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Das richtige Einstiegsalter für den PC

16.09.2008|06:00

Als "Digital Natives" haben schon Taferlklassler ihre ersten Schritte am Computer längst hinter sich. Mit dem Eintritt in die Schule wird oft auch der Wunsch nach einem eigenen Computer laut. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für den ersten eigenen PC?

Waren es bisher oft finanzielle Gründe, die den Kauf des ersten eigenen Computers hinauszögerten, legten Kleinstrechner wie EeePC, OLPC & Co. diese Einstiegshürde nun deutlich tiefer.

Ab der Mittelstufe führt schließlich kaum noch ein Weg am eigenen Computer vorbei. Er wird für Hausübungen, das Vorbereiten von Referaten und vor allem auch zum kommunikativen Austausch mit Freunden genutzt.

"Wenn der Wunsch nach einem eigenen Computer groß ist und die Möglichkeiten vorhanden sind, spricht nichts dagegen, dem auch nachzukommen," erklärt Andrea Hammer, Geschäftsführer-Stellvertreterin des ICE-Vienna - ein Teil des Wiener Bildungsnetzes - im Gespräch mit ORF.at.

Neugierde schon im Kleinkindalter

Schon im Kleinkindalter sind viele Kinder neugierig und interessieren sich für Tastatur und Maus, und was man damit machen kann. "Grundsätzlich kann man sagen: Wenn Kinder neugierig sind, sollte man sie nicht davon abhalten," so Hammer.

"Man sollte mit dem Kind aber auf jeden Fall darüber reden: 'Wozu brauchst Du einen Computer? Was willst Du damit tun?' Auch sollten schon beim Kauf gewisse Regeln ausgemacht werden, etwa dass die Hausaufgaben zuerst erledigt und dann eine bestimmte Zeit am Computer verbracht werden kann," so Hammer weiter.

Die Computernutzung sollte jedoch keine Belohnung sein. Die Eltern sollten den Kindern vielmehr zeigen, wie der Computer unterstützend als Info- und Lernwerkzeug, das Spaß macht, benutzt werden kann, erinnert Hammer.

JUX am PC für Vorschulkinder

Für Kinder im Alter von drei bis acht, neun Jahren empfiehlt sich der Einsatz von Juxlala, einem eigens in Österreich entwickelten Kinder-Desktop mit großen, leicht klickbaren Symbolen und Erklärungen mit Sprachausgabe. Für die Nutzung muss lediglich die kostenlos erhältliche Juxlala-Software gestartet werden, eine Installation ist nicht nötig.

Welchen Computer?

Für jüngere Kinder kann zu Anfang der ausgemusterte Rechner der Eltern herhalten. "Wichtig ist nur, dass eine kindgerechte Oberfläche am Computer vorhanden ist [für Taferlklassler z. B. Juxlala] und die Eltern Interesse an den PC-Aktivitäten ihrer Kinder zeigen 'Was machst/spielst Du gerade?' - und auch mal gemeinsam Dinge am Rechner machen," so Hammer weiter.

Je älter die Kinder sind, desto höher werden die Ansprüche an das PC-System, damit aktuelle Software darauf auch läuft.

Geht das Kind in die Mittelschule, sollten Eltern vor dem Kauf eines Computers zudem in der Schule nachfragen, ob es besondere Anforderungen an die Ausstattung des Geräts gibt oder eventuell auch eine gemeinsame Anschaffung in der Klasse angedacht ist. Oft bekommt die Schule günstigere Konditionen.

EEE-PCs in der Volksschule

In ganz Österreich gibt es zahlreiche Schulprojekte und Initiativen, die Kinder an den Computer heranführen und den Umgang mit dem Internet lehren. So sind etwa alle Wiener Volksschulen mit zumindest zwei Internet-PCs pro Klasse ausgestattet.

An der Praxisvolksschule der KPH auf dem Campus Wien-Strebersdorf startet dieser Tage das Projekt eee-pc@school. Eine Volksschulklasse wird in Zusammenarbeit mit Asus mit EEE-PCs 901 ausgestattet. Ziel des Projekts ist es, die Nutzbarkeit der portablen Geräte im Unterrichtsalltag zu erproben.

