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Linuxwochen machen in Wien Station

14.05.2008 | 14:01

Die Linuxwochen 2008 machen ab Donnerstag drei Tage lang in Wien halt. Die Highlights: der Siegeszug freier Software wie OpenOffice und Firefox, die mobilkom zeigt ihren Voice-over-IP-Chat-Client "kvats", und Krone.at gibt Einblick in seine Monitoring-Lösung "Bartlby".

Die Veranstaltungsreihe der vereinten GNU/Linux-Communitys tourt heuer bereits zum achten Mal in Folge durch Österreich. Bevor die Linuxwochen Ende Juni in Linz zu Ende gehen, wird drei Tage lang in Wien, im Gewerbehaus der Wirtschaftskammer im dritten Bezirk, über freie Software informiert.

Migrationserfahrungen

Der diesjährige Stopp in Wien startet mit einem Praxistag. Neben Umstiegsworkshops teilen bereits migrierte Unternehmen wie das Wiener Hilfswerk, der Weisse Ring und der Badezimmerausstatter MAXX-BAD ihre Erfahrungen mit Linux im täglichen Einsatz am Arbeitsplatz mit.

Voice-over-IP-Chat-Client der mobilkom

Die A1 mobilkom stellt ab 11.00 Uhr erstmals ihren Voice-over-IP-Chat-Client "kvats" vor. Der Wiener Systemintegrator Avalaris zeigt im Messebereich die VoIP-Telefonanlage "Asterina", die sich via Weboberfläche konfigurieren lässt und bis zu 100 Nebenstellen bedient.

Welche Lizenz für welches Projekt?

Ab 18.00 Uhr informiert der Vortrag "Open Source und Urheberrecht - welche Lizenz für welches Projekt" über die verschiedenen Lizenzmöglichkeiten im Open-Source-Bereich.

Freitag ist Nerd-Tag

Der Freitag ist als Treffpunkt für Entwickler und Administratoren konzipiert und steht ganz im Zeichen des Linux-Kernels.

Monitoring-Lösung von Krone.at

Der freitägliche Technologiefokus startet um 10.00 Uhr mit der Vorstellung der in Österreich entwickelten Server-Monitoring-Software "Bartlby", die bereits erfolgreich auf Krone.at eingesetzt wird.

Die Vorteile des Systems gegenüber anderen gängigen Monitoring-Lösungen wie Nagios liegen unter anderem in der State-of-the-Art-Benutzerobefläche und der damit verbundenen einfacheren Konfiguration.

Multimedia-Workshops

Ab 15.00 Uhr wird mit "QCake" eine Open-Source-Lösung zu 3-D-Programmierung unter Linux vorgestellt. Am Nachmittag finden zudem Workshops zur Bildbearbeitung Gimp [16.00 Uhr], dem Audioeditor Audacity [15.00 Uhr] und der 3-D-Grafiksoftware Blender [17.00 Uhr] statt.

Die Initiatoren des freien WLAN-Netzes FunkFeuer geben ab 18.00 Uhr Einblick in ihr Netzwerk.

Datenrettung mit Linux

Um 18.00 Uhr steht des weiteren ein Vortrag zu "Forensic: Datenrettung mit Linux" auf dem Programm.

OpenOffice und Firefox am Samstag

Am Samstag, dem letzten Tag der Linuxwochen, geht es um inzwischen etablierte Standardsoftware aus dem Open-Source-Bereich wie Firefox und OpenOffice, die längst nicht mehr nur unter Linux eingesetzt wird.

Die Vorstellung der brandneuen Version 8.04 von Ubuntu [ab 14.00 Uhr], dem weltweit beliebtesten Linux-Desktop, darf natürlich nicht fehlen. Der Webbrowser Firefox wird ab 16.00 Uhr im Detail präsentiert.

PostgreSQL-Datenbanklösungen
Um 11.00 Uhr erklärt Hans Jürgen Schönig in seinem Vortrag "PostgreSQL für Umsteiger" den Wechsel von kommerzielle Datenbanken wie Oracle, Sybase, SQL Server oder DB2.

Ab 17.00 Uhr stehen die Navigation und das Routing mit der freien GPS-Anwendung OpenStreetMap im Mittelpunkt.

Bring your family

Weiteres Highlight: Eine mit PCs bestückte und betreute Kinderecke bietet den gesamten Tag [10.00 bis 17.00 Uhr] einen spielerischen Zugang zu "JUXlala", dem Linux für Kleinkinder.

Freier Eintritt

Die Linuxwochen Wien finden von 15. bis 17. Mai im Gewerbehaus der Wirtschaftskammer, Rudolf-Sallinger-Platz 1, 1030 Wien statt. Der Eintritt ist frei.

