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Handysperre durch Umsatzlimit

13.08.2008|06:00

Die heimischen Mobilfunker behalten sich in ihren AGB vor, Anschlüsse ihrer Kunden bei ungewöhnlich hohen Umsätzen zu sperren. Die Grenzen dafür sind keineswegs einheitlich gefasst. Diese Maßnahme – eigentlich zum Schutz des Kunden gedacht - kann im wohlverdienten Sommerurlaub aber auch zu einigen Unannehmlichkeiten führen.

So erging es etwa Anfang August einem ORF.at-Leser, der im Griechenland-Urlaub von einer Sperre seines bob-Anschlusses überrascht wurde. Zwar lag dem Betreiber eine Einzugsermächtigung vor, von der aber laut bob erst am 25. des Monats Gebrauch gemacht werde. Aus diesem Grund wurde der Nutzer aufgefordert, den Betrag zu überweisen und einen Erlagschein zu faxen, was aus dem Ausland mit einigen Mühen und Ärgernissen verbunden war. Erst dann sollte die Sperre wieder aufgehoben werden.

Beim genaueren Durchforsten der Allgemeinen Geschäftsbedingungen [AGB] der heimischen Anbieter fand ORF.at überall entsprechende Klauseln, nur die Limits sind unterschiedlich gesetzt.

"Schutz vor dem Rechnungsschock"

Bei bob sind es laut AGB etwa 35 Euro, in der Praxis werde bei Erwachsenen aber bei einem Betrag zwischen 120 und 180 Euro eingegriffen [bei Jugendlichen zwischen 60 und 80 Euro]. Bei A1 wird das Limit erreicht, wenn der Kunde "mehr als das Doppelte der durchschnittlichen Höhe der bisherigen Verbindungsentgelte" vertelefoniert.

"Generell haben wir solche Grenzen eingezogen um Kunden vor 'Bill Schocks' zu bewahren", hieß es bei bob-Betreiber mobilkom austria auf Anfrage von ORF.at. Das könne zwar für Einzelpersonen ärgerlich sein, sei aber zum Schutz aller Kunden wichtig.

Bei A1 werde zudem nach mehreren Kriterien über eine Sperre entschieden, so seit etwa der Account-Typ ausschlaggebend: "Bei Kindern und Jugendlichen ist die Schwelle natürlich niedriger als bei Erwachsenen".

SMS oft verspätet

Informiert würden die Kunden vorab per SMS, erfahrungsgemäß kommen diese Mitteilungen aber im Ausland oft mit Verspätung oder gar nicht an. "Wir haben auch schon bemerkt, dass manche ausländische Netzbetreiber nicht so viel Wert auf die Qualität ihrer Services legen", erklärte man bei der mobilkom austria. Die mobilkom erhalte in ihrem System aber dennoch eine Empfangsbestätigung der betreffenden SMS.

Tatsächlich komme es aber bei weniger als zehn Prozent der Kunden, die per SMS über außergewöhnlich hohe Umsätze gewarnt würden, zu einer tatsächlichen Sperre.

Vor Reisen informieren

Wer im Vorfeld einer Auslandsreise bereits mit stark erhöhten Umsätzen rechnet, sollte sich bei seinem Mobilfunkanbieter über die geltenden Limits informieren und auf einen möglichen Anstieg hinweisen, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

Kundenverhalten wird analysiert

Beim drittgrößten heimischen Mobilfunker One liegt die Umsatzgrenze laut den Geschäftsbedingungen bei 250 Euro. "Wir sperren Anschlüsse lediglich aus Sicherheitsgründen", so One-Sprecherin Petra Jakob zu ORF.at. "Das System schreit laut auf, wenn es bei einem Anschluss deutliche Ausreißer gibt, dann sehen wir uns den Kunden individuell an."

Auch bei One werde zur Warnung ein SMS verschickt. Melde sich der Kunde darauf und gebe eine Kreditkartennummer an, werde sofort entsperrt. Für das Entsperren fallen dabei keine Zusatzkosten an.

