Standort: futurezone.ORF.at / Meldung: "Laptop mit Passagierdaten verschwunden"

Laptop mit Passagierdaten verschwunden

USA
05.08.2008|20:18

Sensible Daten von 33.000 Fluggästen

Die US-Transportation Security Administration [TSA] hat am Dienstag den Verlust eines Laptops bekanntgegeben, der sensible Daten von rund 33.000 Personen enthalten haben soll. Der unverschlüsselte Computer sei am 26. Juli auf dem internationalen Flughafen von San Francisco verloren gegangen, teilte die US-Behörde mit.

Der Computer gehörte dem Unternehmen Verified Identity Pass [VIP], das an 17 US-Flughäfen das Registered-Traveller-Programm Clear betreibt. Clear bietet zahlende Kunden nach einer Vorabüberprüfung Erleichterungen bei Sicherheitskontrollen an Flughäfen.

Die TSA ordnete an, dass die betroffenen Passagiere umgehend über den Datenverlust informiert werden müssen. Das Unternehmen dürfe erst dann wieder neue Kunden aufnehmen, wenn sichergestellt sei, dass die Daten verschlüsselt werden, hieß es in der Aussendung. Die Zusammenarbeit mit privaten Dienstleistern bei der Flughafensicherheit sieht die US-Behörde durch die Datenpanne nicht infrage gestellt.

Zum Thema:

[futurezone | AP]

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • Jetzt werden die Betroffenen wieder viel gezielteren Spam bekommen können.

    bildschnitzer, vor 590 Tagen, 18 Stunden, 51 Minuten

    Adressenmaterial ist wichtig für Werbeaussendungen. Und wenn biometrische Daten dabei sind, kann man super Dokumente faken.
    Es gibt kaum etwas Unsichereres als Digitale Sicherheitssysteme. Übrigens: Was ist der Unterschied zwischen Safety und Security?---Safety herrscht dann, wenn die security nur Platzpatronen in ihren Maschinenpistolen hat.

    • Da ist nicht Spam das Problem ...

      critcom, vor 590 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten

      ... sondern Identitätsbetrug, der in den USA mittlerweile zu *der* Landplage geworden ist.

  • ...

    moosesgarcia, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 57 Minuten

    Wahrscheinlich hats eh nur der US-Zoll und überprüft es auf illegale mp3s...

    • hitcher, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 33 Minuten

      geben die einem keine Quittung, wenn sie das Notebook mitnehmen?

  • liegt vielleicht nur bei der homeland security

    cariblu, vor 591 Tagen, 5 Minuten

    und wartet auf die überprüfung am st. nimmerleinstag - oder die versteigerung davor

  • sind schon irgendwie komisch...

    edisoncarter, vor 591 Tagen, 3 Stunden, 58 Minuten

    ...diese Zufälle: es sind immer Notebooks, auf denen diese sensiblen Daten transportiert werden (nie nur Datenträger wie HDs, DVDs udgl. noch nie von VPN gehört?) und immer gehen sie, ganz zufällig, grade dann verloren, wenn eben diese sensiblen Daten drauf sind...

    Sapperlott, das Leben ist voller Zufälle... mitunter scheint sogar richtig Verlass auf den Zufall zu sein... :-(

    • hitcher, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 40 Minuten

      könnte mir auch gut vorstellen, dass gewissen Mafia-Organisationen diese penibel genau gesammelten Daten durchaus eine Stange wert sein könnten.
      Dann geht das Notebook halt offiziell verloren/ wird gestohlen. Der dafür Verantwortliche will ja nicht seinen Job verlieren.

  • meine abneigung, die usa zu besuchen, wird dadurch nicht geringer -

    wadelbeisser, vor 591 Tagen, 4 Stunden, 28 Minuten

    - bin ich froh in kanada meine heimat zu haben. und wie!!!!!

    • Wie ist denn die...

      kernelpanic, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 50 Minuten

      ...Überwachungssituation in Kanada? Würde mich nämlich als Urlaubsland schon interessieren, aber Fingerabdrücke wird keiner von mir bekommen.

    • wennst keine fingerabdrücke abgeben willst mußt künftig innerhalb

      brauser, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 7 Minuten

      der schengen grenzen bleiben, weil die kommen ab nächstem jahr in jeden reisepass.

  • Daran dass Daten bei Dienstleistern gespeicher werden...

    beart, vor 591 Tagen, 5 Stunden, 40 Minuten

    gibts auch nichts zu zweifeln. Die wären bei irgendwelchen Beamten auch nicht sicherer. Die würden die Daten auch auf CD ins nächste Büro tragen und die liegen lassen.

    Es gibt allerdings einen Grund an der Speicherung von solchen Daten für derartig diffusen Schmorrn wie "Terrorabwehr" zu speichern. Nur daran will offiziell niemand bzw. niemand Offizieller denken, ...

    • "Terrorabwehr"

      hitcher, vor 591 Tagen, 5 Stunden, 34 Minuten

      alles quatsch.
      Glaubst etwa so ein Terrorist würde nicht einfach die Identität von jemandem klauen?
      Der könnte ja zB. so ein Notebook wie gerade geschehen klauen, und sich so eine gespeicherte Identität aneignen.

    • hitcher, vor 591 Tagen, 5 Stunden, 28 Minuten

      vielleicht bricht der auch mal in der Wohnung ein (Adresse hat er ja) und stielt noch Pass und weitere Dokumente.

    • nur zur Erinnerung:

      edisoncarter, vor 591 Tagen, 3 Stunden, 54 Minuten

      die Typen vom 11.9. sind mit ihren eigenen, offiziellen und echten Dokumenten in die USA eingereist.

      Dieses nun so in Mode gekommenen biometrische Zeugs hätte damals auch nur bestätigt, was damals mit einem einfachen Reisepass geklärt wurde: der Typ heißt Mr. x.y. und kommt aus Z.

      Inwiefern soll das nun besser werden? wenn damals eh keine falschen Dokumente verwendet worden waren?

      (immer unter der Annahme, es ist wirklich so abgelaufen, wie uns die USA glauben machen wollen...)

  • was sollen die Betroffenen jetzt machen?

    hitcher, vor 591 Tagen, 5 Stunden, 44 Minuten

    Sicherheitshalber Name und Wohnsitz ändern,
    sowie Bankverbindungsdaten, Arbeitsplatz, Staatsbürgerschaft und Religion?

    • Natürlich klagen!

      wolfx, vor 591 Tagen, 4 Stunden, 50 Minuten

      Was denn sonst in den USA?

  • lernen siehs denn nie?

    michael1979, vor 591 Tagen, 6 Stunden, 50 Minuten

    warum ists überhaupt erlaubt solche daten spazieren zu tagen.

    und wenn, so schwer ists doch auch nicht die daten verschlüsselt abzuspeicher.

    • egal was passiert

      ruflinger, vor 591 Tagen, 6 Stunden, 31 Minuten

      der obrigkeit ist alles soviel wurscht; keine konsequenzen.

    • sieh werden's vermutlich auch nieh lernen ...

      kmmm, vor 590 Tagen, 19 Stunden, 33 Minuten