Autor lediglich Suse 11, nicht aber Ubuntu 8.04 oder Fedora 9 auf dem Gerät zum Laufen brachte. Wie gesagt, lesenswert.

    • nun

      0xfee1dead, vor 563 Tagen, 2 Minuten

      zum nächsten dicounter maschieren sich einen msi in neuen kleider kaufen und meinen am besten vorgestern läuft mein linux drauf spielt es halt nicht.

      wieso? weil die hersteller dieser billigkomponenten grad mal windows treiber (oft auch schon in schlechter qualität) produzieren und ihre spezifikationen nicht freigeben (ich vermute mal einen broadcom wlan chipsatz).

      tja so ist das leben. nehmen sie einen laptop der vorletzten generation und vermutlich läuft ihr linux out of the box........
      http://en.opensuse.org/HCL/Laptops

      idr kann man davon ausgehen was mit einer aktuellen distri läuft läuft auch mit der anderen.

    • ist sicher

      0xfee1dead, vor 563 Tagen,

      einer der nachteile von linux andererseits äusserst verschmerzbar ausser man muss immer da neuerste am markt haben.

      ist ein ei oder henne prinzip.

    • @kyrahkitty

      0ttod0, vor 562 Tagen, 17 Stunden, 25 Minuten

      Im speziellen Fall (Hofer-Netbook) sollte man doch etwas mehr Fairness walten lassen. Denn genau dieses spezielle Gerät war genau einen Donnerstag vormittag lang erhältlich. Nicht vorher, nicht nachher. Wie zum Geier hätten die Linux-Entwickler rechtzeitig zum Verkaufsbeginn die nötigen Treiber-Anpassungen fertig haben sollen, wenn's mit einer Standardinstallation nicht getan ist? (Abgesehen davon, dass es gerade in dieser Geräteklasse einige Alternativen gibt, die mit Linux vorinstalliert daherkommen...). Im Normalfall kann man bei einem Gerät relativ schnell Berichte im Internet finden, ob/wie gut Linux drauf rennt. Bei einem Hofer-PC, der nur wenige Stunden lang erhältlich ist, kommt diese Information natürlich nicht rechtzeitig für eine Kaufentscheidung.

    • thepianoplayer, vor 562 Tagen, 6 Stunden, 20 Minuten

      Welcher Verrückte kauft sich einen Computer bei Hofer zwischen Earpfln und Zwiebeln und der Klopapier-Palette? Vielleicht noch mit der Regalbetreuerin im hochdotierten EUR 600,- Teilzeitjob als *Fachberaterin*? - Ts, noch nie was von Ditech gehört?

    • wired, vor 562 Tagen, 5 Stunden, 19 Minuten

      Ich kenn einige Informatiker, die sich schon Hofer-Computer gekauft haben, weil die ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hatten.

      Und wenn du dich auskennst, brauchst keine Hofer-Verkäuferin als Fachberaterin.