Roaming-Umsätze zeitverzögert
Im Fall von erhöhten Umsätzen [etwa auch bei der Nutzung von Datendiensten] durch einen Auslandsaufenthalt, also Roaming-Gebühren, komme laut Jakob der Faktor Zeitverzögerung hinzu: "Ausländische Betreiber rechnen ihre Dienste verspätet ab, daher kommt die Warnung im Inland schneller."

Allzu häufig werde von diesen Sperren aber nicht gebrauch gemacht: "In letzter Zeit war das Thema Roaming so viel in den Medien, dass das Bewusstsein der Kunden stark gestiegen ist", erklärte Jakob.

Mehr zum Thema:

Auch wenn die Roaming-Gebühren im EU-Ausland im Vorjahr gesenkt wurden, sind häufige Anrufe aus dem Urlaub weiterhin nicht zu empfehlen.

T-Mobile: Nur bei "horrenden Beträgen"

Laut den AGB von T-Mobile wird eine Sperre bereits ab 71 Euro möglich, auch hier liegt das Limit aber in der Praxis weitaus höher: "Wir machen das nicht oft", so eine Sprecherin. Das hauseigene 'Risk Management' sehe sich die durchschnittlichen Umsätze genauer an. "Wenn das öfter mal ausschlägt, wird nicht gesperrt."

"Das müssen schon horrende Beträge, also ein Vielfaches des normalen Rechnungsbetrages sein, damit es zu einer Sperre kommt, erklärt die T-Mobile-Sprecherin im Gespräch mit ORF.at. Vor der Sperre werde der Kunde verständigt. Bei tele.ring sei eine solche Sperre gar nicht vorgesehen.

Fokus auf Datendienste

Bei Hutchison Austria ["3"] verweist man zum Thema Sicherheitssperren vor allem auf den Datenbereich, wo über ein Pop-up extra informiert werde, sobald man sich in einem fremden Netz befinde. Bei unüblich hohen Beträgen komme es auch hier zur Sperre. Der Kunde werde aber bei einem Verbrauch von 50 MB im Ausland gewarnt.

Im Telefonieverbrauch gebe es keine festen Umsatzgrenzen. Hier werde eine mögliche Sperre vom individuellen Nutzungsverhalten abhängig gemacht.

[futurezone | Nayla Haddad]

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Forum

 
  • Wenigstens wieder freischalten...

    vic0, vor 545 Tagen, 37 Minuten

    ...könnte man es ja, wenn sich der Kunde meldet, und bekundet, dass er weiß was er tut.
    Aber dann eine Zahlung auf anderem Wege zu verlangen, obwohl der Provider eine Einzugsermächtigung hat, ist doch absurd.

    • Was hat das mit der Einzugsermächtigung zu tun?

      nostrax, vor 544 Tagen, 16 Stunden, 58 Minuten

      Denn die hat so gut wieder jeder der Arbeit und ein Konto hat. Ihr könnt sagen was ihr wollt, ich finde es gut so.

      In Amerika gibt es das sicher nicht. Da bekommst halt deine 10000 USD Rechnung. Dennen ist das vollkommen egal.

  • Wozu im Urlaub ein Hendl mitnehmen?

    hosenbeisser, vor 545 Tagen, 1 Stunde,

    Ist doch verrückt. Die Heinis sollten mal lernen abzuschalten. Und Abschalten bedeutet eben auch, das Handy abschalten. Am besten daheim liegen lassen und gar nicht mitnehmen. Wozu gibts Telefonzellen?

    Viele nehmen sich einfach nur selbst viel zu wichtig und glauben irgendwas zu verpassen. Motto: Wie man mit 35 den ersten Herzkasperl kriegt. So wichtig ist aber niemand. Die Welt steht auch nach drei Wochen Urlaub ohne Handy noch. Und die Arbeit ist auch liegen geblieben. Garantiert.