Wie lange dürfen Kinder an den Computer?

Wie viel Zeit der Nachwuchs vor dem Bildschirm verbringen darf, kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn auch die Herangehensweise der Kinder unterscheidet sich stark.

Während ein Teil vor dem Monitor gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergeht und dadurch den ganzen Tag am PC sitzen könnte, nutzen andere den Rechner wiederum nur in geringem Ausmaß, so dass gar keine Grenzen nötig sind.

Gemeinsam Bilanz ziehen

"Der Zeitrahmen sollte sich nach den Bedürfnissen des Kindes richten", so Hammer. "In der Volksschule könnte man etwa bei einer halben Stunde pro Tag als Limit ansetzen, in der Mittelschule bei einer Stunde pro Tag. Die Eltern sollten dabei das Verhalten des Kindes beobachten, um nach gewisser Zeit, z. B. einem Monat, im gemeinsamen Gespräch Bilanz ziehen zu können und die Dauer bei Bedarf zusammen mit dem Kind anzupassen."

Auch zwischen dem schulischen Zeitaufwand vor dem Rechner, der bei Jugendlichen schnell eine Stunde erreichen kann, und dem reinen Spaß am Computer muss unterschieden und das bei den Zeitlimits berücksichtigt werden.

Die Nutzung von Lernplattformen boomt derzeit in Österreich. Die Plattform Edumoodle.at verzeichnet über 220.000 User aus über 1.000 Schulen.

Eltern müssen Medienkompetenz stärken

Doch trotz aller Projekte in den Schulen ist und bleibt die wichtige Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zum eigenverantwortlichen, kompetenten Umgang mit PC und Internet heranzuführen.

Doch in vielen Familien versteht der Nachwuchs viel mehr von Computer, Internet, Handy und Co. als die Eltern. Um etwas vermitteln zu können, müssen sich also zunächst die Erwachsenen mit Computer und Internet vertraut machen.

Die EU-weite Initiative SaferInternet gibt Hilfestellung beim Umgang mit Risiken bei der Internet-Nutzung und zeigt die positiven Aspekte bei der Nutzung des Internets auf.

[futurezone | Beate Macura]

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Forum

 
  • ich versteh net

    m9ndfukc, vor 681 Tagen, 2 Stunden, 44 Minuten

    ..warum ein solcher artikel dann in den kommentaren immer zum schwanzvergleich für die nerdfraktion wird.

    was macht ein kind bitte mit opensolaris, bsd oder einem sonstigen -ux oder -ix. mac os lass ich mir noch einreden (wegen dem gummibärlifaktor), aber was ausser spiele und internet und ein bissl office tut ein kind da schon drauf? für windows ist nun mal die größte vielfalt an software da, und es ist auch ziemlich idiotensicher in der bedienung (bzw. kinderfreundlich).

    • "was ausser spiele und internet und ein bissl office tut...

      slartibartfast, vor 678 Tagen, 16 Stunden, 38 Minuten

      ...ein kind da schon drauf?"

      sowas kann nur fragen, wer keine kinder hat.

  • "kindgerechte Oberfläche"

    wasteoftime, vor 683 Tagen, 6 Stunden, 57 Minuten

    Ich war 6 als ich meinen erste eigene Bootdisk bekommen hab' und mit ausreichender Erklärung war ab ~8 das englische IBM Manual auch nicht mehr ganz chinesisch. Sicher, damals gab es noch echte Manuals, dennoch finde ich dass grundlegende Aufgaben für Eltern auch heute dieselben sind. Sie müssen sich die Zeit nehmen, ihren Kindern den richtigen Umgang mit diesem Werkzeug beizubringen, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen - und auch selbst mitzulernen um über Gefahren im Internet wenigstens eine halbwegs fundierte eigene Meinung zu haben.

    Eine zuckerlbunte und extraharmlose Oberfläche kann Eltern vor ihren Pflichten nicht freikaufen. Ebensowenig wie Schule...

    Eltern die im Geiz & geil Markt stehen und nicht wissen was sie ihrem Kind kaufen sollen, zugleich aber nicht auf die Idee kommen ihnen einfach eine VM oder einen Account zu geben, sollten sich zuerst selbst weiterbilden oder Nachhilfe nehmen.