[futurezone]

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Forum

 
  • Kinderecke

    theresiahaider, vor 665 Tagen, 21 Stunden, 32 Minuten

    Ich finde die Idee einer Kinderecke prinzipiell sehr begrüßenswert. Allerdings ist es in meinen Augen doch etwas bedenklich, dass dort einige PC's aufgestellt sind, sodass wahrscheinlich die meisten der Kinder vor diesen sitzen werden. Viel wertvoller und wichtiger wären Spiele die zum Kennenlernen anregen, Bewegungsspiele, etc.! Vorm PC sitzen die meisten Kinder ja ohnehin schon genug, da es in den meisten Familien einen PC gibt Daheim werden auch viele Kinder den Umgang damit lernen(das ist vor allem dann anzunehmen, wenn Väter/Mütter so begeistert davon sind, dass sie die Linuxwochen besuchen ;) ). Ergo ist es meiner Ansicht nach nicht notwendig, dass Kindern dort mehrere PC's zur Verfügung stehen.

    Gerade von einer Kinderecke/Kinderbetreuung würde ich mir mehr erwarten, als dass die Kinder vorm PC gehockt werden!

  • etwas zweischneidig...

    sluggie, vor 667 Tagen, 20 Stunden, 24 Minuten

    mir wurde einmal scalix ("exchange killer".. lol?) vorgestellt.... nach einem halbstündigem vortrag warum microsoft böse und schlecht ist, folgte eine einstündige präsentation in der scalix permanent am microsoft pendant gemessen wurde, und natürlich bei weitem nicht den selben feature umfang aufweisen konnte. dies schein sicht irgendwie auf den rest der FOSS szene auszuweiten. microsoft gilt generell als schlecht, im gegenzug wird aber versucht jedes produkt möglichst nahe an das jeweilige MS pendant zu bringen.. und wie heissts so schön? "mit hinten nachfahren kannst nix gwinnen"...

    • @sluggie

      onkelerich, vor 667 Tagen, 16 Stunden, 25 Minuten

      Ich kann Dir nur voll zustimmen. Ein großes Problem ist natürlich, daß oft die Vorträge sehr viel schlechter als die Produkte sind. Es würde der FOSS Szene gut tun, wendlich erwachsen zu werden, und ein professionelles Vorgehen und Auftreten an den Tag zu legen. Ein Kollege ist heute bei den heurigen Linuxwochen und der meinte am Handy: "Wieder kleiner geworden, wieder schlechter geworden, ein Bärendienst an der Opensource Idee, spar Dir den Besuch" :( :( Schade drum.

    • Microsoft war lange Zeit sehr innovativ,

      broadarrow, vor 667 Tagen, 16 Stunden, 22 Minuten

      und hat eine tolle Applikation nach der anderen entwickelt. ich möchte nur PDC mit Acitve Directory und Exchange Server erwähnen. Linux ist da lange Zeit hinterhergelaufen und es hat Jahre gebraucht, so halbwegs den Stand von MS zu erreichen. Aber die Innovationen von MS werden weniger sie wurden dadurch deutlich einholbarer.

  • @ alle PC Deppen und co!

    leopoldinger, vor 667 Tagen, 21 Stunden, 22 Minuten

    APPLE RULEZ!!!!!!!!!!!!
    ;0)
    alles andere kommt in den restmüll!

  • Also ... irgendwas muss LINUX richtig machen!

    tollerei, vor 667 Tagen, 23 Stunden, 52 Minuten

    Sehen wir uns die FAKTEN an (nur die Fakten, kein Glaubenskrieg M$ vs. xyz), ok?

    Windows hat über die letzten Jahre prozentuell an Marktanteilen im BS Markt signifikant verloren ... aufgeholt haben Linux und Unix Derivate. Sicher, Windows ist immer noch der unbetrittene Platzhirsch, aber Tatsache ist und bleibt, dass Windows verloren hat (und mit Vista haben sich M$ selbst einen Knieschuss verpasst).

    Kinder, das sind Tatsachen.
    Aber ich stimme zu was bereits weiter unten steht: jedes OS hat seine Vor- und Nachteile.
    (Es scheint halt nun so zu sein, dass immer mehr Leute/Entscheidungsträger die Vorteile der Unixen erkennen ...)

    • Die Schreibweise "M$" zeigt doch eindeutig was von dir zu...

      kinogänger, vor 667 Tagen, 23 Stunden, 6 Minuten

      ...halten ist...

      Dass MS prozentual Anteile verliert wird sie nicht groß kümmern. Sie haben ja extrem viel gehabt und haben immer noch sauviel und es ist einfach ein Unding diesen Höchststand zu halten.

      Dass die Unixen populärer werden liegt einfach daran dass sie nach und nach auch für Nicht-Nerds benutzbar werden.

    • und man darf nicht vergessen

      fettiborg, vor 667 Tagen, 22 Stunden, 44 Minuten

      dass auch noch Apple mitmischt an dem doch geringen Marktanteilverlust von Microsoft.

  • perseus0, vor 668 Tagen, 14 Minuten

    Linuxwochen sind nutzlos, finde ich... weiß auch nicht was die hier auf ORf.at zu suchen haben...... vollkommen für'n Hugo

  • und nur lauter geladene Ärsche dort,

    derskalarvonperl, vor 668 Tagen, 10 Stunden, 11 Minuten

    die was vom Programmieren keine Ahnung haben, sondern nur mit viel Glück YAST starten können, das was vor 5 Jahren mal gemacht haben.