  • der österreicher raunzt ...

    oefi, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 52 Minuten

    szenario 1: kunde kommt aus dem urlaub zurück und bekommt eine handyrechnung über 600 euro. geht in den shop und beschwert sich, dass ihm niemand gesagt hat, dass telefonieren im ausland so teuer ist. frechheit, etc.

    szenario 2: kunde ist im urlaub und das handy wird abgedreht, weil 600 euro vertelefoniert worden sind. kunde kommt aus urlaub zurück und beschwert sich maßlos, dass er doch bitte selbst darüber entscheiden will, wie hoch seine handyrechnung sein darf.

    szenario 3: trotz aller warnung beim kauf und diverser berichte in den medien surft ein kunde während seines jesolo urlaubs kurz mit seinem mobilen internetmodem im internet (ist im urlaub ja auch dringend nötig). kommt aus dem urlaub zurück und bekommt eine 600 euro internetrechung und beschwert sich maßlos, dass man ihn nicht gewarnt hat.

    szenario 4: kunde liegt am strand in jesolo und möchte ins internet, aufgrund diverser bonitätsrgründe geht das aber im ausland nicht. kunde kommt aus dem urlaub zurück, geht in den providershop und beschwert sich erneut im großen stil, dass das doch eine frechheit ist und er doch bitte selbst entscheiden kann ob er im ausland viel geld fürs surfen ausgeben will.

    ergo....

    • oefi, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 50 Minuten

      ... egal was passiert. am ende des urlaubs werden sich alle beschweren. während den leute das problem am strand liegend noch recht egal wirkt, nervt es sie in deren 24qm wohnung direkt an einer großen straße nach einem 10 stunden arbeitstag, wo mich der chef wieder mal zusammengeschissen hat, die ehefrau soweiso nervt und die drei kinder seit dem urlaub alle rauchen und die jüngste tochter von giovani dem animateuer geschwängert wurde, umso mehr.

    • sehr witzig@oefi

      taschas2, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 45 Minuten

      den kunden zeigst du mir, der 600euro vertelefoniert, wenn dann ist es nur ein(e) reiche(r) prolet(in)

    • @taschas2 > schmähstat?

      bbiohazardd, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 17 Minuten

      graunzt wird immer egal wie wer was macht...

    • Witzig: 4 Szenarien und dann eine Selbstgeisselung

      sceptic, vor 545 Tagen, 6 Stunden, 18 Minuten

      Witzig auch der "Animateuer" - tja, der kommt teuer mit seiner Fortpflanzung.
      Witzig auch die 3 rauchenden Kinder - vermutlich alles Wissen aus erster Hand.

  • diese Tarife

    heavyweather, vor 545 Tagen, 9 Stunden, 23 Minuten

    sind sowieso reine Abzocke...in diesem Fall hat die EU recht.
    Daten sollten sogar weniger kosten.
    Erstens haben viele Betreiber sowieso auch Netze im Ausland (3-Hutchinson, A1-Vodafone,...)und zweitens muss bei einem Datenruf nur die Leitung ins Internet aufgebaut werden. Ein Anruf wird ja auch übers Netz geroutet...muss aber dann wieder ins Festnetz oder Mobilnetz Zielland.
    Bei einem Internetcafe geh ich auch hinein und löhne einfach mal ein paar Euro...so "Kurzvertrag" für Fremdnetzkunden wäre auch für Dataroaming wünschenswert...einfach eine Webseit bei Verbindung und dort per paypal oder Kreditkarte ein paar GB im Fremdnetz kaufen. Von mir aus 15€/GB...aber machbar und rentabel wäre es alle mal. Es könnten auch prepayed DatenUsims sein...wegen Simsperre halt wieder dumm. Besser wäre es seine Simcard weiter nutzen zu können.
    Bei telefonwertkarten hat das doch auch funktioniert.
    Und die Leute könnten dann auch über Skype oder VOIPstunt telefonieren wenn sie im Ausland sind. Mit den tollen Gscheittelefonen braucht man dazu dann nichtmal einen PC....
    Aber nein die Mobilfunkert weltweit stellen sich dumm an und verdienen sich deppert...

    • Wer braucht irgendwelche Gigabytes am Handy im Urlaub?

      hosenbeisser, vor 545 Tagen, 56 Minuten

      Ist doch verrückt. Geh einfach in einen Internet-Cafe, zahle umgerechnet rund 0.1 bis 0.5 Euro für 1 Stunde Internet surfen und gut ist es.