  • Das Augenmaß machts

    cyberhawk, vor 683 Tagen, 11 Stunden, 21 Minuten

    Was viele nicht begreifen (können oder wollen ist in Österreich ja sehr verbreitet) ist das die Eltern immer noch Pflichten gegenüber Ihren Kindern haben. Das schließt auch den Umgang mit "modernen Medien" wie dem Internet ein. Und es gibt heute schon viele Angebote für Kinder unter 6 Jahren die durchaus geeignet sind den Kindern spielerisch etwas zu lernen. Nur unreflecktiert und ohne Eltern geht es nicht. Also helft euren Kindern wo immer ihr könnt. Mit 8 lernen sie euch dann schon wie es geht ^^

  • Super

    heavyweather, vor 683 Tagen, 12 Stunden, 27 Minuten

    dann wollen die 11 jährigen in der Schule gleich wissen wo der Computerraum ist aber das Wort Bibliothek haben sie noch nie gehört. Dias kennen sie sowieso nicht mehr.

    • Dias?

      biofinger, vor 683 Tagen, 12 Stunden,

      Bibliothek... OK. Aber Dias? Wozu sollten im Zeitalter von Digitalfotografie und Videoprojektoren (die zudem schon bald in besseren Handys stecken werden) noch Dias gut sein?

    • so werden wir Überfahren

      cyberhawk, vor 683 Tagen, 11 Stunden, 20 Minuten

      vom Wandel der Zeit ^^

  • Am Anfang steht...

    fimbultyr, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 9 Minuten

    ...ein Uralt-Rechner mit einer Live-CD, die den Zugriff auf einen C/C++-Kurs, die Wikipedia und die LFS-Doku erlaubt. Naja, lesen muss das Kind halt schon können und es kriegt gleich mal das Zehnfingerschreibsystem beigebracht.

    Und später einmal kann es sagen: Ja, liebe Freunde, ICH hab' meinen ersten Linux-Kernel mit vier kompiliert!

    --

    Ernsthaft: Es kriegt einen Rechner mit OpenSolaris oder Nexenta vorgesetzt. Da kann es nicht viel anstellen und lernt im besten Fall auch noch was.

    • Aus eigener Erfahrung

      wasteoftime, vor 683 Tagen, 6 Stunden, 43 Minuten

      UNIX fand ich logischer als DOS, BASIC aber dann doch leichter als Pascal, C oder Fortran (in dieser Reihenfolge). GEM auf Atari war zwar für die Nutzung an sich eingängig, aber um Programme dafür zu schreiben war ich zu ungeduldig - und es war auch zu abstrakt um es mit der Basistheorie, wie Computer funktionieren, ohne zu viele "das ist eben so" Punkten in Verbindung zu bringen. Da war's in einer Shell ein schnelleres Erfolgserlebnis... und auch wenn mein "Hund" nur ein "o" war das über den Screen gejagt ist, es war MEIN Hund ich ich wusste weshalb er das tat. Kinder haben ja Phantasie ;)

  • Fragen an das Kind:

    whylee, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 2 Minuten

    "Wozu brauchst Du einen Computer? Was willst Du damit tun?" - Hahahaha, das Kind weis sicher ganz genau was es damit will. "Ja, ich will endlich einen Netbanking-Account und Online-Trading wo ich die Kohle von meinen CAD-Aufträgen investieren kann, weil mein Hampelmann an der Wand und das Struwelpeterbuch bringens einfach nicht mehr". Ist das fein, dass man hier empfiehlt das man sich beim Kind informieren soll, was es denn mit dem Computer machen will. Weil das Kind sich sicherlich am Besten damit auskennt. Bei der massigen Erfahrung eine einläuchtende Sache. Ähnlich der Weisheit meiner Eltern: "Wir brauchen keine Internet". Nach der Frage wieso sie keines brauchen: "Ja, weil wir eben keines brauchen" -- Aaaaha, jetzt hab ichs verstanden.