    • "das was vor 5 Jahren mal gemacht haben"...?

      ovid, vor 668 Tagen, 9 Stunden, 26 Minuten

      Seit damals hätte man auch deutsch nachlernen können.
      Und die "geladenen Ärsche" sind einmal auf jeden Fall alle Mitglieder der Wirtschaftskammer, also grundsätzlich alle Gewerbetreibenden in Österreich. ALLE! Und das sind nicht die einzigen. Wir sprechen hier von einer sehr großen Anzahl von Leute die eingeladen sind. Und HOFFENTLICH kommen nicht nur IT-Chauvinisten sondern auch welche die nicht einmal wissen was YAST ist, weil sie in ihrem Betrieb ein vernünftiges Betriebssystem einsetzen wollen und sich deshalb informieren. Es hatte ja einen Grund warum Torwalds sein System doch nicht "Freaks" nannte. Es sollte nämlich nicht nur für Leute wie uns da sein...

    • @derckalar

      tschug14, vor 668 Tagen, 9 Stunden, 25 Minuten

      Wost Recht host, haben Recht ;)

    • ischlertischler, vor 668 Tagen, 8 Stunden, 17 Minuten

      SCHÖN dass Linux noch immer nur der KERN ist. Alle Distris rundherum ... JEDER kann sich seine Meinung bilden.

    • wie is das mim Kernel?

      derskalarvonperl, vor 668 Tagen, 4 Stunden, 50 Minuten

      der Linux-Kernel kommt ohne grafische Oberfläche aus, was man von Windows seit 3.0 nicht sagen kann. Und seit 3.0 hat sich der Windows-Kernel nicht mehr wesentlich weiterentwickelt. In Linux kann ich mir alles von der User-Verwaltung bis zur Firewall-Konfiguration auf der Kommandozeile mit Shell-Skripts konfigurieren. Beim Gates-System muss ich da 1000 Dienste starten, 10 Mio. Registrierungseinträge kennen und find nirgends ne Oberfläche, wo das zum Einstellen ist. Beim Torvalds-System hau ich mich in die Dämonen-Konfigurationsdateien und weiß genau, welche Datei was macht - und die Einträge sind eh zu 90% selbsterklärend, was man von [HKEY_LOCAL_MACHINE\BCD00000000\Objects\{6efb52bf-1766-41db-a6b3-0ee5eff72bd7}\Description]
      "Type"=dword:20200003 nicht sagen kann, wie beim Gates.

    • @derskalarvonperl

      rumsfeld, vor 668 Tagen, 1 Stunde, 56 Minuten

      eines mal vorab: ich will hier nicht windows verteidigen aber ...

      wenn man außerhalb des server bereichs punkten will, dann will ich eine oberfläche und software mit meinem OS. Warum zum henker sollt ich es loskoppeln wollen? Ist doch unnötig.

      und windows hat regedit32, keine besonders tolle Methode in der Registry herumzuwerken, aber dennoch eine. Die Einträge/Benamsung sind kryptisch was vielleicht von Vorteil ist weil Windows ganz einfach auf Konfigurierbarkeit über die GUI abzielt, und die Parameter für installierte Software sollte man auch mit selbiger ändern anstatt Registry Einträge erraten zu wollen.

      Es ist ganz einfach so daß hier 2 verschiedene Systeme aufeinander prallen, aber objektive hat ein jedes seine Stärken. Ich hätte wahrscheinlich Linux, hatte auch bereits verschiedenste Derivate , nur meine Frau würde damit nie klar kommen. Ich kenn die shell, arbeite ja auch als Programmierer, aber objektiv gesehen, kannst du nur dann Linux wirklich geniesen wenn du die Interna kennst und das Maximum herausholen kannst.

    • Windows ohne Oberfläche

      c1x111, vor 668 Tagen, 1 Stunde, 25 Minuten

      Also erstens hat sich Windows seit 3.0 wesentlich verändert. 3.1 war nämlich die letzte Version, bei der Windows praktisch eine DOS-Anwendung war (ausgenommen 95/98/ME, aber da war DOS nicht mehr nur der Kernel). Seit NT basiert Windows auf OS/2, das ja ursprünglich zusammen mit Microsoft entwickelt worden war. XP und alle späteren Versionen sind Weiterentwicklungen, die mit OS/2 auch nicht mehr viel gemeinsam haben.

      Und dann ist es kein Problem, Windows ohne Oberfläche laufen zu lassen! Hast du schon mal einen Server gestartet? Siehste - da läuft nach dem Hochlauf alles, ohne dass nur ein einziger User angemeldet wäre!

    • Windows Server 2008

      thedarktower, vor 668 Tagen, 56 Minuten

      kann man auch ohne GUI installieren. Aber warum nicht die grafische Oberfläche zur Konfiguration nutzen?
      Und was ist z.B. an HKCU\Software\Microsoft\Office\LastUILang so besonders kryptisch sein?
      Also für mich sind die Linux Konfigurationsdateien alles andere als selbsterklärend.