      Wozu brauchst da WAP, WEP und PEP am Handy? Weilst es unbedingt teuer haben willst, wenns billig auch geht oder wie?

    • heavyweather, vor 543 Tagen, 21 Stunden, 40 Minuten

      Weil viele Internetsüchtig sind...und ich schau mir meine Pornos auch lieber im Hotelzimmer an anstatt im Cafe..
      Ausserdem ist Urlaub sowieso langweilig...bleib ich lieber daheim und habe mein Internet neben meinem Liegestuhl im Garten in Reichweite...

  • soso

    derskalarvonperl, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 28 Minuten

    legen viele ausländische Betreiber nicht so viel Wert aufn Service. Aber dass sich A1 fast überall in Europa eingekauft und beteiligt hat, das verschweigen die Ex-Post-Koffern wieder mal. Gut dass wir schon lang von dem Neobeamtenbetrieb weggegangen sind. Die schnallens immer noch nicht, dass die keine Behörde mehr, sondern ein Privatunternehmen sind.

    • soso

      chrizzla, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 12 Minuten

      und was hat das jetzt mit roaming zu tun, könntest du das vielleicht konkreter erörtern, ich versteh nicht wirklich, was du meinst...

    • das:

      derskalarvonperl, vor 545 Tagen, 6 Stunden, 56 Minuten

      die Ex-Monopolisten waren Vollkoffern, sind Vollkoffern und werden es immer sein!

  • Was ist ein "bill schock"?

    waldirei, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 13 Minuten

    Ein Rechnungs Shreck? Ein bill choque? Ein Schock Bills?

    Wenn ihr Denglisch nicht könnt, dann lasst es bleiben, und reisst's euch beim Deutschen zusammen.

    • apropos:

      justy74, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 48 Minuten

      vorm "und" brauchst aber keinen beistrich setzen...
      sonst aber inhaltlich ein ausgezeichnetes posting!

    • wenn's

      landspeed97, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 8 Minuten

      eine Nebenbemerkung ist ("und reisst's Euch zusammen"), dann kann man einen Beistrich setzen. (Dies ist dann so ähnlich wie ein Doppelpunkt.)

    • onza, vor 545 Tagen, 9 Stunden, 46 Minuten

      bei bill schock hab ich auch erst an bill gates gedacht. sowas...

    • Haha, meckern aber "beim Deutschen" schreiben...

      sceptic, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 4 Minuten

      Boris Becker gemeint?
      Oder vielleicht doch besser "beim Deutsch". Wenn überhaupt. Denn so alltagssprachlich schreiben und dann über Sprache lästern, ist unstimmig.

    • Haha, schiefe Sicht!

      waldirei, vor 545 Tagen, 2 Stunden, 45 Minuten

      1. Wer ist der Profi der Sprache, dessen tägliches primäres Handwerkszeug sie ist: ich oder ORF?
      2. Wer macht den gröberen Fehler: Der "beim Deutsch/en" verhaut (Leserbriefquerulant), oder der auf Englisch "Schock" schreibt (Profi)?

  • bob ist besonders dreist - was das roaming betrifft.

    elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 25 Minuten

    da kostet das roaming nach Ö und landesintern für vertragskunden 423,73% (!) von dem was wertkartenkunden zu zahlen haben. die berappen nämlich nur den eu-tarif von 0,59€ - die anderen 2,50€.

    und die roamingkosten sind auf der bob-website derart gut versteckt, dass man ziemliche mühe hat sie zu finden.

    sachlich zu erklären ist das alles nicht. es ist schlicht hinterhältige abzocke.

    • hier ist natürlich die Türkei gemeint

      elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 19 Minuten

    • Roaming-Tarife dort wor auch alle anderen Tarife sind

      supersport, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 4 Minuten

      Also sorry, die Roaming-Tarife sind wirklich leicht zu finden, so groß ist die bob-website nämlich gar nicht.
      Lesen muß man halt schon.

      Bei T-Mobile oder A1 sind die Tarife schwer zu finden, bei bob findet man alles, und ist auch alles beschrieben. Sogar in eigenen .pdfs. Also was will man mehr?