    • euripides, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 41 Minuten

      "Wozu brauchst Du einen Computer? Was willst Du damit tun?" - "Ich will mit der Kreditkarte meiner Eltern Aktien kaufen, damit einen riesigen Gewinn machen, und von dem Gewinn einen Anwalt engagieren, der meine Eltern wegen seelischer Grausamkeit verklagt, weil sie mir keinen Computer kaufen wollen." ;)

    • @whylee - zu deinen eltern.

      albundyfan, vor 683 Tagen, 14 Stunden, 40 Minuten

      wenn man etwas nicht besitzt, dann stellt sich nicht die Frage "Wieso braucht ihr kein xy?" die du gestellt hast.
      Du mußt dem gegenüber, wenn du ihm was verkaufen/vermitteln willst die Frage beantworten. "Warum brauchen wir xy?".

      und wenn du deinen eltern einen vernünftigen grund sagen könntest warum sie internet brauchen, dann würden sie sich internet auch zulegen.
      können sie aber ohne probleme ihren alltag ohne internet meistern und es passiert jahrelang nicht der fall "verdammt ich würds gern tun aber ich habe kein internet" dann besteht auch kein grund internet zu haben.
      man kann auch ohne internet glücklich sein.

    • @whylee - Ähnlich der Weisheit meiner Eltern: "Wir brauchen keine Internet".

      slartibartfast, vor 683 Tagen, 8 Stunden, 2 Minuten

      frage an dich: wieso willst du deinen eltern unbedingt internetz reindruecken, wo sie es doch offensichtlich nicht wollen. etwa, weil du noch bei deinen eltern wohnst und du willst, dass sie fuer dich internetz bezahlen. isses das?

  • Früher hatte ich nur ein paar Steine zum spielen...

    camelman, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 59 Minuten

    und aus mir is a was worn.
    (fernfahrer).

    • wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 57 Minuten

      Früher habe ich ein paar Steine, Äste und Blechbüchsen genommen und daraus genial aussehende Fackeln, Steinzeitäxte und Schneeschuhe gemacht. Und aus mir wird auch noch was werden. (Studiere auf 3 Unis und mache in Kürze Diplom, wenn alles gut geht.)

    • wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 55 Minuten

      (Eine der drei Unis ist die TU Wien.)

    • glüxritter, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 39 Minuten

      Blechbüchse -> TU Wien
      Steine -> Kunstuni
      Äste -> Boku

      Kommt das hin :-)
      *gg*

    • agentbluescreen, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten

      die steinzeitäxte klingen entweder nach geschichte oder nach einem angehenden chirurgen ...

    • glüxritter

      wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 10 Minuten

      Kommt verblüffend genau hin!

      TU Wien
      Uni Wien
      Kunstakademie

      *rofl*

      (Nur konkret Boku hab ich nicht im Programm ;-D)

    • wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 9 Minuten

      Und Geschichte kommt im Rahmen von Kunstgeschichte (auf der Kunstakademie) vor. Mit Medizin kann ich nur in Form von Aktstudien bzw. anatomischen Studien dienen.

    • @wired

      rynia, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 10 Minuten

      you saved my day

    • Und ich hab mit 8 das erste mal

      chrisat, vor 683 Tagen, 12 Stunden, 5 Minuten

      nen 286 auseinandergenommen, und aus mir is nix gscheits geworden. --> EDV Techniker.

    • Ausserdem Kiffe ich,

      chrisat, vor 683 Tagen, 12 Stunden, 2 Minuten

      saufe ich und vernichte die restliche Zeit mit zocken. Also überlegt euch ob ihr euren Kindern nen PC kauft ;P

    • slartibartfast, vor 683 Tagen, 7 Stunden, 55 Minuten

      ich hab mit 12 basic zu programmieren begonnen. da das mir zu langsam war, habe ich assembler im selbststudium gelernt und _maschinencode_ (nicht zu verwechseln mit asm!) programmiert. mein vater hat 0en und 1en hoechstselbst in lochkarten gestanzt, er hat den binaercode jedes einzelnen EBCDIC zeichen auswendig gewußt -- und meine großmutter hat, typisch frauenarbeit, die draehte um die ferritkernspeicher selbst gewickelt.

      und was hab ich davon? grade mal zum terraformer hat's gelangt!

    • wired, vor 682 Tagen, 20 Stunden, 47 Minuten

      Ha, das mit den Lochkarten kenne ich, wir haben die immernoch kistenweise zuhause! Ich kann sie übrigens auch lesen. *g* Aber als ich klein war, hab ich die höchstens als Lesezeichen in meinem Märchenbüchern verwendet. Verflixt, ich hätte statt Bücher zu lesen wirklich selbst Maschinencode programmieren sollen, jetzt hab ich die Chance zur Herrschaft über das Universum wohl verpasst...

  • Computer lernen aber richtig

    boeserwolf1983, vor 683 Tagen, 17 Stunden, 1 Minute

    Ich kann mich hier dem Kommentar eines meiner Vorschreiber anschließen. Wenn Kinder den Zugang zum PC bekommen, sollen sie dabei auch etwas lernen, und nicht nur Klicki-Bunti Symbole klicken. Ich finde programmieren ist ein guter Einstieg, denn dabei braucht es Kreativität und Lernbereitschaft, vom der geistigen Arbeit um ein Konzept zu machen bis zur Umsetzung.

    • wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 59 Minuten

      Die Frage ist nur: Wie bringst du ein Kind dazu, zu programmieren, wenn es intelligent genug ist, gewünschte Tools auch schon fertig programmiert im Internet zu finden?

    • Als Programmierer hast

      thedarktower, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 38 Minuten

      du Spaß am programmieren selbst, nicht am Programm das dabei rauskommt.
      Wenn man das nicht hat sollte man auch nicht programmieren.

      Der Weg ist das Ziel.

    • wired, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 6 Minuten

      Hm... Okay, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich habe Spaß daran, etwas zu programmieren, das für mich einen SINN hat. (Besonders schön ist das Erfolgserlebnis, wenn es so funktioniert wie ich will - macht über die Technik, sozusagen. *g*) Wenn ich aber denke, daß ich etwas mache, wovon es schon 100e Versionen gibt, die dasselbe können und auch meine Bedürfnisse befriedigen, dann macht das herumquälen mit Fehlermeldungen nicht so viel Spaß...)

    • glüxritter, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 40 Minuten

      public bool GehInsBett(string caller)
      {
      if( caller != my.mum )
      return false;

      else if(time.Current != 22:00)
      return false;

      else
      return true;
      }

    • ;-)

      thedarktower, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 29 Minuten

      Ich würds ja etwas erweitern:
      public bool GehInsBett(string caller)
      {
      if (caller == my.mum)
      return false;
      else if (my.isawake)
      return false;
      else if (my.isprograming)
      return false;
      else
      return true;
      }

    • revoluzzer *gg*

      glüxritter, vor 683 Tagen, 15 Stunden, 17 Minuten

    • wired, vor 683 Tagen, 14 Stunden, 41 Minuten

      Dann tippt Mama in ihre ssh:

      shutdown -h now

      :-)

    • slartibartfast, vor 683 Tagen, 1 Stunde, 46 Minuten

      #define false 0
      #define true 1

      char *mum,*caller;
      int isawake,isprogramming;

      int GehInsBett(char *caller) {

      return strcmp(caller,mum)?false:isawake?false:isprogramming?false:true;
      }

    • @wired,

      slartibartfast, vor 683 Tagen, 1 Stunde, 41 Minuten

      das macht sehr wohl sinn, wie es auch fuer manche leute sinn macht, modellautos in einzelteilen zu kaufen, selbst zusammenzubauen und anzumalen, obwohl sie mit wesentlich weniger aufwand dasselwe modellauto fix fertig kaufen koennten.

      "Wenn ich aber denke, daß ich etwas mache, wovon es schon 100e Versionen gibt, die dasselbe können und auch meine Bedürfnisse befriedigen, dann macht das herumquälen mit Fehlermeldungen nicht so viel Spaß...)"

      wenn du aber wissen willst, was das programm "im innersten zusammenhaelt" (achtung, ein goethe-zitat!), dann tust du dir die arbeit eben schon an. das ist es, was den forschergeist vom dumben anwender unterscheidet.