    • @supersport

      al2008, vor 544 Tagen, 21 Stunden, 2 Minuten

      Weiß nicht warum du es schwer findest bei T-Mobile die Roaming tarif zu finden brauchst nur auf Tarifangebote gehen und dort gibt es schon den Reiter Telefonie Roaming hab dafür nicht einmal ne Minute gebraucht

  • Warum darf man den Betrag als Kunde ...

    salut, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 38 Minuten

    ... nicht einfach selbst festlegen? Meiner Meinung nach sind die Grenzen immer noch hoch, aber immerhin besser als überhaupt keinen Schutz.

    • richtig. z.B. bei der Kreditkarte kann ich den monatl. Einkaufsrahmen...

      elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 35 Minuten

      ...selbst festlegen

    • weils wahrscheinlich ein organisatorischer aufwand

      bergspitzmaus, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 26 Minuten

      ist, der sich finanziell stark niederschlägt...

    • falsch.

      elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 24 Minuten

      das könnte man z.b. sozusagen per selbstbedienung im internet eingeben. das kostet praktisch nix, außer einmal die funktion auf der website einzurichten.

      man muss das als provider nur wollen.

    • weil die meisten kunden

      wizardd, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 45 Minuten

      zu dumm dazu sind.
      und irgendeinen defaultwert muss man dazu setzen. den einen is er zu hoch, den anderen zu niedrig, und selber ändern tuts eh keiner...

    • shaman82, vor 545 Tagen, 9 Stunden, 50 Minuten

      dads gibt es deshlab nicht weils dienste gibt die nicht zeitgerecht abgerechnet werden(vorallem beim Roaming hinkt das gerne mal einen Tag hinterher), somit sagt der Kunde bei 200€ soll schluss sein! in wirklichkeit hat er vielleicht aber schon mehr kosten verursacht, daher wirds sowas nicht geben(Kunde besteht ja dann auf nur 200€ Rechnung).

  • datenübertragung

    justy74, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 51 Minuten

    das sperrthema dürfte allerdings bei datendiensten nicht funktionieren - ich erinnere an die geschichte aus dem sommer 2007 als eine unwissende urlauberin auf last-minute flug in die türkei mit ihrem neuen N95 gleich mal EUR 12.000,-- verbraten hat. also hier beweist sich, dass ein gewisser schutz vor dem billing schock seine berechtigung hat.

    • Immer diese "Unwissenden"

      4spoetter, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 36 Minuten

      Niemand braucht sich zu wundern, dass der Bevormundungsstaat immer weiter um sich greift: Immer sind es dann, wenn es zum Zahlen geht, die leider, leider "Unwissenden", die nur "nicht gewußt" haben wollen, wie teuer die Inanspruchnahme einer Dienstleistung ist! Mich erinnert das auch immer an die Leute, die bei unbeschrankten (manchmal sogar beschrankten) Eisenbahnkreuzungen Stoptafel, Andreaskreuze, Rotlichtampel und natürlich einen heran nahenden Zug "übersehen" haben wollen! Anstatt zuzugeben, dass sie sich einen Dreck darum geschert haben, weil "es wird eh nix passieren".
      Da verlangen die "Konsumentenschützer" immer mehr Bestimmungen in die diversen Geschäftsbedingungen hinein zu schreiben. Selbst bei kleinsten elektronischen Geräten sind gleich zu Anfang ein halbes Dutzend Seiten damit bedruckt, dass man das Gerät nicht Kindern zum Verschlucken geben soll und so weiter, und so fort. Von wegen der "Unwissenden". Auf Plastiksackerl neuerdings schon, man soll sie Kindern nicht zum Spielen geben, weil sie daran ersticken könnten. Nur all den ganzen "Warungs"-Wust lesen halt unsere PISA-zertifizierten NutzerInnen erst gar nicht. Schließlich wird durch die Berufshysteriker in bestimmten NGO jede Woche auch eine neue Sau durch das mediale Hysteriedorf von den "bisher unbekannten Gefahren" getrieben.

      So ist man immer wieder...