    • Aaahhhhh

      thedarktower, vor 682 Tagen, 22 Stunden, 17 Minuten

      Ein C Programmierer! Rettet eure Compiler!

      ;-)

    • wired, vor 682 Tagen, 20 Stunden, 39 Minuten

      Tja, Slarti, ich habe meinen Forschergeist auf andere Sparten gelenkt, für deren inneren Zusammenhalt sich die meisten tumben Anwender derselben nicht interessieren. Und es sei dir unbenommen, dich für den inneren Zusammenhalt von Tools zu interessieren, hab ja nicht behauptet, dass das prinzipiell sinnlos wäre. (Ich finde es z.B. sehr sinnvoll, wenn man sie erweitern will, wofür man sie auch erst mal verstehen muss. Aber nun... verflixt... ich tu es schon wieder... ich bin halt eher anwenderisch veranlagt, und so sehe ich gleich wieder einen Nutzen statt mich über die reine Forschung zu freuen. *g*)

    • slartibartfast, vor 682 Tagen, 16 Stunden, 59 Minuten

      es is ja schoen, wenn etwas einen nutzen hat, aber muss denn ueberall ein nutzen dahinter sein?

      "forschung ist das, wenn ich nicht weiss, was ich tue.", sagte eins WvB.

      ich halte es im gegensatz zu dir nicht nur dann fuer sinnvoll, zu wissen, wie tools funktioniert, wenn man sie erweitert will. es ist auch schon das reine wissen um die tools interessant und auch wichtig - klarerweise nicht fuer anwender. aber informatiker _SOLLTEN_ schon wissen, wie man zb einen compiler baut.

  • Hahaha!

    ldir, vor 683 Tagen, 17 Stunden, 17 Minuten

    Was soll denn die Empfehlung mit "Juxlala"? Ich habe als 14-Jähriger meinen ersten Sinclair ZX Spectrum bekommen. Ohne Grafische Oberfläche, ohne Große Symbole, ohne Sprachausgabe, und mit nur 8 Farben in 2 Helligkeitsstufen, so wie eingebautem sehr gutem BASIC. Daher kann ich jetzt schreiben und lesen, und sogar programmieren (Anfänglich habe ich nur "Jet Pac" gespielt).
    Meine Kinder bekommem, sobald sie zur Schule gehen, einen vernünftigen ZX Spectrum vorgesetzt um die Computergrundlagen zu lernen. Erst wenn sie diesen Computer beherrschen und gut lesen können, gibt es einen PC (Ich habe so einige Ausgemusterte Geräte).
    Große bunte Icons den Kindern vorzusetzen, halte ich für einen Fehler, da die Kinder in der Lernphase lieber Icons speichern, als Buchstaben.

    • "Juxlala" halte ich auch für überflüssig.

      kiotari, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 44 Minuten

      Entweder die Kinder können einen normalen PC für ihre Zwecke nutzen - oder sie sind noch nicht reif dafür.

  • keine ahnung warum jeder

    zylitant, vor 683 Tagen, 17 Stunden, 30 Minuten

    alles extra haben muss. warum braucht jedes kind an eigenen PC? warum kann net 1 pro familie reichen? warum braucht jedes familienmitglied einen fernseher? also bei uns ist das net so. man muss lernen kompromisse zu machen im leben, beim fernsehprogramm und wer jetzt grad was am PC macht. ausnahme wäre für mich nur wenn einer von zu hause am PC arbeitet, dann wäre vielleicht ein eigener angebracht.

    • hab ich mir auch gedacht - nur jetzt komme ich...

      kiotari, vor 683 Tagen, 17 Stunden, 27 Minuten

      ...selbst nur mehr

      mit großer "Überzeugungsarbeit" an meinen PC. Es ist an der Zeit, mir ein neues Gerät zu kaufen und das alte meinen Kindern zur Verfüngung zu stellen.

    • ...

      agenius, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 27 Minuten

    • verdammte Forensoftware

      agenius, vor 683 Tagen, 16 Stunden, 25 Minuten

      meine Kinder haben Ihren eigenen PC.

      Auf meinen lass ich Sie nicht drauf da mir meine Daten, Familienfotos usw. viel zu wichtig sind. Meiner hängt nicht mal im Netz.