    • Der "Warnungs-Wust" ist immer noch spannender....

      sceptic, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 29 Minuten

      als Kurz-Essays von Postern...in 23 Teilen...
      Die Deppen müssen halt bevormundet werden, wo ist das Problem? Manche müssen vor sich selbst geschützt werden.

    • > 4spoetter

      omen, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 25 Minuten

      Leider ist die Unwissenheit absichtlich erzeugt. Die Tarfie sind zweckmäßig unüberschaubar und ändern sich stettig. Und auch die komplette Abrechnung dauert noch Monate nach der eigentlichen Reise (minderstens bei T-Mobile). Und die Beträge für die Datenkommunikation sind einfach kriminell.

    • @omen - richtig.

      elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      die roamingkosten sind z. b. auf der bob-website derart gut versteckt, dass man ziemliche mühe hat sie überhaupt zu finden. im tarif pdf. wird zwar ein link angegeben, man landet aber nur auf der portalseite, wo wieder kein punkt roaming zu finden ist.

      man merkt die absicht und ist verstimmt.

    • "Absichtlich erzeugt"?

      4spoetter, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 16 Minuten

      Mir ist nicht bekannt, dass in den AGB der Handyprovoder etwas steht, was die diversen "Konsumentenschützer" nicht verlangt hatten, dass es dort drinnen stehen müsste! Oder durch Gerichtsurteile erzwungen wurde. Je mehr an solchen Bestimmungen "durchgesetzt" wird um so länger und unübersichtlicher müssen zwangsläufig die Bestimmungen werden.
      Also ist die ganze geheuchelte Jammerei über deren Unübersichtlichkeit nichts Anderes als eine einzige Ausrede, weil der angeblich "mündige Bürger", der schließlich auch schon mit 16 Jahren mitbestimmen darf, wer das Land regiert, zu faul ist, sie auch zu lesen - und zu verstehen wollen.

    • "Unübersichtliche Tarife" - Haha

      sceptic, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 12 Minuten

      Lauter unselbständige Jammerlappen, die glauben, irgendwer müsste ihr Leben überwachen und regeln. Und dann genau darüber jammern. Schwachsinnnig.

  • Sehr gute Einrichtung

    4spoetter, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 57 Minuten

    Da gibt's gar nichts zu Jammern und Wehgklagen. Diese KOstenbeschränkungen wurden doch zuvorderst auf Verlangen der "Konsumentenschützer" eingeführt. Schon vergessen? Wer erinnert sich an diese Tränendrüsenhgeschichten von der lieben Mami und Jungstussi, die in Griechenland da angeblich "unwissend" 20.000 Schilling vertelefoniert hatten? Ging doch ganz "konsumentenschützerischz" durch die Medien. Weil halt die Quatschwe.iber auf Schritt und Tritt einander ihre augenblicklichen Wichtigkeiten (mitttels Roaming, versteht sich) zu verzählen wußten. Da war dann der Provider "schuld", weil sie ja "nicht gewusst hätten wie teuer das ist" und so weiter und so fort...
    Somit haben die Provider hier ein sehr nützliches Instrument eingeführt - und nichts ist es mehr, mit den 1000+1 Ausreden, man hätte "nicht gewusst"...

    • elgomero, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 35 Minuten

      ja, das hier ist ein nicht sachdienliches gequatsche...

    • Zum Glück ist Posten "gratis"

      sceptic, vor 545 Tagen, 11 Stunden, 27 Minuten

      Kostet nur Internet-Gebühren, Zeit und die Nerven der Lesenden...

    • !

      daskleinezumpferl, vor 545 Tagen, 10 Stunden, 7 Minuten

      Bin ich ganz auf deiner Linie.
      Andern die Schuld für die eigene Dummheit hinschieben und sich dann wundern..
      Wer einem Jugendlichen ein angemeldetes Vertragshandy zur freien Verfügung in die Hand drückt, ist eh selber schuld..

    • Mir gefällt "Jungstussi"

      sceptic, vor 545 Tagen, 8 Stunden, 3 Minuten

      Jungs-Tussi oder Jung-Stussi, beides sehr gelungen.